Die Irga-Schiefersorte erfreut sich aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und ihres hohen Ertrags zu Recht großer Beliebtheit bei Gärtnern. Ihre Winterhärte macht sie zur idealen Wahl für Regionen mit rauem Klima. Der Anbau dieser Pflanze ist auch für Anfänger unkompliziert und macht Freude. Wichtig ist, die richtigen Anbaumethoden zu befolgen und die Pflanze aufmerksam zu beobachten.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
Die von kanadischen Züchtern entwickelte Rasse erfreut sich großer Beliebtheit. In Russland ist sie üblicherweise unter ihrem russischen Namen bekannt, während „Sleyt“ nur als Alternativbezeichnung verwendet wird.
Das Aussehen des Baumes
Der Strauch wächst hoch und erreicht eine Höhe von bis zu 2 m. Er zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
- Es hat eine originelle Kronenform – sie ähnelt einem Regenschirmhut.
- Die Triebe sind leicht gebogen, und die Krone zeichnet sich durch eine dichte Struktur aus.
- Die jungen Sämlinge sind mit rötlichem Laub bedeckt, das im Herbst einen gelb-rot-orangen Farbton annimmt.
- Im ausgewachsenen Zustand sind die Zweige reichlich mit runden, grünen Blättern mit matter Oberfläche und gesägten Rändern bedeckt.
Eigenschaften der Früchte und ihr Geschmack
Die Beeren sind groß und rundlich-länglich mit einem Durchmesser von 15 bis 17 mm. Ihre Farbe ist anfangs dunkelblau, verfärbt sich aber mit der Zeit purpurschwarz. Die Schale ist von einer charakteristischen bläulich-grauen Wachsschicht überzogen. Das Fruchtfleisch ist saftig und süß im Geschmack und Aroma.
Nützliche Substanzen
Der Felsenbirnenbaum ist eine wahre Fundgrube an wertvollen Spurenelementen und Vitaminen. Er ist bekannt als reichhaltige Quelle für Vitamin C, das das Immunsystem stärkt und Vitaminmangel wirksam bekämpft.
Diese Beere ist besonders für Menschen über 60 Jahre vorteilhaft, da sie einen hohen Gehalt an Vitamin P aufweist. Sie reduziert das Risiko von Herzinfarkten, beugt Krampfadern vor und fördert einen normalen Schlaf.
Reifezeit und Ertrag
Die Felsenbirne ist eine frühreifende Pflanze. Die ersten Früchte erscheinen üblicherweise Anfang bis Mitte Juli. Die Reifung erfolgt gleichzeitig und gleichmäßig. Der Strauch trägt etwa drei bis vier Jahre nach der Pflanzung erste Früchte.
Standort- und Bodenanforderungen
Für das Anpflanzen der Schiefer-Felsenbirne (Cercis canadensis) wählen Sie einen Standort mit überwiegend sonniger oder halbschattiger Lage. Diese Pflanze stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden und kann sich schnell an verschiedene Bodentypen anpassen.
Die wichtigste Regel ist, die Setzlinge nicht in schlecht entwässerten oder stark lehmigen Böden zu pflanzen. Ideal ist ein Boden mit neutralem pH-Wert. Die Sorte gedeiht am besten in Regionen mit trockenem Kontinentalklima, wo aride Bedingungen vorherrschen.
Anpflanzen und Wachsen
Pflanzen Sie im Frühjahr oder Herbst an einem Standort, der nicht von hohen Pflanzen verdeckt wird. Dies schützt andere Obstarten vor Wind, gegen den die Sorte Slate unempfindlich ist. Geben Sie beim Pflanzen Humus, Superphosphat und Holzasche hinzu.
Schritt-für-Schritt-Algorithmus:
- Bereiten Sie den Boden vor, indem Sie ihn bis zu einer Tiefe von etwa 30–40 cm auflockern und Unkraut entfernen. Achten Sie auf eine gute Drainage des Bodens.
- Wählen Sie einen gesunden, qualitativ hochwertigen Sämling. Er sollte ein gut entwickeltes Wurzelsystem und frische, grüne Triebe haben.
- Graben Sie ein etwa 50 cm tiefes und breites Loch. Setzen Sie den Sämling hinein und verteilen Sie die Wurzeln vorsichtig. Füllen Sie das Loch mit Erde, drücken Sie diese leicht um den Sämling herum an und gießen Sie ihn gründlich an.
- ✓ Die Pflanztiefe der Sämlinge sollte mindestens 50 cm betragen, um Stabilität und eine ordnungsgemäße Entwicklung des Wurzelsystems zu gewährleisten.
- ✓ Der Abstand zwischen den Sträuchern sollte 1,5-2 m betragen, um ausreichend Platz für Wachstum und Entwicklung zu gewährleisten.
Zur Pflege der Schiefer-Felsenbirne gehören regelmäßiges Gießen in Trockenperioden, die jährliche Anwendung von Phosphor-Kalium-Dünger und ein leichter Rückschnitt, um eine ordentliche Krone zu formen und beschädigte Äste zu entfernen.
Diese Sorte ist anfällig für verschiedene Krankheiten und Schädlinge. Hier sind einige davon und wie man sie bekämpfen kann:
- Echter Mehltau. Es zeigt sich als weißer Belag auf Blättern und Trieben. Verwenden Sie Fungizide, beispielsweise auf Schwefel- oder Thiophanatbasis.
- Blattflecken. Es zeigt sich als braune Flecken auf dem Laub. Verwenden Sie kupferhaltige Fungizide oder Bordeauxbrühe.
- Anthraknose. An Blättern und Trieben bilden sich weiße Flecken. Behandeln Sie den Strauch mit kupferhaltigen Fungiziden.
| Krankheit/Schädling | Widerstandsfähigkeit von Irgi-Schiefer | Kontrollmaßnahmen |
|---|---|---|
| Echter Mehltau | Durchschnitt | Fungizide auf Schwefelbasis |
| Blattflecken | Hoch | Bordeauxbrühe |
| Anthraknose | Niedrig | Kupferbasierte Fungizide |
Vor- und Nachteile
Vor dem Anpflanzen von Felsenbirnen sollten Sie deren positive und negative Eigenschaften abwägen. Die Pflanze hat viele Vorteile:
Rezensionen
Die Felsenbirne 'Slate' zeichnet sich durch hohe Winterhärte und Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bodenverhältnisse aus. Diese Eigenschaften machen sie zu einer idealen Pflanze für nördliche Regionen. Ihre einfache Kultivierung und der geringe Pflegeaufwand sind bedeutende Vorteile. Dennoch benötigt sie nur wenig Pflege, um gute Erträge zu erzielen.




