Die Wladimir-Pfirsichsorte gehört zu einer Gruppe von Feigensorten, die sich durch erhöhte Frostresistenz und geringere Lichtansprüche auszeichnen. Sie ist gegen die meisten Krankheiten und Schädlinge resistent, was jedoch eine Stärkung des Immunsystems durch Düngung und Anpflanzung in fruchtbarem Boden erfordert.
Das Aussehen des Baumes
Trotz ihrer mittleren Wuchshöhe erreichen die Bäume eine Höhe von 500 cm, manchmal sogar mehr. Ihre Krone gilt als kompakt, wodurch sie – anders als ausladende Pfirsichsorten – enger gepflanzt werden können.
Weitere Anzeichen:
- Die Blattspreite ist einzigartig – Es hat unten einen gräulichen und oben einen dunkelgrünen Farbton;
- Blattform – lanzettlich;
- Blumen – Blassrosa, in der Form identisch mit Hagebutten.
Früchte und ihre Geschmackseigenschaften
Vladimir ist eine großfrüchtige Sorte, deren Früchte jeweils 170–200 g wiegen. Die Sorte lässt sich auch anhand anderer charakteristischer Merkmale identifizieren:
- bilden - extrem abgeflacht;
- Oberfläche - mit einer ausgeprägten ventralen Naht und leichter Behaarung;
- Haut - verdichtet, wodurch der Transport der Ernte über weite Strecken möglich wird;
- Schalenfarbe – weißlich oder gelblich-rot, je nach Reifegrad;
- Zellstoff – cremefarben-gelb, faserig, sehr aromatisch;
- Knochen - klein (etwa 3-4 g), löst sich schnell vom Fruchtfleisch.
Reifezeit und Ertrag…
Die Bäume tragen ab dem zweiten oder dritten Jahr nach dem Anpflanzen an ihrem endgültigen Standort Früchte. Die Reifezeit ist durchschnittlich, und die Erntezeit beginnt Anfang August. Wladimir-Pfirsiche zeichnen sich durch regelmäßige jährliche Fruchtbildung und hervorragende Erträge aus.
Standort- und Bodenanforderungen
Für den erfolgreichen Anbau von Pfirsichen ist die sorgfältige Auswahl eines geeigneten Standorts entscheidend. Er sollte viel Sonnenlicht erhalten, nicht von umliegenden Bäumen beschattet und vor starkem Wind geschützt sein. Der ideale Standort für Pfirsichbäume ist der südliche Teil des Gartens. Der Boden kann entweder lehmig oder nährstoffreich (Schwarzerde) sein.
Feinheiten des Pflanzens
Die Pflanzung kann entweder im Frühjahr oder im Herbst erfolgen. Ersteres eignet sich besser für nördliche Regionen, während Letzteres für südliche Gebiete empfohlen wird.
- ✓ Bei der Pflanztiefe der Setzlinge muss der Grundwasserspiegel berücksichtigt werden, um Wurzelfäule zu vermeiden.
- ✓ Der Abstand zwischen den Bäumen sollte mindestens 4 Meter betragen, um ausreichend Platz für das Wachstum des Wurzelsystems und der Baumkrone zu gewährleisten.
Besonderheiten:
- Der Herbst ist die beste Zeit, um das Loch vorzubereiten. Es sollte 55–65 cm breit und 45–55 cm tief sein.
- Der Aushub sollte mit mineralischen und organischen Düngemitteln wie Holzasche, Kompost, Humus oder verrottetem Mist vermischt werden. Im Frühjahr empfiehlt sich Kaliumsulfat, im Herbst ist Kaliumchlorid besser geeignet.
- Nachdem das Pflanzloch mit Erde gefüllt wurde, wird der Setzling eingesetzt. Das Wurzelsystem wird mit Erde bedeckt, wobei die Pflanze regelmäßig geschüttelt wird, um Luftblasen zu entfernen.
- Der Wurzelhals sollte 3-4 cm über dem Boden liegen.
- Der gepflanzte Baum sollte großzügig gegossen werden – etwa 20–30 Liter. Nachdem das Wasser vollständig eingezogen ist, empfiehlt es sich, eine 5–10 cm dicke Mulchschicht um den Stamm aufzutragen.
Grundlagen des Anbaus
Die folgenden Tätigkeiten bilden die Grundlage der Pflegeverfahren:
- Während der Wachstumsperiode wird drei- bis viermal bewässert. Jeder Baum benötigt 30 bis 60 Liter Wasser, das abgesetzt sein muss. Am besten gießt man morgens oder abends.
- Um große und süße Früchte zu erhalten, ist es wichtig, diese etwa 3 Wochen vor der Ernte zu befeuchten.
- Der Wladimir-Pfirsichbaum, eine Feigenart, ist besonders wärmeliebend und benötigt daher spezielle Vorbereitungen auf Winterfröste. Die oberen Teile des Stammes und der Stützpfahl sollten sorgfältig mit einem haltbaren Material wie einer Plastiktüte, Agrarfaser etc. umwickelt werden.
Düngung, Auflockerung usw. erfolgen nach dem klassischen Schema.
Merkmale des Beschneidens
Für eine reiche und saftige Fruchternte benötigt die Baumkrone maximales Licht. Regelmäßiger Rückschnitt ist daher unerlässlich.
Es gibt zwei Hauptmethoden:
- Formative Methode Ziel des Baumschnitts ist es, dem Baum eine harmonische und gepflegte Form zu verleihen, vorzugsweise eine schalenförmige.
- Hygieneschnitt Ziel ist die Entfernung kranker, schwacher oder beschädigter Äste.
| Art des Rückschnitts | Optimale Zeit | Frequenz |
|---|---|---|
| Prägend | März - Anfang April | Jährlich in den ersten 3-4 Jahren |
| Sanitär | Ganzjährig nach Bedarf | Wenn Probleme entdeckt werden |
Diese Arbeiten werden im März oder Anfang April durchgeführt, wobei ein hygienischer und ein formgebender Rückschnitt gleichzeitig erfolgen können. Nach dem Rückschnitt ist die Behandlung mit Gartenpech ein wichtiger Schritt.
Krankheiten und Schädlinge
Die Sorte Vladimir zeichnet sich durch ihre erhöhte Resistenz gegen Krankheitserreger und Schädlinge aus, kann aber in einigen Fällen anfällig für Blattkräuselkrankheit und Mehltau sein.
Um diesen Problemen vorzubeugen, wird empfohlen, die Behandlung zweimal jährlich, insbesondere im frühen Frühling und späten Herbst, mit Kupfersulfat durchzuführen.
Vor- und Nachteile
Wladimir, dessen Ursprünge unbekannt sind, zeichnet sich durch viele positive Aspekte aus, von denen folgende besonders hervorzuheben sind:
Zu den Nachteilen zählen durchschnittliche Kältetoleranz und Anfälligkeit für Blattkräuselung.
Rezensionen
Die Feigensorte „Vladimir“ ist bekannt für ihren hervorragenden Geschmack, ihre relativ gute Kältetoleranz, ihren reichlichen und stabilen Ertrag sowie ihre gute Transportierbarkeit. Bei sachgemäßer Kultivierung kann ein einzelner Baum über 60 kg Früchte tragen.





