Die Pflaume Nemanskaya Nagrada ist die ideale Wahl für Gärtner, die Wert auf hohe Erträge und exzellenten Geschmack legen. Dank ihrer Vielseitigkeit und ihres robusten Wuchses erfreute sich diese Sorte schnell großer Beliebtheit. Um jedes Jahr reiche Ernten zu erzielen, ist es wichtig, die Eigenschaften der Sorte genau zu studieren und sie richtig zu pflegen.
Das Konzept einer Pflaume
Diese Sorte wurde an der Belarussischen Landwirtschaftsakademie K. A. Timirjasew entwickelt und 1978 zugelassen. Sie trägt 3–4 Jahre nach der Pflanzung Früchte. Die Blütezeit ist im Mai, die Fruchtreife Ende August/Anfang September. Sie zeichnet sich durch einen gleichmäßigen Fruchtansatz aus.
Das Aussehen des Baumes
Die Pflanze ist niedrig wachsend und erreicht eine Höhe von bis zu 2,5 m. Sie hat eine halbkugelförmige, ausladende und eher spärliche Krone, was die Pflege und die Ernte der Pflaumen erleichtert.
Früchte und ihre Geschmackseigenschaften
Die Früchte sind kugelförmig mit leicht abgeflachten Stielen. Unterscheidungsmerkmale:
- Farbe - rot, mit einer blauen Deckfarbe und einer hellblauen Wachsschicht.
- Gewicht - variiert zwischen 43 und 45 g.
- Schälen - Dünn, aber robust, leicht zu entfernen.
- Zellstoff – Dicht, saftig und zart, mit einem orangenen Farbton und einem leicht grünlichen Schimmer.
- Schmecken - süß und sauer.
- Knochen - klein, leicht vom Fruchtfleisch zu trennen.
Vorteilhafte Eigenschaften
Die Nemanskaja-Pflaume ist reich an gesundheitsfördernden Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthält Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor. Die Vitamine C, A und B2 stärken das Immunsystem und helfen, Viren und Bakterien abzuwehren.
Obst enthält Ballaststoffe, die eine normale Darmfunktion fördern und die Verdauung verbessern. Regelmäßiger Obstkonsum trägt zur Senkung des Cholesterinspiegels bei und kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.
Anwendung
Pflaumen werden nicht nur frisch verzehrt, sondern auch zu Konfitüren, Kompotten, Säften und Gelees verarbeitet. Sie finden häufig Verwendung in Backwaren, Salaten und Desserts.
Aus Pflaumen wird ein duftendes und pflegendes Öl hergestellt, das sich gut für die Haar- und Hautpflege eignet.
Pflege und Kultivierung
Die Pflanze bevorzugt helle Standorte. Schatten kann den Fruchtansatz und das Wachstum beeinträchtigen. Starke Winde können der Pflanze schaden; wählen Sie daher einen Standort, der durch Gebäude oder andere Bäume geschützt ist.
- ✓ Der Grundwasserspiegel muss mindestens 1,5 m unter der Oberfläche liegen.
- ✓ Der optimale pH-Wert des Bodens für die Nemanskaya Nagrada Pflaume liegt bei 6-7,5.
Hilfreiche Tipps:
- Pflaumen vertragen keine Staunässe, daher sollte der Boden im Beet gut durchlässig sein. Vermeiden Sie tiefliegende Gebiete und Flächen mit hohem Grundwasserspiegel (mindestens 1,5 m). Der optimale pH-Wert für Pflaumen liegt zwischen 6 und 7,5. Ist der Boden zu sauer, kalken Sie ihn.
- Einige Monate vor der Pflanzung (im Herbst oder frühen Frühling) den Boden 30-40 cm tief umgraben. Organisches Material (Humus, Kompost) in einer Menge von 10-15 kg pro Quadratmeter einarbeiten. Mineralische Düngemittel hinzufügen: Superphosphat (50-60 g) und Kaliumsulfat (30-40 g) pro Quadratmeter.
- Bereiten Sie das Pflanzloch 2-3 Wochen vor. Es sollte 60x70 cm groß sein. Geben Sie Drainagematerial (Kies oder Schotter) in die Mitte des Lochs und füllen Sie es anschließend mit fruchtbarer Erde, vermischt mit Humus und Holzasche.
- Wählen Sie ein- oder zweijährige Sämlinge mit gut entwickelten Wurzeln. Die Pflanzen sollten 1–1,5 m hoch sein. Weichen Sie die Wurzeln vorab in Wasser oder einem Bewurzelungsstimulans (z. B. Kornevin) ein, um die Wurzelbildung zu verbessern. Kürzen Sie beschädigte oder zu lange Wurzeln leicht auf etwa 30–35 cm.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Formen Sie in der Mitte des Pflanzlochs einen kleinen Erdhügel. Setzen Sie den Sämling darauf und verteilen Sie die Wurzeln vorsichtig. Der Wurzelhals sollte 5–7 cm über der Erdoberfläche liegen.
- Füllen Sie das Loch mit fruchtbarer Erde und verdichten Sie jede Schicht sorgfältig, damit keine Hohlräume entstehen.
- Gießen Sie den Baum mit 20-30 Litern Wasser. Dadurch setzt sich der Boden und der Wurzelkontakt wird verbessert.
- Bedecken Sie den Bereich um den Baumstamm mit Torf, Humus oder Stroh, um die Feuchtigkeit zu speichern und das Unkrautwachstum zu verhindern.
- Binden Sie den Sämling an einen Pfahl, um ihn vor dem Wind zu schützen.
Befolgen Sie die Standardpflegeverfahren für ein besseres Überleben und eine vollständige Entwicklung:
- Junge Bäume sollten alle 7-10 Tage mit 30-40 Litern Wasser pro Baum bewässert werden. Ausgewachsene Pflanzen benötigen 3-4 Bewässerungen pro Saison (insbesondere während der Blüte, der Fruchtbildung und im Herbst nach der Ernte).
- Zu Beginn der Saison Stickstoffdünger (z. B. Ammoniumnitrat – 20–30 g pro Quadratmeter) zur Förderung des Wachstums ausbringen. Während der Fruchtbildung komplexe Mineraldünger (Superphosphat, Kaliumsalze) oder organische Substanzen (Humus, Kompost) verwenden.
Nach der Ernte sollten Kalium- und Phosphordünger (z. B. 30 g Superphosphat und 20 g Kaliumsulfat pro Quadratmeter) zur Stärkung vor dem Winter ausgebracht werden. - Um den Baum zu formen, die Belüftung zu verbessern und den Fruchtansatz anzuregen, sollte er beschnitten werden. Bevor der Saftfluss einsetzt, sollten abgestorbene, beschädigte und nach innen wachsende Äste entfernt werden. Für eine lichte Krone sollten skelettartige Äste stehen gelassen werden.
Wenn der Baum stark wächst, sollten Sie im Sommer einen leichten Rückschnitt durchführen, um überschüssige junge Triebe zu entfernen. Nach der Fruchtreife sollten Sie schwache und kranke Äste entfernen. - Durch das Auflockern des Bodens wird die Luft- und Wasserversorgung der Wurzeln verbessert. Drei bis vier Durchgänge pro Saison sind ausreichend.
- Bringen Sie eine 5–7 cm dicke Mulchschicht (Torf, Humus, Stroh) um den Baumstamm aus. Dies verhindert Unkrautwuchs, speichert Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln vor Überhitzung.
- Im Frühjahr sollten die Pflanzen mit Insektiziden gegen Blattläuse, Apfelwickler und Blattwickler (z. B. Fufanon oder Aktara) besprüht werden. Zum Schutz vor Pilzinfektionen (Clasterosporium, Moniliose) sollten im Frühjahr und nach der Ernte Fungizide (z. B. Bordeaux-Mischung, Skor oder Topaz) angewendet werden.
Im Herbst sollte die Pflanze durch regelmäßiges Wässern ausreichend Feuchtigkeit zugeführt werden, um Trockenheit im Winter zu vermeiden. Um die Wurzeln vor Frost zu schützen, sollte der Stamm mit einer Mulchschicht (Sägemehl oder Stroh) bedeckt werden. Zusätzlich kann Jute oder Agrarfaser zum Schutz vor Frost und Nagetieren verwendet werden.
Positive und negative Eigenschaften
Bevor Sie eine Pflaume in Ihrem Garten pflanzen, sollten Sie deren Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen. Die Pflaumensorte Nemanskaya hat viele Vorteile:
Zu den negativen Eigenschaften zählen einige Gärtner die geringe Größe der Früchte, die Wichtigkeit des Beschneidens und die Notwendigkeit, die Bewässerung regelmäßig zu kontrollieren.
Rezensionen
Die Nemanskaya Nagrada-Pflaume ist eine ausgezeichnete Wahl für Hobbygärtner, die köstliche und gesunde Früchte ohne großen Aufwand genießen möchten. Ihr hoher Ertrag, ihre Krankheitsresistenz und ihr hervorragender Geschmack machen sie zu einem wahren Juwel in jedem Obstgarten. Die richtige und rechtzeitige Pflege ist unerlässlich für eine reiche Ernte.





