Die Pfirsichsorte Saturn zählt zu den ertragreichen Feigensorten und zeichnet sich durch gute Marktgängigkeit und Transportierbarkeit aus. Sie wird von Großbauern sowohl für den Eigenbedarf als auch für den kommerziellen Anbau kultiviert. Charakteristisch für diese Sorte sind ihre Vielseitigkeit, die mittlere Reifezeit, die Selbstfruchtbarkeit und die Frostresistenz.

Besonderheiten bei der Entstehung von Feigensorten
Die Feigenpfirsichfrucht stammt ursprünglich aus China und verbreitete sich von dort im frühen 19. Jahrhundert nach Großbritannien und in die Vereinigten Staaten. Heute wird sie in den Vereinigten Staaten, Mexiko, Argentinien, Spanien und Frankreich kommerziell angebaut.
Doch in China ist ihre Beliebtheit ungebrochen, wo sie weiterhin Pantao genannt werden. In unserem Klima gilt die in den 1960er-Jahren in den USA gezüchtete Sorte Saturn als eine der besten flachen Pfirsichsorten.
Das Aussehen des Baumes
Der Baum gilt als mittelgroß und erreicht eine Höhe von maximal 350–400 cm. Seine Krone ist ausladend und recht breit, kugelförmig und mit mittelgroßem Laub versehen. Die Sorte lässt sich auch anhand anderer Merkmale identifizieren:
- Blattspreite – Die Rückseite ist gräulich-grün, die Vorderseite klassisch grün;
- Blattform – lanzettlich, mit leichter Behaarung an der Oberfläche;
- Blumen – sehr duftend, rosa (eher blass als leuchtend);
- Staubblätter in Blütenständen – hoch.
Wie sehen die Früchte aus und wie schmecken sie?
Die Steinfrucht ist eine abgeflachte, scheibenförmige Frucht. Sie ist recht groß und wiegt bis zu 120–140 g. Weitere Merkmale:
- Oberfläche - mittlere Behaarung;
- Haut - nicht zu dicht;
- Farbe - Die Hauptfarbe ist Gelb, aber ein breiter Hauch von Purpurrot breitet sich darüber aus;
- Zellstoff – mit einem geringen Faseranteil, aber sehr saftig, cremige Farbe;
- Knochen - Da sie klein sind, lässt sich das Fruchtfleisch leicht ablösen.
Reifung und Fruchtbildung
Die ersten Früchte werden voraussichtlich im zweiten Jahr reifen. Die Blütezeit ist im April, was auf eine mittlere Reifezeit dieser Sorte hinweist.
Die voraussichtliche Erntezeit liegt in den letzten Juliwochen, dies hängt jedoch von den landwirtschaftlichen Praktiken und den Wetterbedingungen ab, sodass der genaue Zeitpunkt nicht bestimmt werden kann.
Produktivität
Der Ertrag dieser Pfirsichsorte ist mit anderen Sorten vergleichbar und liegt im Durchschnitt bei 48–49 kg pro Baum. Die geernteten Früchte erfüllen alle Qualitätsstandards.
Die Sorte wird universell verwendet – zum Verzehr frisch gepflückt, zum Kochen von Kompott, Marmelade, zur Herstellung von Saft und Fruchtgetränken.
Selbstbefruchtung und die Notwendigkeit von Bestäubern
Die Saturn-Pfirsichsorte kann auch ohne die Hilfe von Bestäubern Früchte tragen, obwohl deren Einsatz empfohlen wird, um die höchsten Erträge zu erzielen.
Anforderungen an Boden- und Klimabedingungen
Für optimales Wachstum bevorzugt der Baum nach Süden ausgerichtete, windgeschützte Hänge. Obwohl die Trockenheitstoleranz nicht offiziell angegeben ist, deuten Erfahrungsberichte darauf hin, dass die Sorte recht trockenheitsverträglich ist.
Anbau und Pflege
Bäume wie der Saturnpfirsich sollten idealerweise im Herbst vor dem ersten Frost oder im frühen Frühjahr nach den letzten Nachtfrösten gepflanzt werden. Tipps zum Anpflanzen:
- Um den Boden für die Herbstpflanzung vorzubereiten, graben Sie 2–4 Wochen vor dem gewünschten Pflanztermin ein Loch von 70–75 x 70–75 x 70–75 cm und füllen Sie es mit fruchtbarer Erde. Ist der Boden zu lehmig, können Sie Sand und Kompost hinzufügen.
- Legen Sie eine Schicht aus Ziegelbruch oder Schotter in das Pflanzloch. Achten Sie darauf, den Baum mit einem Pfahl zu fixieren.
- Anschließend werden die Wurzeltriebe des Sämlings vorsichtig auseinandergespreizt und auf den aufgeschütteten Erdhügel gelegt. Die Erde wird sorgfältig aufgefüllt und verdichtet, wobei die Veredelungsstelle 4-5 cm über dem Bodenniveau verbleibt.
- Dann muss der Baum an der Stütze befestigt und gegossen werden.
- Die Wurzelzone sollte mit einer Schicht organischen Mulchs, wie z. B. Humus, Sägemehl oder trockenem Gras, bedeckt werden, wobei ein kleiner Freiraum um den Stamm herum gelassen werden sollte.
- Der Abstand zwischen den Pflanzungen sollte etwa 350-400 cm betragen.
- In den ersten fünf Jahren nach der Pflanzung benötigt der Baum reichlich Wasser. Der durchschnittliche Wasserbedarf pro Baum liegt bei 30 bis 40 Litern. Sobald der Baum ausgewachsen ist, sollte er nur noch bei Trockenheit gegossen werden.
- Nach dem Gießen muss die Erde um die Wurzeln herum aufgelockert werden.
- Die Verwendung von Mulch trägt dazu bei, die Feuchtigkeit im Boden über einen längeren Zeitraum zu speichern.
- Im Frühjahr werden Pfirsichbäume mit stickstoffreichen Düngemitteln versorgt. Viele Gärtner bevorzugen die Anwendung von Ammoniumnitrat (Nitrat) im Wurzelbereich, kombiniert mit Harnstoff. Es wird empfohlen, jährlich im Frühjahr beim Umgraben des Bodens um den Stamm herum Mineraldünger auszubringen. Im Herbst sollte der Baum mit Phosphor und Kalium gedüngt werden.
Der Baum reagiert gut auf organische Substanzen – Mist und Humus, die alle zwei Jahre ausgebracht werden.
Frostbeständigkeit und Schutzbedarf
Diese Pfirsichsorte wird als frosttolerant vermarktet. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Kältetoleranz bei einer Pflanze südlicher Herkunft relativ ist. Bei strengeren Winterbedingungen ist ein Schutz unerlässlich.
Vor dem ersten Frost wird der Stammfuß des Obstbaums mit einer Schicht Heu, Sägemehl oder Kompost bedeckt. Die Rinde des Stammes wird mit Kalk bestrichen und in Jute oder ein anderes atmungsaktives Material eingewickelt, um Schäden durch Frost und Nagetiere zu verhindern.
Merkmale des Beschneidens
Der Rückschnitt erfolgt zweimal pro Saison, idealerweise bei warmem, trockenem Wetter. Beim Schneiden sollten die Zweige unbedingt von Hand festgehalten werden, da die Triebe dieser Sorte leicht brechen.
Wie und was zu tun ist:
- Im frühen Frühjahr werden die jungen Triebe um 3 Knospen gekürzt, wobei der Haupttriebast erhalten bleibt, der 25-35 cm höher als die anderen sein sollte.
- Entfernen Sie Äste, die sich nahe am Stamm befinden und im Inneren des Busches wachsen, und richten Sie die Triebe in eine waagerechte Position.
- Zum hygienischen Rückschnitt gehören das Beschneiden kranker, beschädigter und anderer unnötiger Äste.
- Die Schnittstellen sollten mit Gartenpech behandelt werden, um die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern.
Vor- und Nachteile
Saturn zeichnet sich durch viele positive Eigenschaften aus, von denen Gärtner und Landwirte insbesondere die folgenden hervorheben:
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Die gute Resistenz der Sorte Saturn gegen Blattkräuselkrankheit wurde offiziell bestätigt. Um die Pflanze vor bakteriellen Erkrankungen zu schützen, ist besondere Vorsicht geboten. Saturn ist nicht anfällig für Wurzelgallennematoden. Heuschreckenschäden an den Früchten sind häufig und ein häufiges Problem unter Landwirten.
Übersicht der Rezensionen
Die Saturn-Pfirsichsorte ist sowohl bei Hobbygärtnern als auch bei Großbauern beliebt – ihre Früchte überstehen problemlos lange Transportwege, sind lange haltbar und zeichnen sich durch hervorragende Vermarktbarkeit und Geschmack aus. Sie benötigt keine besondere Pflege oder Pflanzung. Wichtig ist lediglich, von Anfang an einen geeigneten, sonnigen Standort zu wählen.




