Der Pfirsich 'Cardinal' ist eine alte amerikanische Sorte mit leuchtend roter Farbe und hervorragendem Geschmack. Er ist sehr robust, anpassungsfähig an verschiedene Bedingungen und winterhart. Er ist eine ausgezeichnete Wahl für jeden Garten oder jedes Sommerhaus.
Zuchtgeschichte
Die Sorte Cardinal wurde Ende der 1990er Jahre von amerikanischen Züchtern entwickelt. Dieser Pfirsich ist bei russischen Gärtnern sehr beliebt, aber nicht im staatlichen Sortenregister eingetragen.
Der Botanische Garten Nikitsky gilt als Ursprungsort dieser Sorte in Russland. Die Sorte Cardinal ist sehr anpassungsfähig und wird daher in verschiedenen Klimazonen Russlands angebaut.
Beschreibung des Baumes
Der Baum ist mittelgroß und erreicht eine maximale Höhe von 2,5 m. Seine Krone ist rundlich, leicht gewölbt und dicht. Die Zweige sind kräftig, bräunlich-braun und mittelstark belaubt. Die Blätter sind hellgrün, länglich und zugespitzt, und das Wurzelsystem ist gut entwickelt. Die Blüten sind groß, leuchtend rosa und stehen einzeln oder in kleinen Büscheln.

Beschreibung der Früchte
Die Früchte sind mittelgroß und wiegen durchschnittlich 150 g. Sie sind rundlich und an den Seiten leicht abgeflacht. Die Schale ist relativ dünn und behaart. Auf der Fruchtoberfläche ist eine schwache Bauchnaht erkennbar.
Verwendung und Geschmack von Früchten
Kardinalpfirsiche werden sowohl frisch als auch verarbeitet verzehrt. Reife Pfirsiche eignen sich zur Herstellung von Säften und Kompotten, Füllungen für verschiedene Backwaren sowie Marmeladen und Konfitüren. Sie haben einen süßen, leicht säuerlichen Geschmack und ein intensives, fruchtiges Aroma.
Eigenschaften
Der Pfirsich 'Cardinal' ist eine frühreife, selbstfruchtbare Sorte, die sich für den Anbau in gemäßigten Klimazonen eignet. Er blüht Ende April und die Blütezeit dauert etwa eine Woche. Ein einzelner Baum trägt 30–35 kg Pfirsiche. Die Fruchtbildung beginnt im dritten Jahr nach der Pflanzung.
Für und Wider
Die Sorte Cardinal hat einige Vorteile, die unseren Gärtnern und Sommergästen sofort aufgefallen sind, aber es gibt auch ein paar kleinere Nachteile, über die man im Voraus Bescheid wissen sollte.
Vorteile:
Nachteile:
Landemerkmale
Bei der Anpflanzung von Pfirsichbäumen ist die richtige Pflanzung entscheidend. Eine erfolgreiche Pflanzung bestimmt Wachstum, Entwicklung und Ertrag des Baumes.
Landeeigenschaften:
- Wählen Sie ein- bis zweijährige Sämlinge mit einer Höhe von maximal 1,5 m. Die maximale Anzahl an Verzweigungen beträgt vier. Die Wurzeln sollten feucht, aber frei von Fäulnis sein. Die Wurzeln transportierter Sämlinge werden in ein feuchtes Baumwolltuch gewickelt.
- Vor dem Einpflanzen wird die Oberfläche des Stammes mit Paraffin bestrichen, um die Bäume vor Schädlingen und der sengenden Sonne zu schützen.
- Pflanzen Sie die Pflanze an einem leicht erhöhten Standort. Der Platz sollte hell und vor starken Nordwinden geschützt sein. Der Grundwasserspiegel sollte nicht höher als 2 Meter über der Bodenoberfläche liegen. Zu viel Feuchtigkeit führt zu Wurzelfäule.
- Die Pfirsichsorte „Cardinal“ gedeiht am besten in leichten, sandigen Lehmböden mit neutralem bis leicht saurem pH-Wert. Bei der Pflanzung in schwereren Böden ist auf ausreichende Drainage zu achten.
- Beim Pflanzen mehrerer Bäume sollte ein Abstand von etwa 3 m zwischen benachbarten Setzlingen eingehalten werden.
- Die Pflanzlöcher werden mindestens 3–4 Wochen vor dem Pflanzen vorbereitet. Die optimale Größe beträgt 60 x 70 cm. Geben Sie Schotter auf den Boden und eine Erdmischung mit Dünger darauf.
- Die Wurzeln des Sämlings werden beim Einsetzen in das Pflanzloch vorsichtig gespreizt. Der Baum wird so in das Pflanzloch gesetzt, dass sein Wurzelhals 5 cm über der Erdoberfläche liegt.
- Die Erde um die Wurzeln des Sämlings wird verdichtet und anschließend mit abgestandenem Wasser bewässert. Der Pfirsichbaum wird an einer zuvor im Pflanzloch angebrachten Stütze befestigt. Der Bereich um den Stamm wird mit Torf, Humus, Stroh, Sägemehl usw. gemulcht.
Wie pflegt man?
Für eine gute Ernte muss der Pfirsichbaum gepflegt werden – er muss gegossen, beschnitten, gedüngt und bei Bedarf besprüht werden.
Pflegemerkmale:
- Junge Sämlinge werden gegossen, sobald die Erde trocken ist. Mit der Zeit verringert sich die Gießhäufigkeit. In Trockenperioden wird der Baum alle zwei Wochen gegossen. Ein ausgewachsener Baum benötigt 3-4 Mal pro Saison Wasser. Das Wasser sollte bis zu einer Tiefe von einem halben Meter eindringen.
- Im Frühjahr erhält der Baum stickstoffhaltige Düngemittel; im Sommer benötigt er Kalium und Phosphor. Im Herbst wird organisches Material um den Stamm verteilt. Der Baum wird dreimal pro Saison gedüngt. Im Mai können Harnstoff, Superphosphat und Kaliumkomplex ausgebracht werden.
- Der Formierungsschnitt erfolgt im Frühjahr. Dadurch wird die Baumkrone in eine schalenförmige Gestalt gebracht. Der Pflegeschnitt wird ebenfalls im Herbst und Frühjahr durchgeführt, wobei beschädigte, erfrorene, trockene, kranke, abgebrochene und nach innen wachsende Äste entfernt werden.
Die Krone bildet sich über einen Zeitraum von fünf Jahren. Sie wird jährlich ausgedünnt, und junge Triebe werden um 10-15 cm gekürzt – dieses Verfahren wird als Ausgeizen bezeichnet. - Der Bereich um den Baumstamm wird regelmäßig aufgelockert, wobei darauf geachtet wird, nicht tiefer als 5–6 cm zu hacken, um die oberflächlichen Wurzeln nicht zu beschädigen. Unkraut wird gleichzeitig mit dem Auflockern entfernt.
Krankheiten und Schädlinge
Die Sorte ist zwar resistent gegen verschiedene Infektionen, vorbeugende Maßnahmen sind jedoch ratsam. Um Krankheiten vorzubeugen, wird der Baum mit Fungiziden behandelt. Die erste Spritzung erfolgt vor der Blüte, die zweite nach der Blüte und eine Woche nach der zweiten Behandlung. Zum Einsatz kommen Fungizide wie Skor, Horus und andere.
Zu den gefährlichsten Schädlingen des Kardinalpfirsichs zählen Blattläuse und Rüsselkäfer. Bei einem Befall wird der Baum mit systemischen Insektiziden besprüht. Insgesamt wird diese Sorte jedoch selten von Insektenschädlingen befallen.
Wie erntet man?
Pfirsiche werden erst geerntet, wenn sie die technische Reife erreicht haben, falls sie transportiert oder weiterverarbeitet werden sollen. Vollreife Pfirsiche werden zum Verzehr geerntet. Diese Pfirsiche entwickeln eine leuchtende Sortenfarbe und ein intensives Aroma. Die Reifung erfolgt durch Ausbreiten der Pfirsiche auf Leinen oder Papier. Reife Pfirsiche können 7–10 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Rezensionen
Trotz ihrer alten Herkunft ist die Kardinalpfirsichsorte bei Gärtnern zu Recht sehr beliebt. Diese amerikanische Sorte ist nicht nur köstlich, sondern auch sehr robust, pflegeleicht und ertragreich. Mit mehreren Kardinalpfirsichbäumen im Garten haben Sie stets eine reiche Ernte an leckeren und saftigen Pfirsichen.



