Die Sorte Roman Kosh ist eine ausgezeichnete Wahl für Kaki-Liebhaber. Sie ist robust und pflegeleicht, und ihre großen, saftigen Früchte haben einen süßen, fast honigartigen Geschmack. Diese Kaki im eigenen Garten anzubauen, ist ein wahres Vergnügen.
Die Geschichte der römischen Kosh-Variante
Die Sorte Roman Kosh ist eine interspezifische Hybride, die 2014 von Züchtern auf dem Versuchsgut Nowokakhowsk (Oblast Cherson) entwickelt wurde. Sie gehört zur Gruppe der orientalischen (japanischen) und der Virginia-Kaki (amerikanischen) und kann in Mittel- und Südchina angebaut werden.
Beschreibung der römischen Kaki (Kosh)
Der Roman Kosh-Kakibaum ist mittelgroß und erreicht eine Höhe von 5 Metern. Er besitzt eine runde, ausladende Krone. Der Stamm ist mitteldick und gelbbraun. Die Blätter sind breit und lang, eiförmig und an den Spitzen zugespitzt.
Die Früchte der römischen Kosh-Kaki sind recht groß, mit dünner, zarter Schale und mittelgroßen braunen Samen.
Fruchteigenschaften:
- Gewicht — 200-250 g.
- Bilden - flach-rund, der Querschnitt hat die Form eines Quadrats.
- Färbung - Gelb.
- Zellstoff - Gelb.
Geschmack und Zweck
Die römische Kosh-Kaki ist sehr süß und hat ein ausgeprägtes Honigaroma. Dieses Aroma verstärkt sich mit zunehmender Reife der Frucht.
Merkmal
Die römische Kosh-Kaki besitzt recht gute agronomische Eigenschaften, wodurch sie in vielen Regionen des Landes erfolgreich angebaut werden kann.
Selbstbefruchtung
Die Sorte ist selbstfruchtbar und bildet sowohl männliche als auch weibliche Blüten aus. Die Roman Kosh-Kaki kann auch andere Bäume bestäuben, darunter Sorten mit eingeschlechtigen, weiblichen Blüten.
Reifezeit
Die römische Kosh-Kaki ist eine mittelfrühe Sorte. Ihre Früchte beginnen Anfang Oktober zu reifen und können bis November Früchte tragen.
Produktivität
Die römische Kosh-Kaki ist eine ertragreiche Sorte. Ihr durchschnittlicher Ertrag liegt bei 60-70 kg pro Baum.
Frost- und Trockenresistenz
Diese Sorte verträgt kurzfristige Temperaturabfälle gut. Der Baum übersteht längeren Frost bis zu -23 bis -25 °C und kurzzeitigen Frost bis zu -27 °C. Er ist typisch trockenheitsresistent und resistent gegen Krankheiten und Schädlinge.
Für und Wider
Die römische Kosh-Kaki hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Es empfiehlt sich, sich im Vorfeld darüber zu informieren; so können Sie besser einschätzen, ob diese Sorte für Ihren Garten, Ihr Klima und Ihren Verwendungszweck geeignet ist.
Vorteile:
Nachteile:
Landung
Für einen gesunden, reiche und lang anhaltenden Ertrag des Kakibaums ist die richtige Pflanzung entscheidend. Besonders wichtig ist die Wahl des Standorts, denn unter ungünstigen Bedingungen trägt der Baum nicht nur keine Früchte, sondern kann sogar absterben.
Auswahl eines Standorts
Die römische Kosh-Kaki benötigt einen hellen Standort, da sie sonnenliebend ist. Am besten wählt man einen Platz mit viel Tageslicht. Zwar kann der Baum auch im Halbschatten gepflanzt werden, dies beeinträchtigt jedoch die Blüte und den Fruchtansatz.
Kakis werden in Gebieten angebaut, in denen der Grundwasserspiegel nicht mehr als 0,75 m an die Oberfläche ansteigt. Wichtig ist außerdem, dass das Gebiet frei von kalten, böigen Winden ist.
Baustellenvorbereitung
Das Beet, in dem der Kakibaum gepflanzt werden soll, wird im Herbst vorbereitet. Es wird von Unrat und Pflanzenresten befreit, tief umgegraben und mit organischem Material wie Kompost oder Humus (10 Liter pro Quadratmeter) angereichert. Bei lehmigem oder schwerem Boden werden Sand oder Holzspäne (1 kg pro Quadratmeter) hinzugefügt.
Diese Sorte bevorzugt saure bis neutrale, leichte und lockere Böden. Optimaler pH-Wert: 5–8. Der Baum gedeiht am besten in sandigem Lehm oder lehmigen, fruchtbaren Böden. Bei alkalischem Boden sollte mit 9%igem Haushaltsessig gegossen werden. Verwenden Sie dazu eine Lösung von 100 ml Essig auf 10 Liter Wasser (pro Quadratmeter).
Vorbereitung des Pflanzlochs
Die Pflanzlöcher für die Kaki-Setzlinge werden etwa zwei Wochen vor dem Pflanzen vorbereitet. Dadurch kann sich die Erde etwas setzen und der Dünger sich auflösen.
Merkmale der Vorbereitung eines Pflanzlochs:
- Das Pflanzloch sollte groß genug sein, um den Wurzelballen und die Wurzeln aufzunehmen. Wenn viel Sand und/oder Kompost hinzugefügt werden soll, sollten Tiefe und Durchmesser auf 60–80 cm erhöht werden.
- Werden mehrere Setzlinge gepflanzt, so wird zwischen benachbarten Pflanzlöchern ein Abstand von 5 m eingehalten.
- Legen Sie eine Drainageschicht in das Pflanzloch. Kieselsteine oder Sand eignen sich dafür. Die Schicht sollte 15–20 cm dick sein. Eine gute Drainage ist besonders wichtig bei lehmigen, schlecht entwässernden Böden.
- Die Erde aus dem Pflanzloch wird mit Humus oder Kompost vermischt – 10–20 Liter genügen. Geben Sie 250 ml Nitroammophoska hinzu, vermischen Sie alles gründlich und füllen Sie das Pflanzloch zu zwei Dritteln.
Anschließend wird das Loch beispielsweise mit einem Stück Dachpappe abgedeckt. Und nach ein paar Wochen beginnen sie mit dem Einpflanzen der Setzlinge.
Einpflanzen eines Setzlings
Kakis können im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) gepflanzt werden. Der genaue Zeitpunkt hängt von Klima und Wetterbedingungen ab. Die Pflanztechnik ist im Frühjahr und Herbst dieselbe.
Kaki pflanzen:
- Der Baum wird in ein Loch gesetzt, die Wurzeln werden auf den Erdhügel gelegt und begradigt, damit sie sich nicht verbiegen.
- Der freie Raum wird mit dem restlichen Boden aufgefüllt, der verdichtet wird und so eine Vertiefung um den Stamm herum bildet, um das Bewässern zu erleichtern.
- Nach dem Einpflanzen sollte der Wurzelhals mehrere Zentimeter tief eingegraben werden.
- In der Nähe des Setzlings wird eine Stütze, vorzugsweise aus Holz, angebracht. Der Baum wird mit weichem Bindfaden daran befestigt.
- Angepflanzte Kakis werden mit warmem, abgestandenem Wasser gegossen. Jeder Baum benötigt 20 Liter Wasser.
Pflege
Die römische Kosh-Kaki benötigt die übliche Pflege, einschließlich Gießen und Düngen, und in Regionen, die zu strengen und lang anhaltenden Frösten neigen, einen Winterschutz.
Wie gießt man?
Der Baum benötigt reichlich Wasser, etwa 20 Liter auf einmal. Regelmäßiges Gießen ist besonders in Trockenperioden wichtig. Insgesamt ist die Sorte hinsichtlich der Bewässerung anspruchslos und verträgt sowohl Trockenstress als auch Staunässe.
Was soll man füttern?
Die Römische Kaki benötigt mehrere Düngergaben pro Saison. Die Zusammensetzung dieser Gaben hängt von der Wachstumsperiode ab. Im Frühjahr, während des Austriebs, wird Harnstoff oder organischer Dünger ausgebracht, da der Baum viel Stickstoff benötigt.
Im Sommer, wenn Blüte und Fruchtansatz beginnen, werden Kalium-Phosphor-Dünger ausgebracht. Im Herbst, nach der Ernte, werden zusätzlich Kalium und Phosphor zugeführt, um die Winterhärte des Baumes zu erhöhen.
Trimmen
Der Rückschnitt von Kakibäumen erfolgt im Frühjahr aus hygienischen und erzieherischen Gründen. Nach dem Überwintern werden alle beschädigten, abgestorbenen, abgebrochenen und sonstigen Zweige entfernt.
Die Baumbildung erfolgt in den ersten Lebensjahren:
- Nach dem Pflanzen wird der Sämling auf 0,8 m zurückgeschnitten. Im Herbst treibt aus der Endknospe ein Trieb aus, der den Haupttrieb fortsetzt. Von den Seitenknospen bleiben nur zwei radial angeordnet – eine auf Stammhöhe (ca. 0,5 m), die andere 30–40 cm höher. Aus den verbleibenden Knospen austreibende Triebe werden regelmäßig ausgeknipst. Alternativ können die Knospen auch einfach entfernt werden.
- Im zweiten Lebensjahr wird der Haupttrieb auf eine Höhe von 1,5 m zurückgeschnitten. Die Seitenzweige werden auf eine Höhe von 40-50 cm zurückgeschnitten.
- Später, wenn der Baum Früchte trägt, wird seine Krone ausgelichtet, indem beschädigte und abgestorbene Äste entfernt werden. Nur Triebe, die länger als einen halben Meter sind, sollten beschnitten werden.
Wichtig zu beachten ist, dass übermäßiger Rückschnitt, nachdem sich das Kronenskelett ausgebildet hat, die Lebensdauer der Kaki negativ beeinflusst.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Die Sorte Roman Kosh weist eine gute Krankheits- und Schädlingsresistenz auf, sodass sie ohne oder mit minimalem Einsatz von Chemikalien angebaut werden kann. Der Baum wird hauptsächlich mit organischen Produkten und traditionellen Heilmitteln behandelt.
Obwohl die Sorte nicht anfällig für Krankheitserreger ist, kann sie unter ungünstigen Umständen beeinträchtigt werden durch:
- Echter Mehltau. Dabei bildet sich ein grau-weißer Belag auf den Blättern. Befallene Pflanzenteile werden abgeschnitten und verbrannt, anschließend wird der Baum mit Fungiziden wie Skor, Topaz und anderen behandelt.
- SchorfDiese Krankheit verursacht dunkle Flecken auf Blättern und Trieben. Befallene Pflanzenteile werden entfernt, anschließend wird der Baum mit Bordeauxbrühe besprüht.
- FusariumDiese Krankheit verursacht trockene Stellen, eine Schwarzfärbung des Stammes, abblätternde Rinde und eine Vergilbung der Blätter. Der Baum muss entfernt und der Boden darunter mit Kupfersulfat behandelt werden.
- Bakterielle Krebserkrankung. Diese schwere Krankheit befällt die Rinde des Baumes und führt innerhalb von zwei bis drei Jahren zum Absterben. Um die Krankheit zu verhindern, sind vorbeugende Behandlungen mit Bordeauxbrühe erforderlich. Alternativ können auch HOM, Abiga-Peak oder andere Fungizide eingesetzt werden.
Die Römische Kosh-Sorte ist nicht anfällig für Schädlingsbefall, jedoch sind Angriffe möglich, wenn sich die Schädlinge massenhaft ausbreiten.
Die größte Gefahr für die römische Kosh-Kaki geht aus Folgendem hervor:
- Zecken. Gegen sie helfen Insektizide wie Iskra, Fufanon oder deren Analoga, die kolloidalen Schwefel enthalten.
- Mittelmeer Obst fliegenDie Bekämpfung erfolgt hauptsächlich mithilfe von Klebefallen.
- Mehlig SchmierlausDas Insektizid "Aktara" wirkt gut dagegen.
Zur Bekämpfung von Insekten empfiehlt sich die Verwendung biologischer Präparate, beispielsweise Bicol, Actofit, Akarin und Boverin.
Ernte und Lagerung
Roman Kosh-Kakis erreichen nach der Reife den gewünschten Reifegrad. Unter günstigen Bedingungen können sie bis etwa Mitte Januar gelagert werden. Die optimale Temperatur liegt bei 0 °C und die Luftfeuchtigkeit bei 90 %. Bei niedrigerer Luftfeuchtigkeit schrumpfen die Früchte, bei höherer faulen sie.
Kakis lassen sich im Keller, auf dem Balkon oder in der Speisekammer lagern. Der Raum sollte regelmäßig gelüftet werden. Die Früchte werden in zwei Lagen in Kisten gelegt und mit Holzspänen bestreut. Die unteren Früchte werden mit dem Kelch nach unten, die oberen mit dem Kelch nach oben eingelegt.
Rezensionen
Die römische Kosh-Kaki gilt unter unseren Gärtnern zu Recht als eine der besten Sorten. Sie vereint hervorragenden Fruchtgeschmack mit ausgezeichneten agronomischen Eigenschaften und ermöglicht so den problemlosen Anbau köstlicher Kakis.








