Der Pfirsichbaum 'Frost' liefert bei richtiger Pflege und im passenden Klima beeindruckende Ergebnisse. Sein hoher Ertrag, der hervorragende Fruchtgeschmack und die Frostresistenz machen ihn zu einer ausgezeichneten Wahl für Gärtner, die die richtigen Bedingungen schaffen. Bei richtiger Pflege trägt er jedes Jahr reichlich saftige Früchte.
Informationen über den Ursprung
Die Pfirsichsorte Frost ist nicht im Allrussischen Katalog landwirtschaftlicher Nutzpflanzen aufgeführt. Laut externen Quellen handelt es sich um eine amerikanische Züchtung von Weinberger.
Das Aussehen des Baumes
Die Bäume erreichen eine mittlere Größe. Die Äste sind mäßig ausladend, die Krone ist locker. Die Triebe sind mit kleinen, hellgrünen Blättern bedeckt.
Der Hauptstamm entwickelt sich kräftig, und die hellbraunen Äste sind biegsam. Das Wurzelsystem neigt zu starkem Wachstum.
Früchte und ihre Geschmackseigenschaften
Die Früchte eignen sich sowohl zum Frischverzehr als auch zum Einmachen. Die großen, gelb-orangen Früchte mit einer zartroten, leicht geröteten Oberfläche wiegen 200 g oder mehr (220–250 g im Süden). Sie weisen eine charakteristische, ausgeprägte Behaarung auf.
Das gelb-orange Fruchtfleisch ist saftig, faserig und von mittlerer Festigkeit. Der süße Geschmack wird von einem verführerischen, intensiven Aroma begleitet, und die Kerne lassen sich leicht vom Fruchtfleisch trennen. Die Ernte hält sich im Kühlschrank etwa 10–13 Tage.
Die Früchte sind regelmäßig rund und haben eine feste, aber nicht zähe Schale. Sie zeichnen sich durch eine honigartige Süße mit einer leichten, angenehmen Säure aus. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,8 Punkten.
Reifezeit und Fruchtbildung
Die Sorte Frost ist köstlich und reift mittelfrüh bis spät. Der Baum trägt ab dem zweiten oder dritten Jahr nach der Pflanzung Früchte. Die Ernte beginnt am 20. August. Diese Sorte zeichnet sich durch regelmäßige und jährliche Fruchtbildung aus.
Produktivität
Einer der Vorteile dieser Sorte ist ihr hoher Ertrag. Unter günstigen Bedingungen kann ein einzelner Baum 20 bis 40 kg saftige Pfirsiche pro Saison liefern.
Selbstbefruchtung und Bestäuber
Es handelt sich um eine selbstfruchtbare Sorte, die keine Bestäuberbäume benötigt. Zusätzliche Fremdbestäubung durch das Anpflanzen von Spenderbäumen in der Umgebung steigert jedoch die Produktivität.
Anforderungen an Boden, Standort und Klima
Für den Anbau von Pfirsichbäumen eignet sich ein lockerer, durchlässiger und fruchtbarer Boden mit neutralem oder leicht saurem pH-Wert ideal. Der Standort sollte leicht erhöht, hell und vor Zugluft geschützt sein und eine gute Luft- und Wärmezirkulation aufweisen.
Frostbeständigkeit und Schutzbedarf
Die Pflanze zeichnet sich durch hohe Frostresistenz aus und verträgt Temperaturen bis zu -25 bis -32 °C. Dennoch benötigt sie Winterschutz. Dazu werden spezielle Pfähle eingeschlagen und der Stamm mit Jute oder anderem Schutzmaterial umwickelt.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Die Pflanze ist für ihre robuste Widerstandsfähigkeit bekannt. Sie ist selten anfällig für Mehltau oder Kräuselkrankheit. Die einzigen Insekten, die die Pflanze befallen können, sind Blattläuse, die sich durch rechtzeitige vorbeugende Insektizidbehandlungen bekämpfen lassen.
Vor- und Nachteile der Vielfalt
Vor dem Anbau einer Kulturpflanze ist es wichtig, die positiven und negativen Eigenschaften der Kulturpflanze sorgfältig zu studieren, um mögliche Schwierigkeiten in der Zukunft zu vermeiden.
Wie pflanzt man Frost-Pfirsich-Setzlinge?
Die beste Pflanzzeit für Pfirsichbäume ist der Frühling, wenn keine Frostgefahr mehr besteht und der Boden sich auf 10–12 °C erwärmt hat. In Regionen mit mildem Klima ist auch eine Herbstpflanzung möglich.
- ✓ Die Grundwassertiefe muss mindestens 1,5 m unter der Bodenoberfläche betragen.
- ✓ Der Abstand zwischen den Sämlingen sollte mindestens 3 m betragen, um eine ausreichende Futterfläche zu gewährleisten.
Beachten Sie die Frostgefahr, die Jungpflanzen schädigen kann. Der optimale Pflanzzeitpunkt ist von Mitte April bis Anfang Mai oder von Ende September bis Anfang Oktober.
Befolgen Sie die Empfehlungen:
- Wählen Sie sonnige, leicht erhöhte Standorte mit gut durchlässigem Boden. Vermeiden Sie tiefliegende Gebiete, in denen sich Wasser stauen kann.
- Bereiten Sie zum Einpflanzen ein Loch von 60-70 cm Durchmesser vor, abhängig vom Wurzelsystem des Sämlings, damit sich die Wurzeln frei entfalten können.
- Legen Sie eine Drainageschicht aus Kies oder grobem Sand auf den Boden des Pflanzlochs, um Staunässe zu vermeiden. Mischen Sie die ausgehobene Erde mit Kompost oder Humus. Dadurch wird die Bodenfruchtbarkeit verbessert.
- Untersuchen Sie das Wurzelsystem des Sämlings. Beschädigte oder trockene Wurzeln sollten abgeschnitten werden. Gegebenenfalls können die Wurzeln vor dem Einpflanzen einige Stunden in Wasser eingeweicht werden.
- Setzen Sie den Sämling mittig in das Pflanzloch und verteilen Sie die Wurzeln so, dass sie nicht abknicken. Achten Sie darauf, dass der Wurzelhals (die Verbindungsstelle zwischen Wurzeln und Stamm) mit der Erdoberfläche abschließt. Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erdmischung und drücken Sie diese um die Wurzeln herum fest, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
- Gießen Sie den Sämling gründlich, damit sich die Erde setzt und die Wurzeln befeuchtet werden. Verwenden Sie abgestandenes, zimmerwarmes Wasser.
Um die Feuchtigkeit zu speichern und Unkrautwuchs zu verhindern, sollte eine Schicht Mulch (Stroh, Sägemehl oder Kompost) um die Basis des Sämlings gelegt werden.
Merkmale der Agrartechnologie
Um eine reiche Ernte zu gewährleisten und die Pflanzen gesund zu erhalten, ist die richtige Pflege wichtig. Zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen gehören die folgenden landwirtschaftlichen Praktiken:
- Bewässerung. Wie andere Sorten benötigt auch Frost regelmäßige Bewässerung, insbesondere während des Wachstums, der Blüte und der Fruchtbildung. Halten Sie den Boden mäßig feucht und vermeiden Sie sowohl Austrocknung als auch Staunässe.
Morgens oder abends gießen und das Wasser direkt an die Wurzeln der Pflanze richten. Während der Fruchtreife die Gießhäufigkeit reduzieren, um ein Aufplatzen der Früchte zu verhindern. - Düngemittel. Regelmäßiges Düngen ist für die volle Entwicklung und Fruchtbildung unerlässlich. Im Frühjahr, vor der Blüte, sollte Stickstoffdünger ausgebracht werden, um das Trieb- und Blattwachstum anzuregen.
Während der Blüte und des Fruchtansatzes sollten Sie komplexe Mineraldünger mit Phosphor und Kalium verwenden. Im Herbst sollten Sie organischen Dünger (Humus oder Kompost) und Kaliumdünger hinzufügen, um den Baum auf den Winter vorzubereiten.
- Trimmen. Der richtige Baumschnitt formt die Krone, verbessert Lichteinfall und Belüftung und steigert die Produktivität. Im Frühjahr sollte ein Pflegeschnitt durchgeführt werden, bei dem beschädigte, kranke und abgestorbene Äste entfernt werden.
Ein Erziehungsschnitt ist notwendig, um eine kräftige und gut positionierte Krone zu erzielen. Im Sommer sollte die Pflanze leicht ausgelichtet werden, um den Lichteinfall auf die Früchte zu verbessern.
Die regelmäßige Pflege Ihres Pfirsichbaums sorgt nicht nur für seine Gesundheit, sondern ermöglicht Ihnen auch, über viele Jahre hinweg eine reiche und qualitativ hochwertige Ernte zu erzielen.
Rezensionen
Die Pfirsichsorte Peach Frost besticht durch ihre beeindruckenden Eigenschaften. Die Kombination aus hoher Frostresistenz, Selbstfruchtbarkeit und hervorragendem Fruchtgeschmack macht sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen. Minimaler Aufwand und einfache Pflege genügen, um den Ertrag zu maximieren.







