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Besondere Eigenschaften der Nordlinien-Irgi und die Regeln für ihren Anbau

Die Felsenbirne 'Northline' ist eine beliebte kanadische Sorte, die sich ideal für den Zier- und Nutzpflanzenanbau eignet. Diese importierte Sorte begeistert Hobbygärtner und Sommergäste gleichermaßen mit ihrem hohen Ertrag, ihrem hervorragenden Geschmack und ihrem attraktiven Aussehen.

Beschreibung der Pflanze

Die Sorte Northline ist ein markantes Beispiel für die erlenblättrige Felsenbirne. Sie bildet aufrechte, mehrstämmige Sträucher von mittlerer Höhe, die bis zu 4 Meter hoch werden. Sie besitzen eine runde Krone und können einen Durchmesser von bis zu 6 Metern erreichen.

Kanadische Felsenbirne

Der Strauch hat mindestens 25 Stämme. Die Äste wachsen zunächst aufrecht, biegen sich aber während der Zeit des starken Fruchtansatzes und bilden einen Bogen, wodurch sich die Sträucher ausbreiten. Die Blätter sind dunkel smaragdgrün, oval-rundlich, mit deutlich sichtbaren Adern und einer matten Oberfläche.

Die Sträucher besitzen kräftige, gut entwickelte Wurzeln. Die Pflanze bildet ständig Wurzelausläufer. Die weißen Blüten stehen in Blütenständen mit 12 bis 15 Blüten. Die Blütezeit beginnt im April/Mai und dauert etwa zwei Wochen.

Beschreibung der Früchte

Diese Sorte ist großfrüchtig. Die Beeren sind birnen- oder eiförmig und erreichen einen Durchmesser von 1,6 cm. Jede Frucht wiegt durchschnittlich 1 g. Die Fruchtoberfläche ist glatt und mit einer dicken Wachsschicht überzogen.

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Mit zunehmender Reife nehmen die Früchte eine rötlich-violette Farbe an. Vollreife Beeren färben sich dunkelblau. Die Schale der Felsenbirne 'Northline' ist dick und fest, das Fruchtfleisch saftig und kompakt.

Beeren

Eigenschaften

Die Felsenbirne 'Northline' wurde von kanadischen Züchtern (Alberta) entwickelt. Diese hochwachsende, ertragreiche Sorte eignet sich für alle Gartenarten. Sie zeichnet sich durch hohe Trockenheits- und Winterhärte sowie ein moderates Wachstum aus und verträgt Temperaturen bis zu -34 °C.

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Die kanadische Felsenbirne ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge, sie ist robust und wird praktisch nicht krank.

Diese Sorte reift früh bis mittelfrüh, die Früchte sind von Ende Juli bis Anfang August reif. Die Fruchtbildung beginnt 3–4 Jahre nach der Pflanzung am endgültigen Standort. Die Lebensdauer der Felsenbirne 'Northline' beträgt mindestens 50 Jahre.

Zweck und Geschmack

Die Früchte sind sehr aromatisch und süß und enthalten etwa 13 % Zucker. Dieser angenehme Geschmack ist ein charakteristisches Merkmal der Erlenblättrigen Felsenbirne, da ihre Beeren stets einen hohen Zuckergehalt und einen niedrigen Gehalt an organischen Säuren aufweisen.

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Reife Beeren eignen sich sowohl zum Frischverzehr als auch für alle Arten der Weiterverarbeitung. Sie werden zur Herstellung einer Vielzahl von Desserts, Kompotten, Backwaren, Konfitüren, Marmeladen, Tiefkühlprodukten und getrockneten Produkten verwendet.

Für und Wider

Bevor Sie die kanadische Irga-Sorte auf Ihrem Grundstück anpflanzen, empfiehlt es sich, nicht nur alle Vorteile abzuwägen, sondern sich auch über ihre Nachteile zu informieren.

Vorteile:

Beständigkeit gegen Rissbildung;
schnelles Wachstum;
frühe Fruchtbildung;
angenehmer Geschmack;
universelle Anwendung;
hoher Ertrag;
hoher Dekorationswert;
Ausdauer und hohe Anpassungsfähigkeit;
Pflegeleichtigkeit.

Bei der kanadischen Northline-Felsenbirne konnten keine besonderen Nachteile festgestellt werden.

Landemerkmale

Damit die Heidelbeere gut gedeiht, wächst, sich entwickelt und Früchte trägt, ist die richtige Pflanzung wichtig. Dazu gehört die Wahl eines geeigneten Standorts, hochwertigen Pflanzguts und die Vorbereitung des Pflanzlochs gemäß den empfohlenen Techniken für Obst- und Beerensträucher.

Landemerkmale

Worauf Sie beim Pflanzen achten sollten:

  • Auswahl eines Landeplatzes. Die Felsenbirne gedeiht am besten an einem sonnigen oder halbschattigen Standort, geschützt vor Zugluft. Sie wächst aber auch im Schatten. Diese Pflanze ist resistent gegen kalte Nordwinde.
  • Böden. Diese Sorte gedeiht in nahezu jedem Boden, außer in schlecht durchlässigen und schweren Lehmböden. Der optimale pH-Wert ist neutral. Am besten wächst die Felsenbirne 'Northline' in leichten, fruchtbaren Lehm- oder sandigen Lehmböden.
    Auf nährstoffarmen Böden beginnt die Felsenbirne kräftig in die Breite zu wachsen, wodurch sich zahlreiche Wurzelausläufer bilden, die praktisch unzerstörbar sind.
  • Grundwasser. Sie sollten nicht näher als 2–2,5 m an der Bodenoberfläche sein. Andernfalls fault das Wurzelsystem der Irgi.
  • Landezeit. Frühling und Herbst eignen sich für diese Tätigkeit. In gemäßigten und rauen Klimazonen wird üblicherweise im Frühjahr gepflanzt, während im Süden des Landes der Herbst bevorzugt wird – die Irga wird im September oder in der ersten Oktoberhälfte, einige Monate vor dem ersten Frost, gepflanzt.
  • Die Grube vorbereiten. Das Pflanzloch wird 2–3 Wochen vor dem Pflanzen vorbereitet. Die Maße des Pflanzlochs (Tiefe x Durchmesser) betragen 50 x 60–65 cm. Das Pflanzloch wird zu 2/3 mit einer Nährstoffmischung aus Mutterboden, verrottetem Mist (20 l), Phosphordünger (200 g) und Kaliumsulfat (80 g) gefüllt.
  • Vorbereitung der Sämlinge. Vor dem Einpflanzen die Wurzeln 24 Stunden in Wasser einweichen. Alternativ können sie (gemäß Gebrauchsanweisung) mit einem Wachstumsstimulans behandelt werden. Die Triebe der Sämlinge um ein Drittel kürzen, sodass 5–6 Knospen verbleiben.
  • Landung. Die Wurzeln werden mit Erde bedeckt und verdichtet, wobei der Wurzelhals 5–7 cm tief eingegraben wird. Nach dem Einpflanzen sollte der Sämling in einem Winkel von 45 Grad zur Bodenoberfläche geneigt werden. Diese Neigung fördert die Bildung von Adventivwurzeln.
Kritische Parameter für eine erfolgreiche Landung
  • ✓ Der Wurzelhals muss genau 5-7 cm tief eingepflanzt werden, sonst verfault die Pflanze oder schlägt keine Wurzeln.
  • ✓ Der Sämling sollte beim Einpflanzen in einem Winkel von 45 Grad geneigt werden, um die Bildung zusätzlicher Wurzeln anzuregen.

Werden mehrere Irgi-Setzlinge gepflanzt, beispielsweise um eine Hecke anzulegen, werden die Pflanzen in einem Schachbrettmuster angeordnet, wobei Abstände von 50-70 cm eingehalten werden.

Pflege

Damit die Sträucher eine Fülle großer, süßer Beeren tragen, ist etwas Pflege nötig. Sie ist recht einfach, daher ist der Anbau von Apfelbeeren sowohl für Gartenneulinge als auch für diejenigen, die ihren Garten nicht regelmäßig besuchen, ein Kinderspiel.

Besonderheiten bei der Pflege der Felsenbirne (Physalis americana):

  • Bewässerung. Diese Sorte ist trockenheitsverträglich, da ihre Wurzeln recht lang sind und Feuchtigkeit aus tieferen Bodenschichten aufnehmen können. Bewässerung ist nur bei längeren Trockenperioden notwendig; bei normalem Wetter reicht Regenwasser aus. Die Sträucher werden üblicherweise abends gegossen. Die empfohlene Wassermenge beträgt 10–15 Liter pro Pflanze.
  • Lockerung. Nach jedem Befeuchten des Bodens wird dieser um den Baumstamm aufgelockert und anschließend mit Humus, Torf, Stroh oder anderem lockeren organischen Material abgedeckt. Unkraut wird dabei gleichzeitig entfernt.
  • Topping. Der Strauch reagiert sehr gut auf Dünger, was den Ertrag deutlich steigert. Es wird empfohlen, zwischen organischen und mineralischen Düngemitteln abzuwechseln. Auf fruchtbaren Böden ist kein zusätzlicher Dünger erforderlich; eine jährliche Düngung mit Phosphor-Kalium-Dünger ist ausreichend.
  • Vorbereitungen auf den Winter. Die Pflanze benötigt keine Isolierung; sie verträgt problemlos Temperaturen bis zu -40 °C. In Regionen mit sehr strengem Frost kann man die Fläche um den Stamm einfach mit Torf oder Humus bestreuen.
Warnungen beim Verlassen
  • × Vermeiden Sie übermäßiges Gießen, da dies zu Wurzelfäule führen kann.
  • × Frischer Mist sollte nicht zum Düngen verwendet werden, da er Wurzelschäden verursachen kann.

Trimmen

Die Felsenbirne wächst sehr schnell und muss daher regelmäßig geschnitten werden. Der Rückschnitt sollte jedoch mäßig erfolgen, da er die Pflanze stark schädigen kann. Ausgewachsene Sträucher sollten alle 10–12 Jahre verjüngt werden. Ein Anzeichen dafür ist ein Wachstumsrückgang auf 10 cm pro Jahr.

Trimmen

Beim Rückschnitt werden alle geschwächten, gebogenen, verlängerten und beschädigten Äste entfernt. Alle übrigen Äste werden auf 2–2,5 m gekürzt.

Die Felsenbirne 'Northline' wird üblicherweise als mehrstämmiger Strauch erzogen. Dazu werden in den ersten fünf Jahren alle Triebe bis zum Vegetationspunkt zurückgeschnitten, wobei nur zwei oder drei der kräftigsten Triebe erhalten bleiben. So hat ein ausgewachsener, voll entwickelter Strauch etwa 15–20 Zweige.

Verjüngungsschnittplan
  1. Schneiden Sie die Pflanze im frühen Frühling, bevor der Saft zu fließen beginnt.
  2. Um die Pflanze nicht zu schwächen, sollten Sie nie mehr als ein Drittel der Zweige auf einmal entfernen.
  3. Verwenden Sie scharfe, desinfizierte Instrumente, um Infektionen vorzubeugen.

Ernte

Die Früchte werden geerntet, sobald sie reif sind. Man kann ganze Büschel pflücken, auch wenn sie nur zwei oder drei reife Beeren haben – die restlichen reifen in wenigen Tagen nach. Zumindest werden sie dann nicht von Spatzen gefressen, die reife Früchte so gerne anpicken.

Ernte

Gepflückte Beeren können frisch verzehrt werden, wenn sie vollreif sind. Sie eignen sich zur Herstellung von Saft, Kompott und verschiedenen Winterkonserven. Außerdem lassen sie sich trocknen und einfrieren.

Krankheiten und Schädlinge

Die Sorte Northline ist sehr krankheitsresistent, daher bereitet ihr Anbau in der Regel keine Probleme. Unter ungünstigen Bedingungen können die Sträucher jedoch von verschiedenen Infektionen befallen werden. Diese sind meist pilzbedingt. So kann die Felsenbirne beispielsweise anfällig für Mehltau, Blattfleckenkrankheit, Moniliose und andere Krankheiten sein.

Krankheiten der Felsenbirne werden mit Standardfungiziden bekämpft. Systemische Insektizide werden gegen Insektenschädlinge eingesetzt. Die Felsenbirne wird am häufigsten von Apfelblattläusen, Weißdornmotten und Blattwicklern befallen.

Reproduktion

Die beste Methode zur Vermehrung der Felsenbirne ist die Stecklingsvermehrung. Hierfür werden verholzte Stecklinge von 5-6 Jahre alten Sträuchern geschnitten. Der ideale Zeitpunkt dafür ist Juli. Die Felsenbirne lässt sich auch durch Teilung, Absenker und Wurzelausläufer vermehren.

Reproduktion

Rezensionen

Elena R. Region Irkutsk
Die Sorte „Northline“ gedeiht selbst an windigen Standorten prächtig. Ihre Beeren sind zwar nicht unbedingt ein Genuss, aber dafür sehr süß und groß. Diese Felsenbirne ist sehr trockenheitsverträglich, sodass sie selbst bei Hitze nicht gegossen werden muss; Regenwasser reicht ihr in der Regel völlig aus. Die Früchte reifen gleichmäßig und lassen sich gut transportieren; ich bringe immer welche von meiner Datscha mit nach Hause.
Egor P., Region Swerdlowsk
Die Zweige der Felsenbirne Northline hängen dicht an dicht mit Beeren, so zahlreich sind die Trauben. Mir persönlich fehlt die Säure dieser Sorte, die beispielsweise die großfrüchtige Felsenbirne Thyssen auszeichnet, doch Northline übertrifft sie im Ertrag deutlich. Ein großer Vorteil dieser Sorte ist ihre Frost- und Windresistenz. Ein Nachteil ist, dass Vögel, Schmetterlinge und Bienen die reifen Beeren sehr gerne fressen.

Die Felsenbirne 'Northline' wurde in ihrer Heimat Kanada gezüchtet und vereint daher alle besten Eigenschaften dieser bemerkenswerten Pflanze. Diese „kanadische“ Sorte ist robust, ertragreich und pflegeleicht und eignet sich für jeden Anlass – von Kompott bis hin zu lebenden Hecken.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Pflanzabstand ist optimal für eine gute Fruchtbildung?

Können Wurzelausläufer zur Vermehrung verwendet werden?

Wie oft sollte ein Strauch beschnitten werden, um seine Produktivität zu erhalten?

Welche Begleitpflanzen eignen sich für eine gemeinsame Pflanzung?

Wie kann man Nutzpflanzen vor Vögeln schützen, ohne sie zu beschädigen?

Kann man auf einem Balkon in Töpfen anbauen?

Welcher pH-Wert des Bodens ist für diese Sorte entscheidend?

Was sollte man während der Blütezeit düngen, um den Ertrag zu steigern?

Wie lange sind Beeren nach dem Pflücken noch verkaufsfähig?

Ist es möglich, einen Busch in eine Standardform zu bringen?

Welche Schädlinge können die Sorte trotz Resistenz befallen?

Welcher Grundwasserspiegel muss mindestens zulässig sein?

Können die Blätter für Tee oder medizinische Aufgüsse verwendet werden?

Wie viel Wasser benötigt ein ausgewachsener Strauch während einer Dürreperiode?

Warum werden die Beeren im 10. Jahr nach der Pflanzung kleiner?

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