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Was macht den Honigpfirsich so attraktiv und wie baut man ihn im Garten an?

Der Honigpfirsich ist eine säulenförmige Sorte, die Gärtner mit ihrer kompakten Größe und ihrem hervorragenden Fruchtgeschmack mit deutlichen Honignoten begeistert. Dieser Pfirsich eignet sich ideal für kleine Gärten, da er sehr kompakt wächst und nur wenig Platz benötigt.

Honigpfirsich

Wer hat die Honigsorte gezüchtet?

Über die Züchtungsgeschichte des Honigpfirsichs liegen derzeit keine genauen oder verlässlichen Informationen vor. Trotzdem ist die Sorte bei Gärtnern äußerst beliebt und wird in Obstbaumschulen häufig verkauft.

Das Aussehen des Baumes

Diese mittelgroße Sorte erreicht eine Höhe von 2 m und bildet eine ovale Krone mit einem Durchmesser von 1,2 m. Der Baum ist mäßig dicht und trägt glänzende, smaragdgrüne Blätter. Der Stamm ist kräftig und hellbraun. Die Blüten sind mittelgroß, hellrosa und duftend.

Das Aussehen des Baumes

Beschreibung der Früchte

Der Honigpfirsich ist eine großfrüchtige Sorte. Ein ausgewachsener, gesunder Baum trägt Früchte mit einem Gewicht von mindestens 150–160 g. Bei guter Pflege können die Früchte bis zu 200 g schwer werden. Der Honigpfirsich ist rund, hat eine leicht samtige Oberfläche und eine dünne Haut. Er besitzt eine deutliche Bauchnaht.

Reife Pfirsiche sind hellgelb mit einem leuchtend roten Schimmer, der fast die Hälfte ihrer Oberfläche bedeckt. Das Fruchtfleisch ist saftig und grünlich-weiß. Der Kern ist mittelgroß und lässt sich recht leicht vom Fruchtfleisch lösen.

Beschreibung der Früchte

Geschmack und Anwendung

Die Honigpfirsichsorte hat einen süßen, leicht süßlichen Honiggeschmack mit einem Hauch von Ananas. Ihre Schale ist weich und völlig frei von Bitterkeit. Das Aroma reifer Früchte ist leicht und angenehm.

Reife Pfirsiche werden frisch gegessen und finden außerdem Verwendung beim Kochen, Einmachen, der Herstellung von Marmeladen, Kompotten, Füllungen und Desserts sowie beim Einlegen.

Merkmale der Sorte

Diese Sorte ist frühtragend; der kleine, kompakte Baum erreicht seine volle Höhe im vierten Jahr. Er blüht im Mai. Die Reifezeit ist durchschnittlich, die Früchte sind etwa Mitte Juli gleichzeitig reif. Der Fruchtansatz beginnt im zweiten Jahr nach der Pflanzung. Der Baum trägt maximal 10 Jahre lang Früchte.

Trotz seiner geringen Größe liefert der Baum eine reiche Ernte. Bei richtiger Pflege kann eine einzelne Pflanze 8–12 kg Pfirsiche tragen. Die Sorte ist selbstfruchtbar und benötigt daher keine Bestäuber. Die süß duftenden Blüten locken Bienen und andere bestäubende Insekten in den Garten.

Die Früchte lassen sich gut transportieren und lagern. Die Sorte zeichnet sich außerdem durch ihre hohe Winterhärte (sie verträgt Temperaturen bis zu -40 °C) und ihre Resistenz gegen die meisten Krankheiten und Schädlinge aus, die Steinobst befallen.

Für und Wider

Bevor Sie den Honigpfirsich auf Ihrem Grundstück anpflanzen, ist es sinnvoll, alle Vor- und Nachteile abzuwägen.

Vorteile:

erhöhte Zierlichkeit während der Blüte- und Fruchtzeit;
Reife Früchte fallen nicht so leicht ab;
schonende Reifung;
gute Transportierbarkeit;
hohe Trockenresistenz;
frühe Fruchtbildung;
allgemeiner Zweck;
benötigt keine Bestäuber;
Die Krone lässt sich aufgrund ihrer kompakten Größe leicht ernten und formen.

Nachteile:

eher kurze produktive Periode;
relativ geringer Ertrag (aufgrund der kompakten Größe des Baumes).

Standortanforderungen

Diese Sorte bevorzugt Wärme und gedeiht daher am besten an offenen, sonnigen Standorten, vorzugsweise auf der Südseite des Grundstücks. Der Honigpfirsich wächst am besten in lockeren, fruchtbaren und gut durchlässigen Böden mit geringem Säuregehalt. Leicht erhöhte Lagen mit tiefem Grundwasser sind ideal.

Landemerkmale

Der Pfirsichbaum benötigt spezielle Wachstumsbedingungen, und die richtige Pflanzung ist entscheidend – davon hängt sein gesamtes weiteres Leben ab.

Kriterien für die Auswahl eines Sämlings
  • ✓ Der Sämling muss ein gesundes Wurzelsystem ohne Anzeichen von Fäulnis oder Beschädigung aufweisen.
  • ✓ Die Höhe des Sämlings sollte seinem Alter entsprechen und bei einer zweijährigen Pflanze 1,5 m nicht überschreiten.
  • ✓ Die Rinde an Stamm und Ästen sollte glatt sein und keine Risse oder Anzeichen von Krankheiten aufweisen.

Empfehlungen für die Anpflanzung von Honigpfirsichen:

  • Am besten pflanzt man im Frühjahr – bevor der Saft zu fließen beginnt – und im Herbst – etwa einen Monat vor dem ersten Frost.
  • Der Abstand zwischen einem Säulenbaum und hohen Bäumen sollte mindestens 4 m betragen, damit deren Kronen keinen Schatten werfen, der das Wachstum und den Fruchtansatz der Pflanzen negativ beeinflussen würde.
  • Bereiten Sie ein 50 x 50 cm großes Pflanzloch vor. Füllen Sie den Boden mit Drainagematerial wie Schotter, Blähton oder Ziegelbruch. Die Schicht sollte 10 cm dick sein. Geben Sie anschließend fruchtbare Erde, vermischt mit Humus, Holzasche und Mineraldünger, darüber.
  • In die Mitte des Pflanzlochs wird ein langer Pfahl eingeschlagen, der mindestens 1 m über dem Boden herausragt. Der Setzling wird mit Seil oder Schnur an der Stütze befestigt.
  • Die Pflanzung erfolgt nach Standardverfahren: Der Setzling wird senkrecht aufgestellt, die Wurzeln werden bedeckt, verdichtet und mit abgestandenem Wasser bewässert.

Pfirsiche pflanzen

Wie pflegt man einen Baum richtig?

Um eine reiche Ernte zu gewährleisten, müssen alle agronomischen Anforderungen für den Pfirsichanbau erfüllt sein. Diese sind für die Sorte Honey Standard und machen sie daher für jeden Gärtner, ob erfahren oder Anfänger, geeignet.

Fehler beim Gießen
  • × Übermäßige Bewässerung kann zu Wurzelfäule und zur Entwicklung von Pilzkrankheiten führen.
  • × Das Gießen mit kaltem Wasser direkt aus einem Brunnen kann Stress für die Pflanze bedeuten.

Pflegemerkmale:

  • Bewässern Sie den Baum entsprechend dem Niederschlag. In Dürreperioden muss der Pfirsichbaum wöchentlich gegossen werden. Unter normalen Bedingungen genügt es, den Baum einmal im Monat zu gießen.
  • Der Stammbereich wird regelmäßig aufgelockert und Unkraut entfernt, damit es dem Baum die benötigten Nährstoffe entzieht und keine Insektenschädlinge anlockt.
  • Der Baum wird 2-3 Mal pro Saison gedüngt; im Frühjahr können komplexe Mineraldünger, im Herbst organische Dünger hinzugegeben werden.
  • Der Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr, bevor der Saftfluss einsetzt. Tote, beschädigte, alte und kranke Äste werden entfernt. Gleichzeitig wird der jährliche Zuwachs – bis zu 15–20 cm – zurückgeschnitten, um die ordentliche Krone und das dekorative Erscheinungsbild des Baumes zu erhalten. Der Rückschnitt wird im Herbst wiederholt.
  • Für den Winter wird der Baum mit atmungsaktiven Materialien isoliert. Beispiele hierfür sind Papier, Stroh, Pergament, getrocknetes Schilf und so weiter.
Anzeichen eines gesunden Baumes
  • ✓ Die Blätter sind einheitlich grün, ohne Flecken oder Einrollen.
  • ✓ Das jährliche Astwachstum beträgt mindestens 20 cm.
  • ✓ Kein Harzfluss am Stamm und an den Ästen.

Pfirsichpflege

Krankheiten und Schädlinge

Der Säulenpfirsichbaum 'Honey' besitzt ein starkes Immunsystem, das ihn vor den meisten Krankheiten schützt. Diese Sorte ist äußerst selten von Kräuselkrankheit und Mehltau betroffen. Der Baum ist im Allgemeinen für Insektenschädlinge wenig attraktiv.

Trotz ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge benötigt die Honigpfirsichsorte vorbeugende Maßnahmen. Hierfür werden Bordeauxbrühe, Kupfersulfat und andere Mittel zur Krankheitsvorbeugung eingesetzt. Bei Schädlingsbefall kommen für den Menschen unschädliche biologische Produkte zum Einsatz.

Ernte und Lagerung

Pfirsiche werden bei trockenem Wetter geerntet, sobald sie reif sind. Reife Früchte entwickeln einen angenehmen Duft, die Stiele lassen sich leicht trennen, und das Fruchtfleisch gibt bei leichtem Druck etwas nach – reife Früchte sind fest, aber nicht zäh.

Pfirsiche, die noch etwas unreif sind, reifen in Packpapier nach. Plastiktüten sollten nicht verwendet werden, da sie schnell verrotten. Alternativ können die Pfirsiche mit dem Stiel nach unten auf einem Leinentuch ausgelegt werden.

Pfirsichernte

Pfirsiche halten sich drinnen maximal 4–5 Tage, im Kühlschrank 2–4 Wochen und im Keller ebenfalls 2–4 Wochen. Gefrorene Pfirsiche sind bis zu einem Jahr haltbar.

Rezensionen

Raisa B., Region Krasnodar.
Ich pflanzte den Honigpfirsich im Herbst, und im Sommer konnte ich die erste „Ernte“ einfahren – der Baum trug eine einzige Frucht. Sie war klein und zäh wie Gras, weil ich sie zu früh gepflückt hatte. Vielleicht hätte ich sie aber früher pflücken sollen, damit der Baum keine Energie verschwendet. Im darauffolgenden Jahr trug der Baum unzählige saftige und köstliche Pfirsiche. Der Saft floss förmlich heraus, als ich hineinbiss.
Mikhail Zh., Yeisk.
Vor einigen Jahren beschloss ich, auf meiner Datscha Säulenpfirsichbäume zu pflanzen. Darunter war auch ein Pfirsichbaum. Ich wählte die Sorte „Honey“ – der Name und das Versprechen eines hervorragenden Geschmacks sprachen mich an. Der Baum wuchs, wie versprochen, klein und trug rot-gelbe Pfirsiche. Sie reiften gleichmäßig Mitte Juli, ohne abzufallen. Die Pfirsiche waren sehr groß; ich konnte etwa einen Eimer voll von einem Baum ernten.

Die Sorte Honey Peach ist interessant, aber nicht ohne Schwächen. Zu ihren Stärken zählen zweifellos ihre ausgezeichnete Frostresistenz und ihr köstlicher Geschmack, doch sie eignet sich wahrscheinlich nicht für diejenigen, die große Ernten erwarten oder den kommerziellen Pfirsichanbau planen.

Häufig gestellte Fragen

Welcher pH-Wert des Bodens ist für den optimalen Anbau dieser Sorte erforderlich?

Kann man auf einem Balkon in Töpfen anbauen?

Wie oft sollte die Mulchschicht um den Baumstamm ausgetauscht werden?

Welche Begleitpflanzen tragen zur Ertragssteigerung bei?

Wie viel Wasser benötigt ein ausgewachsener Baum pro Bewässerung?

Welche Mineraldünger eignen sich am besten für die Anwendung im Frühjahr?

Wie kann man Blumen vor späten Frühlingsfrösten schützen?

Ist eine Vermehrung durch Samen möglich und bleiben die Sorteneigenschaften erhalten?

In welchem ​​Abstand erfolgt die Düngung während der Vegetationsperiode?

Woran erkennt man eine Überdüngung mit Stickstoffdünger?

Welcher Schädling stellt für diese Sorte die größte Gefahr dar?

Kann man Grasschnitt als Mulch verwenden?

Woran erkennt man, ob ein Baum nicht genügend Licht bekommt?

Was ist die Mindesttemperatur, damit die Blüte einsetzt?

Wie lange behalten Früchte nach dem Pflücken ihren Geschmack?

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