Die Smaragdbirne ist eine niedrig wachsende Sorte, die oft mit der Sorte „Emerald“ verwechselt wird. Es handelt sich jedoch um zwei völlig unterschiedliche Pflanzen, da die Smaragdbirne maximal 200 cm hoch wird, während die „Emerald“ bis zu 600 cm erreichen kann. Sie gehört zu den Winterbirnen, bevorzugt ein mildes Klima und ist etwas anspruchsvoll. Gärtner werden jedoch mit sehr hohen Erträgen und köstlichen, aromatischen Früchten belohnt.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
Die Sorte entstand erst vor relativ kurzer Zeit – sie wurde erst 2014 in das staatliche Sortenregister aufgenommen. An ihrer Entwicklung arbeitete eine Gruppe botanischer Züchter – Yakimov V. A., Mileshko A. F. und Babina R. D.
Das Aussehen des Baumes
Der Izumrud-Birnbaum erreicht eine Höhe von mindestens 150 cm und maximal 200 cm. Seine Krone ist sehr kompakt und benötigt wenig Platz im Garten. Weitere Merkmale sind:
- Kronenform – schmal pyramidenförmig;
- Laub – Durchschnitt;
- Baumart – Säulenförmig;
- bellen - glatt;
- Blätter - Klassisches Grün, ohne gezackte Kanten.
Früchte und ihre Geschmackseigenschaften
Birnen sind tatsächlich smaragdgrün und besitzen einen ähnlichen Farbton. Das Fruchtfleisch ist jedoch immer cremefarben. Weitere Merkmale:
- Größe - groß, da eine Frucht 250 bis 400 g wiegt;
- Saftigkeit – erhöht;
- Aroma – ausgesprochen;
- bilden - Standardbirnenform;
- Haut - mattes Fruchtfleisch, recht dicht, daher sind die Früchte lange haltbar;
- Verkostungsbewertung – 4,5 Punkte;
- schmecken - süß, aber mit einer leichten Säurenote.
- ✓ Die Früchte haben eine dichte Schale, wodurch sie lange gelagert werden können, ohne dass die Qualität darunter leidet.
- ✓ Der Geschmack der Früchte vereint Süße mit einer leichten Säure, wodurch sie vielseitig für verschiedene Verarbeitungsarten geeignet sind.
Selbstbefruchtung und Bestäuber
Emerald ist selbstbefruchtend und benötigt daher keine Mutterpflanze. Um den Ertrag zu steigern, empfiehlt es sich jedoch, andere Sorten mit ähnlicher Blütezeit in der Nähe anzupflanzen. Dazu gehören Bere Bosk, Bere Ardanpon Yakimovskaya, Zimnyaya Dekanka und Vassa.
Reifezeit und Ertrag
Die Smaragdbirne ist ein frühtragender Baum, der im zweiten oder dritten Jahr nach der Pflanzung die ersten Früchte trägt. Der Ertrag ist reichlich und jährlich mit hohen Erträgen – ein ausgewachsener Baum produziert durchschnittlich etwa 8 kg, in der frühen Wachstumsphase kann der Ertrag jedoch nur 3–5 kg betragen.
Pflege und Kultivierung
Gärtner pflanzen bevorzugt im Spätherbst oder späten Frühling, wenn der Boden ausreichend warm ist. Für eine erfolgreiche Anzucht sollten Sie folgende Hinweise zur Pflanzung und Pflege beachten:
- Vor dem Pflanzen wird das Pflanzloch großzügig gewässert und der Boden mit einer Mischung aus Schwefeldünger und Kompost angereichert.
- Zur weiteren Baumpflege gehören übliche landwirtschaftliche Praktiken wie Bewässern, Düngen und vorbeugender Rückschnitt.
- Der Birnbaum benötigt lange und gleichmäßige Beleuchtung, da Schatten den Fruchtansatz und den allgemeinen Zustand der Pflanze negativ beeinflusst.
- Junge Bäume benötigen regelmäßigere Bewässerung als ausgewachsene Bäume – ihr Wachstum und ihre Entwicklung verlangsamen sich bei Feuchtigkeitsmangel.
- Ein hoher Grundwasserspiegel nahe der Bodenoberfläche hemmt das Wurzelwachstum und kann zum Absterben der Pflanzen führen. Idealerweise sollte der Grundwasserspiegel mindestens 200 cm tief liegen.
Darüber hinaus ist es wichtig, die Birne vor Zugluft zu schützen und einen windgeschützten Standort im Garten für die Pflanzung zu wählen, damit der Baum ungehindert wachsen und Früchte tragen kann.
Vor- und Nachteile
Der Hauptvorteil der Birne liegt in ihrer geringen Wuchshöhe, die für diese Fruchtart ungewöhnlich ist. Dies schafft günstige Erntebedingungen. Es gibt aber auch weitere positive Aspekte:
Die Smaragdbirne ist bei Gärtnern und Verbrauchern gleichermaßen beliebt, wird aber noch nicht weit verbreitet angebaut. Viele halten sie aufgrund ihrer hohen Ansprüche an die Bodenfeuchtigkeit für anspruchsvoll, doch um Wurzelfäule vorzubeugen, genügt es, die Bewässerung zu regulieren und beim Pflanzen für eine gute Drainage zu sorgen.



