Der Zwergpfirsich „Moskauer Zwerg“ ist eine hervorragende Wahl für alle, die köstliche und saftige Früchte aus dem eigenen Garten ernten möchten. Dank seiner ausgezeichneten Eigenschaften verschönert diese Sorte nicht nur Ihren Garten, sondern liefert auch über viele Jahre hinweg eine zuverlässige Ernte. Mit der richtigen Pflege wird diese Pflanze zu einem wahren Schmuckstück in Ihrem Garten.
Die Idee eines Pfirsichs
Die Blütezeit beginnt im April und dauert bis Mai. Der Baum besticht durch seine wunderschönen, zartrosa, einfachen Blüten.
| Krankheit | Aktivitätszeitraum | Kontrollmaßnahmen |
|---|---|---|
| Blattkräuselung | April-Mai | Behandlung mit kupferhaltigen Präparaten vor dem Austrieb |
| Echter Mehltau | Juni-August | Bei den ersten Anzeichen mit systemischen Fungiziden spritzen |
Weitere charakteristische Merkmale und Eigenschaften:
- Sie gilt als mittelfrühe Sorte, da die ersten Früchte in den ersten Augustwochen reifen. Der Baum trägt 3–4 Jahre nach der Pflanzung erste Früchte und hat eine Lebensdauer von 10 bis 20 Jahren.
- Die Fruchtperiode dauert in der Regel 8-12 Jahre und hängt direkt von der Qualität der Pflege ab.
- Im Durchschnitt produziert eine Pflanze etwa 30 kg Früchte, wobei die Ernte bei guter Pflege auch noch größer ausfallen kann.
- Die Sorte ist gut winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -25 °C. In Regionen mit strengen Wintern und starken Winden empfiehlt es sich jedoch, junge Sämlinge im Winter abzudecken.
- Die Moskauer Zwergrose weist eine durchschnittliche Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge auf. Sie kann anfällig für Krankheiten wie Blattkräuselkrankheit, Mehltau und Moniliose sein.
Zur Vorbeugung sollten regelmäßig Fungizide eingesetzt und die Pflanze durch ausreichendes Gießen und Düngen gesund gehalten werden. Kontrollieren Sie die Pflanze auf Schädlinge wie Blattläuse und Apfelwickler und setzen Sie bei Bedarf Insektizide ein.
Informationen über den Ursprung
Sie wurde von russischen Züchtern im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert entwickelt. Das Hauptziel war die Schaffung einer Pfirsichsorte, die in kälteren Klimazonen überleben kann, wo traditionelle südliche Sorten nicht gedeihen oder nur geringe Erträge liefern.
Das Aussehen des Baumes
Diese mittelgroße Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 2,5 Metern. Sie zeichnet sich durch biegsame, braune Triebe aus. Die Blätter sind lanzettlich, runzelig und fein gesägt. Sie sind hellgrün.
Früchte und ihre Geschmackseigenschaften
Die Früchte haben eine typische runde Form und nehmen mit zunehmender Reife deutlich an Volumen zu, sodass sie recht groß werden. Das durchschnittliche Fruchtgewicht liegt zwischen 90 und 120 g.
Die Schale ist leuchtend gelb mit einem zarten rosa Schimmer. Der Kern ist gerippt und lässt sich leicht vom Fruchtfleisch lösen. Das Fruchtfleisch ist saftig, fest und sehr zart.
Pflege und Kultivierung
Das Pflanzen und Pflegen eines Pfirsichbaums erfordert sorgfältige Aufmerksamkeit, um einen gesunden Baum und eine qualitativ hochwertige Ernte zu gewährleisten. Hier sind einige grundlegende Empfehlungen:
- Wählen Sie einen sonnigen, windgeschützten Standort. Der Boden sollte leicht, fruchtbar und gut durchlässig sein. Sandiger Lehm oder lehmiger Boden mit einem neutralen pH-Wert (pH 6,5–7) ist am besten geeignet.
- Im Herbst sollte die Fläche 30-40 cm tief umgegraben und mit organischen Düngemitteln (Humus, Kompost) in einer Menge von 8-10 kg pro Quadratmeter angereichert werden. Zusätzlich sollten 50-60 g Superphosphat und 40-50 g Kaliumsalz hinzugegeben werden.
- Wählen Sie ein- oder zweijährige Pflanzen mit einem gut entwickelten Wurzelsystem. Der Sämling sollte einen glatten, unbeschädigten und krankheitsfreien Stamm haben.
- Die Frühjahrspflanzung sollte im April erfolgen, bevor die Knospen aufbrechen. Die Herbstpflanzung kann im September oder Oktober erfolgen; in diesem Fall müssen die jungen Sämlinge jedoch unbedingt für den Winter abgedeckt werden.
- Bereiten Sie das Pflanzloch 2-3 Wochen vor der Bepflanzung vor (60 x 60 x 60 cm). Geben Sie eine 10-15 cm dicke Schicht Drainagematerial (Schotter, Blähton) auf den Boden des Lochs und füllen Sie es anschließend mit einer Mischung aus fruchtbarer Erde, Humus und … Mineraldünger.
- Setzen Sie den Setzling mittig in das Pflanzloch, breiten Sie die Wurzeln aus und bedecken Sie ihn mit Erde. Der Wurzelhals sollte mit der Erdoberfläche abschließen. Gießen Sie den Baum großzügig (20–30 Liter Wasser) und mulchen Sie die Erde mit Torf oder Kompost.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte unbedingt zwischen 6,5 und 7 liegen; Abweichungen können zu Blattchlorose führen.
- ✓ Der Abstand zwischen den Sämlingen sollte mindestens 3 Meter betragen, um eine ausreichende Futterfläche zu gewährleisten.
Um Ihr Immunsystem zu stärken und qualitativ hochwertiges Obst zu ernten, befolgen Sie gängige landwirtschaftliche Praktiken:
- Bewässerung. Die Pflanze benötigt regelmäßiges Gießen, besonders im ersten Jahr nach dem Einpflanzen. In Trockenperioden sollte sie einmal wöchentlich mit 30–40 Litern Wasser direkt unter dem Baum gegossen werden. Anschließend die Erde auflockern und mulchen.
- Topping. Im ersten Jahr zweimal pro Saison düngen: im Frühjahr (Stickstoffdünger) und im Sommer (Phosphor- und Kaliumdünger). Ab dem zweiten Jahr im Frühjahr Stickstoffdünger und im Herbst Phosphor- und Kaliumdünger ausbringen.
- Trimmen. Führen Sie im Frühjahr vor dem Austrieb einen Formationsschnitt durch. Entfernen Sie beschädigte, schwache und die Krone verdickende Triebe. Lassen Sie 3–4 kräftige Äste stehen, die das Gerüst des Baumes bilden. Im Sommer kappen Sie junge Triebe, um das seitliche Wachstum anzuregen.
- Schutz vor Krankheiten und Schädlingen. Die Kulturpflanze ist anfällig für Kräuselkrankheit, Mehltau und andere Krankheiten. Zur Vorbeugung sollte im Frühjahr vor dem Austrieb und im Sommer bei den ersten Anzeichen einer Krankheit mit Fungiziden gespritzt werden. Zur Schädlingsbekämpfung können Insektizide eingesetzt werden.
Positive und negative Eigenschaften
Bevor Sie einen Setzling pflanzen, wägen Sie sorgfältig seine Vor- und Nachteile ab, um spätere Schwierigkeiten zu vermeiden. Diese Sorte hat viele Vorteile:
Zu den Nachteilen zählen einige Gärtner:
Rezensionen
Der Moskauer Zwergpfirsich ist eine beliebte Sorte, die speziell für den Anbau in Zentralrussland und anderen gemäßigten Regionen entwickelt wurde. Seine Winterhärte, der kompakte Wuchs und der hohe Ertrag haben ihm das Vertrauen erfahrener Gärtner und Gartenneulinge gleichermaßen eingebracht. Die richtige Pflege ist unerlässlich.



