Die Lada-Birne ist eine winterharte, heimische Sorte mit mittelgroßen, süß-säuerlichen Früchten. Sie hat sich in vielen Regionen des Landes etabliert und wird von Gärtnern wegen ihrer Robustheit und ihres hohen Ertrags geschätzt. Diese Frühsommersorte wird oft mit der gleichnamigen Herbstbirne Amur Lada verwechselt. Daher konzentrieren wir uns in diesem Artikel ausschließlich auf die frühe Lada-Birne.
Die Geschichte der frühreifenden Sorte Lada
Die Sorte wurde 1979 an der Moskauer Landwirtschaftsakademie K. A. Timirjasew von den Wissenschaftlern S. T. Tschischow und S. P. Potapow entwickelt. Sie wurde 1993 in das staatliche Sortenregister eingetragen und für den Anbau in Zentralrussland empfohlen. Die Sorte Lada ist besonders in der Region Moskau beliebt.
Die Lada-Birne entstand aus der Kreuzung der fernöstlichen Sorte Olga und der belgischen Sorte Lesnaya Krasavitsa. Von der Olga erbte sie Frost- und Krankheitsresistenz, während die Lesnaya Krasavitsa ihr ein hervorragendes Fruchtaroma verlieh. Diese köstliche Birne, die sich gleichermaßen zum Frischverzehr und zur Weiterverarbeitung eignet, wird besonders von Hobbygärtnern in Zentral- und Ostsibirien geschätzt.
Beschreibung des Baumes
Der Lada-Birnbaum ist ein mittelgroßer, normalwüchsiger Baum, der eine Höhe von 5–6 m erreicht. Der Kronendurchmesser variiert je nach Baumschicht: 3–4 m in der unteren und 1–1,5 m in der oberen Schicht. Junge Birnen haben eine trichterförmige Krone. Sobald der Baum Früchte trägt, nimmt die Krone eine pyramidenförmige Gestalt an.
Die Äste wachsen dicht und tragen mittelstarkes Laub. Die Rinde des Stammes ist dunkelgrau, die knochigen Äste sind grau. Die Triebe sind lang und nicht sehr dick, mit kurzen Internodien und leicht gebogen.
- ✓ Gemischter Fruchttyp: An allen Arten von fruchttragenden Zweigen bilden sich Fruchtknoten.
- ✓ Teilweise Selbstbefruchtung: Um den Ertrag zu steigern, wird die Anpflanzung von Bestäubern empfohlen.
Die Sorte Lada weist ein gemischtes Fruchtmuster auf – an allen fruchttragenden Zweigen bilden sich Fruchtknoten. Die Blüten sind weiß und stehen in doldenartigen Büscheln von 5–7. Die Blätter sind glatt, länglich-oval und haben gesägte Ränder.
Beschreibung der Früchte
Die Lada-Birne bringt kleine, nicht trichterförmige Früchte mit kleinen Warzen auf einer flachen, schmalen Schale hervor. Der Stiel ist dick, leicht gebogen und weist an der Ansatzstelle eine Verdickung und leichte Rostflecken auf.
Fruchteigenschaften:
- Farbe – hellgelb mit einem leichten Rosaton;
- Form – breit birnenförmig oder breit gerippt;
- Die Haut ist glatt und dünn, darunter befinden sich kleine Punkte;
- Das Fruchtfleisch ist weiß-gelb und von dichter, feinkörniger Konsistenz;
- Die Samen sind dunkelbraun, klein und zählen zu 5 Stück.
Handels- und Verbrauchereigenschaften von Früchten
Lada-Früchte sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch sehr nahrhaft. Ihr Fruchtfleisch ist saftig und aromatisch mit einem angenehm süßen Geschmack und einer leicht säuerlichen Note.
Verbraucher bemerken, dass Lada-Birnen einen etwas faden Geschmack haben können. Dies liegt offenbar daran, dass überreife Birnen verzehrt werden, die mit der Zeit stärkehaltig werden.
Biochemische Zusammensetzung von Früchten:
- Trockenmasse - 15,7%;
- Das Verhältnis von Zucker zu Säure beträgt 30,3-33,3 (abhängig von der Unterlage);
- Zucker - 7,2 %;
- Säuren - 0,27%;
- Arbutin – 1,1–1,2 g pro 100 g;
- P-aktive Substanzen - 92 mg pro 100 g.
Die Früchte sind sehr zuckerhaltig und ziehen Wespen und andere Insekten an. Sie zerbrechen leicht, wenn sie vom Baum fallen, und werden bei unvorsichtigem Pflücken schnell beschädigt.
Eigenschaften
Die Lada-Birne ist eine Frühsommersorte. Die Früchte reifen zwischen dem 10. und 15. August. Der Baum trägt regelmäßig Früchte, die nach der Reife lange an den Zweigen bleiben.
Bevor Sie die Sorte Lada in Ihrem Garten anpflanzen, sollten Sie sich mit ihren Wachstumsbedingungen vertraut machen – aus verschiedenen Gründen ist sie möglicherweise nicht für Sie geeignet.
Hauptmerkmale der Lada-Sorte:
- Die Frostbeständigkeit ist durchschnittlich; ein ausgewachsener Baum verträgt Fröste bis zu -30°C.
- Früher Fruchtansatz – die Fruchtbildung beginnt 3-4 Jahre nach der Pflanzung.
- Selbstbefruchtung ist partiell.
- Der Ertrag ist hoch, etwa 50 kg von einem Baum.
- Die Trockenresistenz ist gering; während einer Dürreperiode muss die Pflanze häufig bewässert werden.
- Verkostungsbewertung: 4,4.
- Zweck: für Lebensmittel und deren Verarbeitung.
- Die Transportfähigkeit ist gering.
- Die Qualität ist gering.
Vor- und Nachteile
Die Lada-Birne hat weitaus mehr Vorteile als Nachteile. Um jedoch eine endgültige Entscheidung zu treffen und die Sorte umfassend zu bewerten, lohnt es sich, alle Vor- und Nachteile abzuwägen:
Die besten Bestäuber
| Name | Krankheitsresistenz | Reifezeit | Fruchtgröße |
|---|---|---|---|
| Tschischowskaja | Hoch | August | Durchschnitt |
| Rogneda | Durchschnitt | September | Groß |
| Raum | Hoch | Juli | Klein |
| Nordländer | Niedrig | August | Durchschnitt |
Um einen maximalen Ertrag zu erzielen, empfiehlt es sich, bestäuberfreundliche Sorten in der Nähe der Lada-Birne zu pflanzen. Diese werden anhand ihrer Blütezeiten ausgewählt – sie sollten denen der Lada-Birne ähneln.
Die besten Birnenbestäuber:
- Tschischowskaja;
- Rogneda;
- Raum;
- Nordländer.
Der Abstand zwischen den Bäumen sollte nicht mehr als 40-50 m betragen, damit die Bienen die Birnen erfolgreich kreuzbestäuben können.
Landung
Damit ein Birnbaum schnell und gesund wächst, Krankheiten ausweicht und gute Früchte trägt, ist die richtige Pflanzung wichtig. Auch die Qualität des Pflanzmaterials und des Standorts spielen eine entscheidende Rolle für sein Gedeihen.
- ✓ Die Pflanztiefe der Sämlinge sollte so gewählt werden, dass der Wurzelhals 5-7 cm über dem Boden liegt.
- ✓ Der Abstand zwischen den Bäumen sollte mindestens 4-5 Meter betragen, um ausreichend Platz für das Wachstum des Wurzelsystems und der Baumkrone zu gewährleisten.
Fristen
In südlichen Breiten ist die Herbstpflanzung empfehlenswert. Die Winter sind hier mild, sodass die Setzlinge gute Überlebenschancen haben. Wenn die Birnen etwa 3–4 Wochen vor Wintereinbruch gepflanzt werden, haben sie genügend Zeit, sich gut zu etablieren und wachsen im Frühjahr kräftig.
Im Herbst gepflanzte Birnen sind kräftiger und reifer. In Regionen mit strengen Wintern bevorzugen Gärtner jedoch oft die Frühjahrspflanzung, da junge Setzlinge den ersten Winter deutlich schlechter überstehen. Im Frühjahr erfolgt die Pflanzung, bevor der Saftfluss einsetzt.
Auswahl eines Sämlings
Es empfiehlt sich, Jungpflanzen im Herbst zu kaufen, da dann eine große Auswahl an Pflanzgut erhältlich ist. Diese sollten Sie bei vertrauenswürdigen Anbietern – spezialisierten Baumschulen – erwerben. Für die Frühjahrspflanzung können Sie ebenfalls im Herbst Jungpflanzen kaufen und diese dann im Garten oder Keller auspflanzen.
Wie man einen guten Sämling auswählt:
- Wurzeln - gut entwickelt, mit vielen dünnen Wurzeln von etwa 30 cm Länge, ohne trockene oder abgebrochene Enden;
- Stamm - gleichmäßig, mit glatter Rinde, ohne Risse, Wunden und Beschädigungen;
- Alter — 1-2 Jahre.
Auswahl eines Standorts
Bevor Sie Setzlinge kaufen, wählen Sie einen Pflanzplatz. Es empfiehlt sich, das Pflanzloch rechtzeitig vorzubereiten.
Empfehlungen zur Auswahl einer Landingpage:
- Gute Beleuchtung - während der Wachstumsperiode sollte der Baum mindestens 10 Stunden am Tag beleuchtet werden;
- südlicher oder südwestlicher Teil des Gartens;
- Schutz vor vorherrschenden Winden;
- keine Entwürfe;
- Der maximale Grundwasserspiegel liegt 2 m unter der Oberfläche.
Mittags empfiehlt es sich, die Sämlinge zu beschatten, damit die Triebe und Blätter nicht austrocknen.
Lada ist bezüglich des Bodens anspruchslos, bevorzugt aber lockere und fruchtbare Schwarzerde-, Lehm- oder Kastanienböden. Ein neutraler pH-Wert wird empfohlen. Schwere Lehmböden werden mit Sand und Torf, sandige Böden hingegen mit Lehm angereichert.
Vorbereitung des Pflanzlochs
Die Pflanzlöcher werden im Voraus vorbereitet. Für die Frühjahrspflanzung beginnt man im Herbst; für die Herbstpflanzung 80–90 Tage vorher. Die Löcher werden in einem 4x5 m großen Raster ausgehoben.
Wie man den Landeplatz vorbereitet:
- Entfernen Sie Unrat und die Wurzeln von mehrjährigen Gräsern. Lockern Sie den Boden auf und arbeiten Sie 6–8 kg organische Substanz pro Quadratmeter ein.
- Graben Sie ein Loch mit 1 m Durchmesser und 0,7 m Tiefe. Legen Sie die oberste, fruchtbare Bodenschicht (20–30 cm dick) beiseite. Sie benötigen sie zur Herstellung der Erdmischung.
- Bei schwerem, lehmigem Boden sollte eine 10–15 cm dicke Drainageschicht eingebracht werden. Verwenden Sie Blähton, Schotter oder Ziegelbruch. Bei sandigem Boden empfiehlt sich eine Lehmschicht, um die Feuchtigkeit zu speichern.
- Zur Vorbereitung der Grubenfüllung wird der Aushub (fruchtbarer Boden) mit 10 kg gut verrottetem Mist oder Humus vermischt. Anschließend werden 200 g Ammophoska, 700 g Dolomitmehl und 600 g Holzasche hinzugegeben.
- Alle Zutaten gründlich vermischen und die entstandene Erdmischung in das Loch gießen, bis es voll ist.
- Schütte 20 Liter Wasser in die gefüllte Grube.
- Decken Sie das Loch mit einem Abdeckmaterial ab – z. B. Dachpappe oder einer Schieferplatte –, um zu verhindern, dass der Regen die Nährstoffe wegspült.
Schrittweise Landung
Am besten pflanzt man an einem bewölkten, windstillen Tag. Vor dem Pflanzen sollte der Sämling mehrere Stunden in Wasser oder, noch besser, in einer Lösung eines Wurzelstimulans wie Epin, Kornevin oder Heteroauxin eingeweicht werden. Alternativ können die Wurzeln vor dem Pflanzen in ein Gemisch aus Ton, Mist und Wasser getaucht werden.
Bereiten Sie im Voraus eine Stütze vor, an der der Setzling befestigt wird. Diese sollte vor dem Befüllen des Pflanzlochs in den Boden geschlagen werden. Sie können einen Holzpfahl oder ein Kunststoff- oder Metallrohr verwenden. Die Länge des Pfahls sollte so gewählt werden, dass er nach dem Einschlagen das 1,5-fache der Baumhöhe erreicht. Eine typische Länge für einen Pfahl oder ein Rohr beträgt 100–110 cm.
Pflanzreihenfolge:
- Öffnen Sie das Pflanzloch und entfernen Sie etwas von der Erdmischung. Dies sollte ausreichen, damit das Wurzelsystem des Sämlings frei in das Loch passt und der Wurzelhals 5–7 cm über der Erdoberfläche liegt.
- Treten Sie 10-15 cm von der Mitte des Lochs zurück und treiben Sie die vorbereitete Stütze in den Boden.
- Aus dem restlichen Erdgemisch im Pflanzloch einen Hügel formen, auf den man den Sämling setzt und dessen Wurzeln man entlang der Hänge ausbreitet.
- Füllen Sie das Loch mit der restlichen Erdmischung. Geben Sie die Erde nach und nach hinzu und drücken Sie jede Schicht gründlich an, damit keine Luftblasen zwischen den Wurzeln entstehen. Achten Sie auf den Wurzelhals – er sollte nicht zu tief in der Erde liegen.
- Binden Sie den Baum an der Stütze fest. Verwenden Sie ein weiches, aber reißfestes Material, um die Rinde nicht zu beschädigen und den Stamm nicht einzuklemmen. Bindfaden ist beispielsweise geeignet, Draht hingegen nicht.
- Bilden Sie einen Kreis um den Baumstamm, um zu verhindern, dass beim Gießen Wasser ausläuft.
- Gießen Sie den Sämling großzügig. Sie benötigen etwa 30–40 Liter warmes, abgestandenes Wasser. Es ist wichtig, dass die gesamte Erde im Pflanzloch durchfeuchtet ist. Dadurch wird ein guter Wurzelkontakt gewährleistet und Lufteinschlüsse werden vermieden, die sich beim Befüllen des Pflanzlochs immer bilden, selbst wenn die Erde verdichtet ist.
- Den Baumstammkreis mit Kompost, frisch gemähtem Gras, Stroh usw. mulchen.
- Schneiden Sie den Sämling auf 60-80 cm zurück und kürzen Sie die Seitentriebe um 50 %.
Sehen Sie sich auch ein Video über das Pflanzen eines Birnbaums an:
Weitere Pflege
Die Lada-Sorte ist anspruchslos und benötigt Standardpflege. Regelmäßiges Gießen, Schneiden und Düngen sind unerlässlich für den Fruchtansatz und die Gesundheit des Baumes.
Bewässerung
Birnen vertragen keine Staunässe, benötigen aber regelmäßige Bewässerung. Sie sind nicht trockenheitsresistent. Die Sorte Lada benötigt durchschnittlich 5-6 Wassergaben pro Saison. Ausgewachsene Bäume benötigen seltener, aber reichlich Wasser. Junge Bäume müssen häufiger gegossen werden, da ihr Wurzelsystem noch nicht vollständig entwickelt ist.
Birnbäume werden üblicherweise in folgenden Zeiträumen bewässert:
- vor der Blüte;
- nach der Blüte;
- im Stadium der Fruchtbildung und des Triebwachstums;
- einen halben Monat vor der Fruchtreife;
- nach der Ernte;
- Im Herbst wird eine Bewässerung zur Feuchtigkeitszufuhr durchgeführt.
Die empfohlene Bewässerungsmenge beträgt 30 Liter pro Quadratmeter Stammumfang. Junge Bäume werden wöchentlich gegossen, jeweils 10 Liter morgens und abends. Am besten besprüht man den Boden unterhalb der Baumkrone. Dies gewährleistet eine gleichmäßige Feuchtigkeitsaufnahme und beugt Wurzelerosion vor.
Die zweite Bewässerungsmöglichkeit besteht darin, Rillen um den Kronenrand des Baumes zu ziehen. Die empfohlene Tiefe beträgt 20–25 cm.
Bodenpflege
Lockern und entfernen Sie Unkraut regelmäßig um den Baumstamm – idealerweise nach jedem Gießen und starken Regen. Durch das Auflockern des Bodens wird die Krustenbildung verhindert und die Wurzeln können belüftet werden.
Der Bereich unter der Krone des Birnbaums sollte absolut sauber gehalten werden. Selbst einjährige Blumen sind hier nicht empfehlenswert. Eine Mulchschicht aus Torf, Sägemehl, frisch gemähtem Gras, Stroh und anderem lockeren organischen Material ist jedoch vorteilhaft. Mulch verhindert nicht nur die schnelle Verdunstung von Wasser, sondern auch das Unkrautwachstum.
Topdressing
Der in das Pflanzloch eingebrachte Dünger wirkt für die ersten zwei Lebensjahre des Baumes. Daher beginnt die Düngung üblicherweise im dritten Jahr nach der Pflanzung. Sobald der Baum Früchte trägt, wird die Düngermenge erhöht.
Tabelle 1. Wie, wann und womit man die Lada-Birne füttern sollte:
| Dünger | Zeitpunkt und Häufigkeit der Beiträge | Wie Sie beitragen können |
| Trockene organische Substanz – Torf, Kompost, Humus. | Im Frühling und Herbst, alle 3-4 Jahre. | 5-6 kg pro Quadratmeter. Gleichmäßig verteilen und ausgraben. |
| Flüssige organische Stoffe – Lösungen aus Königskerze und Hühnermist. | Im Stadium der Fruchtknotenbildung und des Fruchtwachstums - 2-3 Mal im Abstand von 2-3 Wochen. | Für einen Aufguss werden 2 Liter Königskerzen und 1 Liter Vogelkot (oder 5 kg frisches Gras) zubereitet. Man gibt 10 Liter Wasser hinzu und lässt den Aufguss eine Woche lang ziehen. Anschließend verdünnt man ihn 1:10 mit Wasser und bewässert die Fläche mit 10 Litern Lösung pro Quadratmeter. |
| Stickstoffhaltige Mineraldünger – Harnstoff, Nitroamphosphid, Ammoniumnitrat usw. | Jeden Frühling. | 20-30 g pro Quadratmeter Fläche. Gleichmäßig verteilen und ausgraben. |
| Phosphor – Superphosphat, Superagro. | Jeden Herbst (Ende November). | 30–40 g pro Quadratmeter Baumstammoberfläche. Verteilen und einarbeiten. |
| Kalium – Kaliumsulfat, Kaliummonophosphat. | Jedes Frühjahr (Ende Mai). | Beim Gießen 10–20 g Dünger pro 10 Liter Wasser hinzufügen. Die Norm beträgt 10 Liter pro Quadratmeter. |
| Komplexe Mineraldünger (gemäß Gebrauchsanweisung). | Gemäß der Anleitung.
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Trimmen
Regelmäßiger Baumschnitt trägt zu einer gepflegten Krone bei, fördert hohe Erträge, vereinfacht die Baumpflege und verringert das Risiko von … BirnenkrankheitenEs gibt verschiedene Arten des Beschneidens, jede mit ihrem eigenen Zweck und Zeitpunkt.
Der Formierungsschnitt erfolgt ausschließlich im Frühjahr, da ein starker Rückschnitt vor dem Winter nicht ratsam ist. In dieser Zeit muss sich der Birnbaum auf den Winter vorbereiten und benötigt Kraft, um ihn zu überstehen. Für die Sorte Lada mit ihrer pyramidenförmigen Krone empfiehlt sich eine lichte, etagenförmige und schalenförmige Wuchsform.
Schema der Entstehung einer spärlich gestuften Krone:
- Im zweiten Jahr nach der Pflanzung werden bis auf zwei oder drei alle Zweige ringförmig zurückgeschnitten. Die Zweige bleiben auf unterschiedlichen Höhen und im Abstand von 15–20 cm stehen. Sie sollten in verschiedene Richtungen wachsen.
Dies sind die Gerüstäste der ersten Ebene. Sie werden um 30–40 % zurückgeschnitten. Auch der Mitteltrieb wird leicht gekürzt, sodass der Schnitt 20–30 cm über dem letzten Ast liegt. - Ein bis zwei Jahre nach der Etablierung der ersten Ebene wird die zweite Ebene auf dieselbe Weise angelegt. Zu diesem Zeitpunkt haben sich an den Ästen der ersten Ebene bereits Zweige zweiter Ordnung gebildet. An jedem Grundast verbleiben nur noch zwei Zweige. Diese werden um 50 % zurückgeschnitten. Überschüssige Zweige werden bis zum Jahresring zurückgeschnitten.
- Nach weiteren 1-2 Jahren beginnen sie, gemäß dem oben beschriebenen Schema die dritte Ebene zu bilden.
Der Bildungsprozess wird durch das Beschneiden des zentralen Leiters am Fuß des oberen Astes abgeschlossen. Der gesamte Prozess dauert 4 bis 6 Jahre.
Neben dem Erziehungsschnitt werden an Birnbäumen auch andere Schnittarten durchgeführt:
- Regulatorische Angelegenheiten. Ziel ist es, ein zu dichtes Kronenwachstum zu verhindern. Die Maßnahme wird im frühen Frühjahr durchgeführt. Lada-Bäume wachsen schnell dicht, daher müssen sie jährlich ausgedünnt werden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, es nicht zu übertreiben, da zu starkes Ausdünnen den Ertrag mindern kann.
- Unterstützend. Dieser Schnitt trägt dazu bei, den Ertrag des Baumes auf einem optimalen Niveau zu halten. Dabei wird die Triebspitze um 10–15 cm gekürzt. Der Schnitt fördert die Verzweigung und die Bildung von Fruchtknospen. Am besten schneidet man die Triebe im Frühsommer.
- Sanitär. Sie wird im Frühjahr und Herbst durchgeführt. Dabei werden trockene, kranke, abgebrochene und gefrorene Äste entfernt.
Die Schnitte werden „am Ring“ ausgeführt; Knoten und Stümpfe sind verboten, da sie Pilze und Insektenschädlinge beherbergen können.
Wir empfehlen Ihnen außerdem, sich ein Video zum Thema Birnbaumschnitt anzusehen:
Vorbereitung auf den Winter
Lada ist eine winterharte Sorte; selbst Sämlinge überstehen Winter in gemäßigten Klimazonen ohne Schutz. In Regionen mit extremen Wintertemperaturen empfiehlt es sich jedoch, die Baumstämme mit einer dicken Torfschicht von mindestens 30 cm zu bedecken.
Zur Vorbereitung auf den Winter werden der Stamm und die knochigen Äste des Baumes mit einer Kalklösung bestrichen. Diese wird aus gelöschtem Kalk (300 g), Bürokleber oder PVA-Kleber (2 Esslöffel), Wasser (2 l) und Kupfer-/Eisensulfat (1–2 Esslöffel) hergestellt.
Krankheiten und Schädlinge
Die Lada-Birne ist resistent gegen Feuerbrand und Schorf, kann aber anfällig für andere Krankheiten sein. Moderne Fungizide helfen, Pilze und pathogene Bakterien zu bekämpfen, und Insektizide bekämpfen Insektenschädlinge.
Tabelle 2. Krankheiten und Schädlinge der Lada-Birne, Maßnahmen zu deren Bekämpfung:
| Krankheiten/Schädlinge | Anzeichen einer Niederlage | Wie kämpft man? |
| Fruchtfäule | Auf den Früchten bilden sich braune Flecken und runde, graue, faulige Stellen. | Behandlung mit 1% Bordeauxbrühe im frühen Frühjahr - mit Kalklösung (2 kg pro 10 l Wasser). |
| Echter Mehltau | Das Auftreten eines weißlichen Belags, das Abfallen der Fruchtknoten, Blüten und Blätter. | Vor dem Knospenaufbruch mit einer Lösung aus 10 % Kaliumchlorid, 7 % Harnstoff und 0,5 % Kaliumsalz besprühen. Die Behandlung nach der Ernte wiederholen. |
| Zytosporose | Auf der Rinde bilden sich dunkle Flecken, die mit zunehmendem Wachstum eine rotbraune Färbung annehmen. | Vor der Blüte mit Hom (40 g pro 10 l, 4 l pro Baum) spritzen, nach der Blüte mit Oxyhom (20 g pro 10 l Wasser, 3 l pro Baum). |
| Rost | An den Blättern bilden sich rote und orangefarbene Schwellungen. | Behandlung mit Kupferoxychlorid (80 g pro 10 l Wasser, 4 l pro Baum), nach der Ernte - mit 1% Bordeauxbrühe. |
| Birnenmilbe | Es bilden sich Blasen auf den Blättern, und diese fallen vorzeitig ab. | Behandlung mit kolloidalem Schwefel (100 g pro 10 l Wasser, 3 l pro Baum). |
| Ringelseidenraupe | Das Auftreten von Eiern der eierlegenden Weibchen an den Trieben. | Vor dem Austrieb der Blätter mit Entobacterin besprühen (5 g pro 10 l Wasser, 3 l pro Baum). |
| Goldschwanz | Das Auftreten von Nestern aus 5-6 Blättern. | Sprühen mit Decis (1 g pro 10 l Wasser, Verbrauch 3-4 l). |
Ernte und Lagerung
Lada-Birnen erreichen ihre technische (erntereife) Reife von Anfang bis Ende August. Sind sie einmal reif, bleiben sie lange an den Zweigen hängen, ohne abzufallen. Reife Birnen werden in Körben, Eimern oder direkt in Kisten gesammelt, um ein Umräumen zu vermeiden.
Für die Ernte empfiehlt es sich, Leitern und Obstpflücker zu verwenden, um die an den oberen Ästen hängenden Früchte zu erreichen.
Geerntete Birnen lassen sich unter günstigen Bedingungen etwa zwei Monate lagern. Sie behalten ihren Geschmack und ihre Marktfähigkeit am längsten bei Temperaturen von +1 bis +4 °C und 90 % Luftfeuchtigkeit. Es wird empfohlen, die Früchte in Plastik- oder Holzkisten zu lagern. Der Großteil der Ernte wird im Keller gelagert, ein Teil kann jedoch auch im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Gärtnerrezensionen zur Lada-Birne
Die Lada-Birne ist mit ihren vielen Vorzügen eine ausgezeichnete Wahl für Regionen mit strengen Wintern. Diese winterharte Sorte schmeckt sowohl frisch als auch eingemacht hervorragend, und ihr hoher, gleichbleibender Ertrag sichert Ihrer Familie eine zuverlässige Versorgung mit frischen Birnen und Konserven.





