Peach Golden Triumph ist ein Vertreter Säulenarten Diese Frucht bietet zahlreiche Vorteile. Diese Sorte ist so einfach anzubauen, dass selbst Gartenneulinge sie erfolgreich kultivieren können. Wichtig ist nur, einige sortenspezifische Bedürfnisse und Tricks zu kennen.
Das Aussehen des Baumes
Russische Agronomen entwickelten diese Sorte in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Die gebräuchlichste russische Bezeichnung für diese Sorte ist Zolotoy Triumf (Goldener Triumph). In einigen Publikationen wird auch die englische Bezeichnung Zolotoy Triumf (Leichter Triumph) verwendet. Beide Namen werden synonym verwendet und gelten als korrekt.
Die Pflanze kann anhand folgender Sortenmerkmale identifiziert werden:
- Der Baum ist nicht hoch und erreicht in der Regel eine Höhe von höchstens 150 cm, obwohl es auch Exemplare mit einer Länge von bis zu 200 cm gibt.
- Die Äste bilden eine zylindrische und eher kompakte Krone.
- Die Früchte am Baum sind so angeordnet, dass es aussieht, als würden sie aus dem Stamm wachsen. Dies ist den verkürzten Trieben zu verdanken, die ein charakteristisches Merkmal dieser Sorte sind.
- Die Blätter sind lanzettlich geformt, spitz zulaufend und von einer satten dunkelgrünen Farbe.
- Während der Blütezeit sehen die Bäume besonders attraktiv aus: Sie blühen mit zahlreichen großen Blüten, deren Blütenblätter einen zarten Rosaton haben, was ihnen eine besondere dekorative Wirkung verleiht.
Früchte, ihr Geschmack und ihre Verwendung
Die Früchte sind beeindruckend groß und wiegen zwischen 250 und 280 Gramm, manchmal etwas mehr. Sie sind rund und von warmen orange-gelben Farbtönen, mit rötlichen Flecken, die fast ihre gesamte Oberfläche bedecken. Die Schale ist fest und leicht pelzig.
Das Nährstoffprofil dieser Pfirsiche ist ebenfalls von besonderem Interesse. Sie enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie:
- Pektine;
- Beta-Carotin;
- ätherische Öle;
- organische Säuren;
- eine Vielzahl von Makro- und Mikroelementen;
- Vitamine A, E, K, C, B1, B2, B3 (PP), B4, B5, B6 und B9.
Das Fruchtfleisch der Pfirsiche ist von einer satten orangen Farbe, mittelfest und saftig. Es schmeckt süß und duftet leicht intensiv. Jeder Pfirsich enthält einen Kern.
Bestäubungsfähigkeit
Diese Sorte ist selbstfruchtbar – sie bringt auch ohne andere Spendersorten wunderschöne Früchte hervor, obwohl eine Fremdbestäubung stets dazu beiträgt, sowohl die Menge als auch die Qualität der Ernte zu verbessern.
Reifezeit und Ertragsmenge
Diese Sorte gilt als frühreif, da die Früchte bereits Anfang August geerntet werden können. Dieser Reifeprozess hängt jedoch stark von Anbaumethoden und spezifischen klimatischen Bedingungen ab. Bei optimaler Pflege kann ein einzelner Baum jährlich bis zu 10–12 kg Pfirsiche tragen.
Winterhärte und Regionalität
Diese Sorte ist frosthart und verträgt extreme Wintertemperaturen von bis zu -30 bis -38 °C. Obwohl die Heimat des Pfirsichs durch warme und lange Sommer gekennzeichnet ist, kann er erfolgreich in Zentralrussland, im Zentralgürtel, im Ural, im Altai und anderen Regionen angebaut werden.
Wichtigste Anforderungen
Diese säulenförmige Sorte verträgt keine übermäßige Bodenfeuchtigkeit und bevorzugt sonnige Standorte für Wachstum und Fruchtbildung, wodurch sie für Gebiete mit häufigen Regenfällen, schlechten Böden und hohem Grundwasserspiegel ungeeignet ist.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme zwischen 6,0 und 7,0 liegen.
- ✓ Der Abstand zwischen den Setzlingen beim Pflanzen sollte mindestens 1,5 m betragen, um ausreichend Platz für das Wurzelwachstum zu gewährleisten.
Gleichzeitig trägt ihre Trockenresistenz zu einer erfolgreichen Entwicklung unter heißen Sommerbedingungen bei, und ihre frühe Reife ermöglicht die Ernte von Früchten auch bei einer begrenzten Sommersaison.
Pflege und Kultivierung
Bei der Wahl des Pflanzstandorts sollten Sie auf ausreichend Licht und Schutz vor kalten, böigen Winden achten. Wichtig ist, dass der Grundwasserspiegel nicht tiefer als 150 cm unter der Bodenoberfläche liegt. Staunässe und ständige Feuchtigkeit bieten ideale Bedingungen für Fäulnis und Pilzbefall, denen selbst robuste Pflanzen nicht standhalten können.
| Bewässerungsmethode | Frequenz | Wassermenge |
|---|---|---|
| Tropfen | 2 Mal pro Woche | 10-15 Liter pro Baum |
| Oberfläche | Einmal pro Woche | 20-25 Liter pro Baum |
Bei der Auswahl von Jungpflanzen ist es wichtig, die besonderen Eigenschaften säulenförmiger Sorten zu berücksichtigen – sie wurzeln am schnellsten, wenn sie im Alter von einem Jahr gepflanzt werden, da ältere Pflanzen das Umpflanzen nicht gut vertragen. Ansonsten gilt: Pflanzen mit geschlossenen Wurzelsystemen sind solchen mit offenen Wurzeln vorzuziehen.
Wenn die Entscheidung für ein offenes Wurzelsystem fällt, ist es wichtig, Spross und Wurzeln sorgfältig auf folgende Merkmale zu überprüfen:
- keine vertrockneten Wurzeltriebe;
- Die Wurzeln sollten mindestens 15-18 cm lang sein, optimalerweise 20-25 cm.
- das Vorhandensein von „lebenden“ Knospen und eines gesunden, kräftigen Stammes.
Die traditionellen Pflanzzeiten für Bäume und Sträucher sind Frühling und Herbst. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Klima der Region ab, in der der Pfirsichbaum wachsen und Früchte tragen soll.
- In südlichen Regionen wird oft der Herbst bevorzugt, da die Winter dort später eintreten und die Lufttemperatur nicht so stark sinkt, was der Pflanze die Möglichkeit gibt, gut Wurzeln zu schlagen und sich auf den Winter vorzubereiten.
- In Regionen des Landes mit risikoreichen Anbaubedingungen ist die Frühjahrsaussaat üblicher.
Anbaumerkmale:
- Das Pflanzloch wird vorbereitet: Für Frühjahrspflanzen wird es im Herbst, für Vorwinterpflanzen im Frühjahr ausgehoben. Erfolgt die Vorbereitung unmittelbar vor dem Pflanzen, sollte sie zwei Wochen vor dem geplanten Termin erfolgen.
- Die ideale Lochgröße beträgt 50 x 50 x 60 cm, mit einer 10–12 cm dicken Drainageschicht aus Kies, Schotter oder Ziegelbruch am Boden. Zusätzlich zur Drainageschicht wird eine Stütze für den noch schwachen Stamm angebracht.
- Die aus dem Loch ausgehobene Erde sollte mit organischem Material (Humus, Kompost, Vogelkot), Superphosphat und komplexen Mineralpräparaten sowie Holzasche angereichert werden.
- Bei schweren Lehmböden empfiehlt es sich, viel Flusssand hinzuzufügen.
- Nach dem Einpflanzen, das auf übliche Weise erfolgt, wird die Erde um die Pflanze herum verdichtet und sie anschließend großzügig mit abgestandenem Wasser bewässert.
- Morgens sollte der Boden aufgelockert oder mit einer Mulchschicht aus Torf, Stroh oder gemähtem Gras bedeckt werden.
Krankheiten und Schädlinge – Resistenz
Golden Triumph ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge, sodass der Einsatz vorbeugender Maßnahmen mit Insektiziden und Fungiziden eine Frage der persönlichen Präferenz und der Besonderheiten der Region ist, in der sie angebaut wird.
Positive und negative Eigenschaften
Diese Sorte ist für ihre vielen Vorteile bekannt:
Nachteile gibt es praktisch keine. Die Sorte reagiert empfindlich auf unsachgemäße Anbaumethoden. Vor dem Kauf von Setzlingen sollten die Vor- und Nachteile sorgfältig abgewogen werden. Die strikte Einhaltung der etablierten Anbaurichtlinien ist während des Anbaus unerlässlich.
Rezensionen
Die Pfirsichsorte „Golden Triumph“ ist vielseitig – sie kann in allen Klimazonen des Landes angebaut werden. Ihre saftigen Früchte eignen sich ideal zum Frischverzehr sowie zur Herstellung köstlicher und aromatischer hausgemachter Konfitüren, wie Marmeladen, Konfitüren und Kompotte.




