Die Felsenbirne 'Smoky' ist eine kanadische, mehrstämmige, mittelgroße Sorte. Obwohl sie ursprünglich aus Nordamerika stammt, gedeiht sie auch im russischen Klima prächtig. Sie ist im Anbau nicht besonders anspruchsvoll, benötigt aber sehr fruchtbaren Boden, weshalb eine sorgfältige Düngung notwendig ist.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
Die Felsenbirnensorte „Smoky“ wurde in Kanada gezüchtet und 1952 registriert. Sie entstand durch offene Kreuzbestäubung der Erlenblättrigen Felsenbirne mit einer weiteren, noch geheimen Art. Aus den daraus entstandenen Sämlingen wurde nach sorgfältiger Selektion das beste Exemplar mit stabilen Eigenschaften ausgewählt und offiziell „Smoky“ genannt.

Das Aussehen des Baumes
Diese Sorte ist ein Strauch, der eine Höhe von 180–250 cm erreicht. Er zeichnet sich durch eine ausladende, kappen- oder schirmförmige Krone aus. Weitere Merkmale sind:
- Wurzelsystem. Sie wächst in der obersten (fruchtbarsten) Bodenschicht, da sie als Oberbodenpflanze gilt. Ihre zahlreichen, kräftigen Triebe bilden zahlreiche Basaltriebe, wodurch eine Vermehrung über Ausläufer möglich ist.
- Schießt und bellt. An einjährigen jungen Zweigen ist die Rinde rötlich gefärbt und nimmt mit zunehmendem Alter des Baumes eine klassische braune Farbe an; der Stamm ist bräunlich überzogen. Die Triebe wachsen anfangs aufrecht, werden später aber biegsam und hängen herab.
- Blattspreiten. Sie zeichnen sich durch eine matte Oberfläche mit deutlich hervortretenden Adern aus. Die Sträucher sind mittelgroß, mit 8–9 cm langen und etwa 3 cm breiten Blättern. Die Blattränder sind gesägt. Der Strauch gilt aufgrund der Blattfarbe als Zierstrauch: Die Blätter sind beim Austrieb rot, werden im Sommer grün und nehmen im Herbst einen orange-gelb-karmesinroten Farbton an.
- Blumen. Die kleinen Blüten erreichen einen Durchmesser von maximal 3 cm. Sie sind einfachblütig, besitzen fünf längliche, lineare Blütenblätter und sind schneeweiß. Aus einem Blütenstand entwickeln sich bis zu 12 Knospen, die sich vor dem Blattaustrieb öffnen.
Charakteristische Merkmale von Früchten und ihr Geschmack
Die runden Beeren sind groß, wiegen 2 g und haben einen durchschnittlichen Durchmesser von 1,5 cm. Weitere Merkmale:
- Farbe - Bei technischer Reife ist sie purpurrot, bei biologischer Reife wird sie schwarz;
- Oberfläche - hat eine wachsartige Beschichtung;
- Besonderheit - An der Spitze der Frucht befinden sich Kelchblätter, die in verschiedene Richtungen abstehen;
- Schalentyp – Durch die kompakte Form sind die Beeren lange haltbar und leicht zu transportieren;
- Zellstoff – erhöhter Saftigkeit, fleischig;
- Samen - braun und klein, in großer Zahl, aber nicht an den Zähnen zu spüren;
- Aroma – mächtig;
- schmecken - Süß, wenn vollreif.
Vorteilhafte Eigenschaften
Rauchbeeren sind reich an Zucker, organischen Säuren, Tanninen, bioaktiven Substanzen, Ascorbinsäure, Carotin und Mangan. Der Vitamin-C-Gehalt steigt während der Reifung und sinkt nach der vollständigen Reife.
Nutzen:
- Dank dieser Zusammensetzung wirkt sich der Verzehr von Beeren positiv auf die Funktion von Herz und Blutgefäßen aus, normalisiert den Blutdruck, fördert eine gesunde Verdauung und stärkt den Körper insgesamt.
- Der regelmäßige und maßvolle Verzehr dieser Früchte beugt Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt vor. Dieses Produkt wird Menschen mit erhöhter Gefäßempfindlichkeit und Gefäßwandverdünnung empfohlen.
- Die Früchte des Smoky-Irgi stärken das Immunsystem, helfen bei der Bekämpfung von Vitaminmangel und behandeln Erkrankungen des Zahnfleisches, der Augen und des Magen-Darm-Trakts.
Reifezeit und Ertrag
Diese Sorte zeichnet sich durch ihre frühe Fruchtreife aus: Die Beeren reifen Ende Juni oder Anfang Juli. Für einen maximalen Ertrag empfiehlt es sich, die Früchte in mehreren Etappen zu ernten. Eine einzelne Pflanze kann bis zu 7–8 kg Beeren liefern.
Frostbeständigkeit
Die Pflanze verträgt Temperaturen bis zu -35 bis -40 Grad Celsius und ist daher sehr frosthart und unempfindlich gegenüber Spätfrösten. Die Blüten der Felsenbirne bleiben selbst bei Temperaturen von nur -5 bis -7 Grad Celsius keimfähig.
Bestäubung
Smoky ist eine selbstbefruchtende Sorte, das heißt, eine einzige Pflanze in der Umgebung genügt für eine erfolgreiche Bestäubung.
Fruchtungsmethode
Die Früchte bilden sich an den Trieben des Vorjahres, was beim Rückschnitt zu berücksichtigen ist. In den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung beginnt der Fruchtansatz zunächst spärlich. Die erste reiche Ernte erfolgt bereits im vierten Jahr. Bei guter Pflege und günstigen Bedingungen kann der Baum bis zu 50 Jahre alt werden.
Beeren lagern
Für die Langzeitlagerung empfiehlt es sich, die Beeren im technisch reifen Zustand zu ernten. Sie können im Kühlschrank (bis zu 7–10 Tage) und im Gefrierschrank (bis zu 1 Jahr) aufbewahrt werden. Vor dem Einfrieren sollten die Beeren gewaschen und gründlich getrocknet werden.
Wachstumsregionen
Die Sorte Smoky trägt besonders gut Früchte in den zentralen Regionen des Landes und in der Region Leningrad, wo das Klima aufgrund seiner Ähnlichkeit mit den Wetterbedingungen der kanadischen Provinz Saskatchewan, wo diese Sorte entwickelt wurde, ideal für ihren Anbau ist.
- ✓ Für optimales Wachstum sollte der pH-Wert des Bodens zwischen 6,0 und 7,5 liegen.
- ✓ Die Tiefe der fruchtbaren Schicht beträgt mindestens 40 cm für die Entwicklung des Wurzelsystems.
Auswahl eines Standorts, Boden
Smoky bevorzugt sonnige, helle Standorte. Im Halbschatten oder Schatten wächst die Pflanze nicht nur in die Höhe, sondern liefert auch einen geringeren Ertrag. Der Boden sollte lehmig oder sandig sein, wobei ein saurer pH-Wert nicht unbedingt erforderlich ist. Nährstoffreiche Erde ist unerlässlich.
Feinheiten des Pflanzens
Der Herbst ist die beste Pflanzzeit, besonders in wärmeren Regionen. In kälteren Klimazonen ist auch eine Frühjahrspflanzung möglich. Etwa vier bis fünf Monate vor der Pflanzung sollte der Boden vorbereitet werden: Umgraben und mit schwarzer Folie abdecken, um Unkraut zu unterdrücken. Ein paar Wochen vor der Pflanzung sollte der Boden erneut umgegraben und mit Phosphor und Kalium gedüngt werden.
- Sechs Monate vor der Pflanzung sollte der Boden auf pH-Wert und Nährstoffgehalt analysiert werden.
- 4-5 Monate vor der Pflanzung organischen Dünger (Kompost oder Humus) in einer Menge von 10 kg pro 1 m² hinzufügen.
- Zwei Wochen vor der Pflanzung mineralische Düngemittel (Superphosphat und Kaliumsalz) gemäß den Anweisungen ausbringen.
Für die Pflanzung empfiehlt es sich, 1-2 Jahre alte, lebensfähige und kräftige Setzlinge auszuwählen und diese in einem Schachbrettmuster in einem Abstand von 100-200 cm zueinander zu platzieren.
Die Landung erfolgt wie folgt:
- Grabe ein Loch von 0,5-0,6 m Tiefe und 0,4-0,5 m Breite.
- Die ausgehobene Erde beiseite stellen und mit Kompost und Sand vermischen.
- Den Boden des Lochs mit Drainagematerial bedecken, dann eine Mischung aus Humus, Superphosphat und Kaliumsalz hinzufügen.
- Setzen Sie den Sämling in das Loch und breiten Sie die Wurzeln vorsichtig aus.
- Die ausgehobene Erde wird wieder aufgefüllt, verdichtet, bewässert und mit Mulch bedeckt.
Wenn Sie diese Empfehlungen befolgen, werden Sie gesunde Felsenbirnenpflanzen erfolgreich anbauen und über viele Jahre hinweg reiche Ernten erzielen.
Pflege und Kultivierung
Die wichtigsten Aspekte bei der Pflege von Irga sind die Einhaltung einfacher Regeln:
- Bewässerung. Die Felsenbirne sollte nur selten und ausschließlich in Trockenperioden gegossen werden. Dabei ist es jedoch ratsam, großzügig zu gießen, um einen Wasserspeicher im Boden anzulegen. Beregnung oder Besprengen nach 16:00 Uhr ist ausreichend.
- Topping. Die Felsenbirne benötigt regelmäßige Düngung. Wurde das Pflanzloch fachgerecht vorbereitet, hält der Dünger etwa 3–4 Jahre. Danach ist eine Nachdüngung notwendig – im Frühjahr Stickstoff und im Herbst Kalium-Phosphor-Komplexe.
- Beschneiden und Abdecken. Nach der Ernte ist ein Rückschnitt wichtig, um die Pflanzen gut zu überwintern und zu mulchen. Junge Sämlinge sollten über den Winter abgedeckt und im Frühjahr erneut zurückgeschnitten werden, um die Sträucher auszudünnen.
- Schutz vor Krankheiten und Schädlingen. Die Felsenbirne 'Rauchige Felsenbirne' besitzt eine gute Immunität, benötigt aber regelmäßige Kontrollen und vorbeugende Behandlungen der Krone mit Fungiziden und traditionellen Heilmitteln, insbesondere zum Schutz vor schädlichen Insekten.
Krankheiten und Schädlinge
Die Felsenbirne ist gegen die meisten Krankheiten und Parasiten resistent, jedoch anfällig für Vögel. Zum Schutz empfiehlt sich die Verwendung von feinmaschigen Netzen. Bei Auftreten von Krankheiten wie Grauschimmel oder Blattflecken sollte eine Behandlung mit Bordeauxbrühe erfolgen.
Für und Wider
Die Rauchige Felsenbirne ist ein Obstbaum mit vielen Vorzügen, die dazu beigetragen haben, dass diese Sorte seit vielen Jahren beliebt ist. Bei der Auswahl dieser Pflanze sollten jedoch auch einige ihrer Nachteile berücksichtigt werden.
Ähnliche Sorten
| Name | Frostbeständigkeit | Produktivität | Fruchtgröße |
|---|---|---|---|
| Thyssen | Bis zu -40 °C | Hoch | Groß |
| Honeywood | Bis zu -40 °C | Hoch | Große |
Falls Sie keinen Smoky-Setzling kaufen können, können Sie alternative Sorten anpflanzen:
- Thiessen. Eine frühe kanadische Sorte, die sich durch große Früchte und hohe Erträge auszeichnet. Die Pflanze verträgt Temperaturen bis zu -40 °C, ist gut für die Nordwestregion geeignet und bildet eine üppige Krone.
- Honigholz. Diese kanadische Sorte ist zudem frosthart und bildet nur wenige Wurzelausläufer. Die Früchte sind groß, im reifen Zustand schwarz und haben einen würzig-süßen Geschmack. Die erste Ernte erfolgt 2–3 Jahre nach der Pflanzung.
Gärtnerbewertungen
Der Anbau der Felsenbirne (Syntheticum splendens) im eigenen Garten ermöglicht eine regelmäßige Ernte bei minimalem Pflegeaufwand und verschönert den Garten. Ihre Produktivität und ihr Zierwert machen sie bei Gärtnern attraktiv, jedoch muss sie vor Vögeln geschützt und an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.






