Die Krasnojarsker Felsenbirne ist eine beliebte Sorte, die Liebhaber dieser winterharten Pflanze mit ihren großen Früchten und dem geringen Wurzelwachstum überzeugt. Diese Felsenbirne ist extrem winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -52 °C.
Entstehungsgeschichte und Anbaugebiete
Die Krasnojarskaya Amelanchier (Irga Krasnojarskaya) ist ein Produkt der heimischen Züchtung. Diese neue, winterharte Sorte gehört zur Familie der Erlenblättrigen und eignet sich ideal für den Anbau in Zentralrussland, Sibirien und dem Ural.

Beschreibung der Krasnojarsker Sorte
Die Krasnojarsker Felsenbirne ist mehrstämmig und hochwüchsig. Sie erreicht eine maximale Höhe von 4 m und eine Breite von 1,2–1,5 m. Ihre Krone ist kappen- oder schirmförmig. Die Blätter sind groß, oval bis fast rund, matt und haben gesägte Ränder.

Die jungen Blätter sind rötlich gefärbt, im Sommer grün und im Herbst gelb-rot-orange. Diese Eigenschaft macht die Pflanze zu einer Zierpflanze. Die Blüten sind weiß und stehen in kleinen Trauben (7–15).
Beschreibung und Geschmack der Früchte
Die Früchte sind oval-rund, recht groß und erreichen einen Durchmesser von 16–17 mm. Ihr Durchschnittsgewicht beträgt 2 g. Sie sind purpurschwarz und von einer bläulichen Wachsschicht überzogen. Das Fruchtfleisch hat eine geleeartige Konsistenz und einen süß-säuerlichen Geschmack. Es ist nicht adstringierend. Der Duft ist angenehm mit fruchtigen Noten.
Reifung und Ertrag
Diese Sorte gehört zu den spätreifenden Sorten. Die Früchte reifen im Juni und Juli. Die Beeren reifen in Schüben, sodass zwei bis drei Ernten möglich sind. Die Früchte haften fest an den Zweigen und fallen auch im reifen Zustand nicht ab. Krasnojarsk Irga ist eine ertragreiche Sorte mit bis zu 25–30 kg Beeren pro Strauch.
Für und Wider
Bevor Sie die Krasnojarsker Felsenbirne in Ihrem Garten oder Ihrer Datscha pflanzen, ist es hilfreich, sich mit all ihren Vorteilen vertraut zu machen und gleichzeitig herauszufinden, ob sie irgendwelche ernsthaften Nachteile hat.
Vorteile:
Bei dieser Sorte wurden keine besonderen Nachteile festgestellt. Es ist jedoch zu beachten, dass der Ertrag von der Pflegequalität abhängt.
Landemerkmale
Die Krasnojarsker Felsenbirne gedeiht am besten an einem hellen oder halbschattigen Standort. An sonnigen Plätzen trägt sie jedoch höhere Erträge mit größeren und süßeren Beeren. Zudem verhindert ausreichend Licht, dass die Sträucher lang und dünn wachsen.
- ✓ Die Wurzeltiefe erfordert, dass der Grundwasserspiegel nicht höher als 2-3 m unter der Oberfläche liegt.
- ✓ Der Boden sollte gut durchlässig sein, obwohl die Felsenbirne in jeder Art von Boden wachsen kann.
Landeeigenschaften:
- Die Felsenbirne gedeiht am besten in lehmigen und sandigen Lehmböden. Jeder Säuregrad ist unproblematisch; er beeinträchtigt Wachstum und Entwicklung der Felsenbirne nicht wesentlich. Der Grundwasserspiegel sollte jedoch möglichst niedrig sein, da die Wurzeln der Krasnojarsker Felsenbirne bis zu 2–3 Meter lang werden können.
- Das Beet wird im Voraus vorbereitet – im Frühjahr oder Herbst, je nach Pflanzzeitpunkt. Unkraut wird entfernt, der Boden wird 10–15 cm tief umgegraben und dabei Dünger – Kalium und Phosphor (40 g pro Quadratmeter) – eingearbeitet.
- Die Löcher werden so groß ausgehoben, dass das Wurzelsystem ausreichend Platz hat. Eine vorbereitete Erdmischung wird in die Löcher gefüllt und vermischt.
- Rasenboden;
- verrotteter Mist;
- Kaliumsulfat;
- Phosphatkalk.
- Es wird empfohlen, die Setzlinge versetzt zu pflanzen. Der Abstand zwischen benachbarten Pflanzen sollte 1–2 Meter betragen. Der Übergang zwischen Wurzel und Stamm sollte 5–6 cm tief sein. Der Boden wird verdichtet, reichlich gewässert (30 Liter pro Pflanze) und mit Torf, Humus und Sägemehl gemulcht.
Wie pflegt man die Krasnojarsker Felsenbirne?
Die Krasnojarsker Felsenbirne benötigt Standardpflege. Regelmäßige Pflege ist wichtig, und ein schnelles Reagieren auf auftretende Probleme ist ebenfalls entscheidend. Im Allgemeinen benötigt die Krasnojarsker Sorte, wie jede andere Felsenbirne auch, nicht viel Zeit oder Aufwand.
Worauf man beim Anbau von Irgi achten sollte:
- Bewässerung. Die Bewässerung sollte mäßig und regelmäßig erfolgen. Besonders wichtig ist es, die Sträucher in Trockenperioden zu gießen. Staunässe ist zu vermeiden, und Überwässerung sollte unbedingt verhindert werden, da sie zu Wurzelfäule führen kann.
Die Bewässerungshäufigkeit hängt vom Wetter ab und erhöht sich in Trockenperioden. Besonders wichtig ist die Befeuchtung während der Beerenbildung und -reife. Nach dem Gießen wird der Boden aufgelockert, um die Wurzeln mit Sauerstoff zu versorgen. - Topping. Felsenbirnen sind anspruchslos in Bezug auf Nährstoffe. Einmal jährlich können Sie die Sträucher mit Phosphor und Kalium düngen. Zusätzlich können Sie organisches Material wie verrotteten Mist, Torf oder Kompost ausbringen, das sich auch als Mulch eignet.
Bei sehr nährstoffarmen Böden wird vor der Blüte Stickstoff, beispielsweise in Form von Nitroammophoska, und während der Fruchtbildung Kalium-Phosphor-Verbindungen ausgebracht. Kaliumdünger wird vor der Ernte angewendet. - Trimmen. Der Rückschnitt sollte mäßig erfolgen und auf die Bildung einer schönen Krone abzielen. Kranke, abgestorbene und abgebrochene Äste werden dabei entfernt. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr oder Herbst nach der Ernte.
Von mehreren langen Trieben (ca. 1,5 m) werden nur noch 2–3 übrig gelassen. Die Schnittstellen werden desinfiziert. Wichtig ist, dass übermäßiger Rückschnitt stets zu Ertragsverlusten führt und die Pflanze schwächen kann.
Muss ich es im Winter abdecken?
Die Krasnojarsker Felsenbirne ist sehr frosthart und benötigt daher keinen Schutz. Die Wintervorbereitung besteht im Rückschnitt; in Regionen mit extrem niedrigen Temperaturen kann man die Stämme mit einer dicken Kompostschicht bedecken.
Krankheiten und Schädlinge
Die Krasnojarsker Heidelbeere besitzt eine ausgezeichnete Immunität, ist sehr resistent gegen Krankheiten und Schädlinge und wird fast nie befallen. Ausnahmen treten bei gravierenden Verstößen gegen die Anbaupraktiken auf, bei denen die Sträucher von Grauschimmel, Tuberkulose und Blattfleckenkrankheit befallen werden können.
- ✓ Grauschimmel zeigt sich als grauer, flockiger Belag auf Blättern und Früchten.
- ✓ Tuberkulose kann an rötlichen Schwellungen an den Ästen erkannt werden.
Bei ersten Anzeichen einer Krankheit werden die Sträucher mit Bordeauxbrühe behandelt. Diese kann auch vorbeugend eingesetzt werden, wodurch das Krankheitsrisiko nahezu auf null reduziert wird.
Reproduktion
Die großfrüchtige Sorte Krasnoyarskaya wird hauptsächlich durch Grünstecklinge und Wurzelausläufer vermehrt. Die Stecklinge werden von kräftigen jungen Trieben geschnitten, in Wachstumsstimulator getaucht, in ein nährstoffreiches Substrat gepflanzt und mit Plastikfolie abgedeckt.
Anwendung
Die Beeren der Krasnojarsker Heidelbeere können frisch und unverarbeitet verzehrt werden. Sie werden zur Herstellung von Marmelade, Pastillen, Konfitüren, Säften und Kompotten verwendet. Die Beeren lassen sich auch trocknen und einfrieren. Eingefrorene Beeren sind sehr lange haltbar und behalten dabei ihre wertvollen Eigenschaften.
Die Krasnojarsker Felsenbirne ist eine nahezu perfekte Sorte, die nur minimale Pflege benötigt und dennoch selbst unter härtesten Bedingungen gedeiht. Sie übersteht Temperaturen bis zu -50 °C. Diese Felsenbirne wächst in Gebieten, in denen andere Pflanzen erfrieren oder einen umfangreichen Winterschutz benötigen würden.







