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Wie baut man mit eigenen Händen einen Aufzuchtstall für Wachtelküken?

Junge Wachteln werden in einer Aufzuchtbox gehalten – einer speziell ausgestatteten Box oder einem Gestell, das als Glucke dient. Man kann eine solche Box im Handel kaufen oder selbst bauen, wobei bestimmte Anforderungen an Heizung, Beleuchtung und Ausstattung erfüllt sein müssen. Bei fachgerechter Konstruktion kann eine solche Aufzuchtbox zur Aufzucht mehrerer Wachtelgenerationen genutzt werden.

Aufzuchtbox für Wachtelküken

Warum sollte man es basteln?

Ein Kükenstall (vom englischen Wort für Henne) ist eine speziell ausgestattete Konstruktion in Form eines Gestells oder einer Box. Er schafft optimale Bedingungen für Küken in ihren ersten Lebenstagen, damit sie an Kraft gewinnen und sich auf den Umzug in den allgemeinen Hühnerstall vorbereiten können.

Warum ist es so wichtig, neugeborene Küken in einem Kükenheim zu halten? Eierschalen schaffen ein einzigartiges Mikroklima, das nach dem Schlüpfen der Küken verschwindet. Sie können sowohl unter Überhitzung als auch unter Unterkühlung leiden. Die richtige Beleuchtung ist ebenso wichtig, da sowohl Dunkelheit als auch zu helles Licht für Wachtelküken gleichermaßen schädlich sind.

Werden Küken ungünstigen Bedingungen ausgesetzt, verzögern sie ihre Entwicklung und können sogar Rachitis entwickeln. Um dies zu verhindern, werden sie in einem Kükenheim gehalten, das ein optimales Mikroklima bietet.

Darüber hinaus erfüllen Brüterinnen einen weiteren Zweck: Sie reduzieren den Stress der Hennen. Frisch geschlüpfte Hennen kümmern sich in der Regel intensiv um ihre Küken und legen erst in der nächsten Saison Eier. Brüterinnen übernehmen dabei die Funktion der brütenden Henne und steigern so die jährliche Legeleistung der Hennen. Da sie keine Energie mehr für die Küken aufwenden müssen, setzen sie das Eierlegen fort.

Vorteile eines selbstgebauten Designs

Sie können die benötigte Konstruktion im Laden kaufen, um Zeit beim Bau zu sparen. Um jedoch Geld zu sparen, können Sie sie auch selbst bauen. Außerdem ist es oft schwierig, im Handel ein passendes Modell für Ihre individuellen Maße und Körperformen zu finden. Ein selbstgebautes Modell bietet einige Vorteile:

  • Ermöglicht es Ihnen, Materialkosten zu sparen.Man kann dafür Restmaterialien, zum Beispiel von alten Möbeln, verwenden. Nägel und andere Befestigungsmittel sind in fast jedem Haushalt leicht zu finden, und Heiz- und Beleuchtungslampen sind für ein vorgefertigtes Gestell deutlich günstiger zu kaufen.
  • Einfach an persönliche Bedürfnisse anpassbarDie Konstruktion des Aufzuchtstalls lässt sich an eine bestimmte Anzahl von Vögeln anpassen. Auch zusätzlicher Platz für Futter-, Wasser-, Licht- und Heizgeräte kann problemlos geschaffen werden.

Erfahrene Züchter empfehlen die Ausstattung selbstgebauter Aufzuchtboxen. Futterstellen Und Trinknäpfe Zur ferngesteuerten Fütterung und Wasserversorgung. Dadurch wird der ständige menschliche Eingriff minimiert, der die Wachtelküken erschreckt und Stress verursacht.

Anforderungen

Der Kükenaufzuchtkasten dient den Küken als Glucke, daher ist es wichtig, ihn nach einigen Richtlinien einzurichten. Besonderes Augenmerk sollte auf folgende Parameter gelegt werden:

  • AbmessungenDie Größe des Kükenheims sollte dem dafür vorgesehenen Platz optimal angepasst sein. Selbstverständlich muss auch die geplante Anzahl der Küken berücksichtigt werden. Bei etwa 100 Tieren reicht ein Kükenheim mit den Maßen 100 x 50 x 50 cm aus. Nach zwei Wochen sind die Küken bereits größer, sodass der Platz knapp wird und sie in Käfige umgesetzt werden müssen. Wenn Sie mehr Wachteln aufziehen oder die Küken nicht nach zwei Wochen in Käfige umsetzen möchten, empfiehlt sich ein größeres Kükenheim.
  • Stabilität und Zuverlässigkeit des KörpersManche Geflügelzüchter verwenden Pappkartons, Sperrholzkisten oder Weidenkörbe anstelle von Kükenheimen. Diese Konstruktionen sind zwar sehr kostengünstig, aber extrem instabil und bieten Wachtelküken nicht die notwendige Umgebung. Wählen Sie robuste und nicht zu leichte Materialien, da die aktiven Küken die Konstruktion sonst umstoßen oder beschädigen können.
  • BeleuchtungsmodusDie Entwicklung von Wachtelküken hängt von Dauer, Intensität und Spektrum des Lichts ab. In den ersten zwei Wochen benötigen sie kontinuierliches Licht. Wichtig ist, dass Wachtelküken bei überwiegendem Rotlicht schneller geschlechtsreif werden. Eine frühe Geschlechtsreife liegt natürlich im Interesse des Züchters.
    Beleuchtung im Aufzuchtbehälter
  • BelüftungEs muss ausreichend Luft zum Atmen für die Küken vorhanden sein und Feuchtigkeit sowie Gerüche müssen verdunsten können. Zugluft und Unterkühlung müssen vermieden werden.
  • HeizsystemDer Kükenstall kann mit Infrarot-Heizelementen ausgestattet werden. Diese halten die Temperatur konstant auf einem optimalen Niveau, ohne die Küken zu verbrennen. Sie lassen sich bequem an der Rückwand des Kükenstalls anbringen. Um Wärmeverluste zu vermeiden, darf es im Inneren des Kükenstalls nicht ziehen.
  • Hygiene und SauberkeitKükenboxen mit Futter- und Tränkeeinrichtungen sind schwer sauber zu halten – verstreutes Futter, überschüssige Feuchtigkeit und Kot führen zu unhygienischen Bedingungen, die eine Gefahr darstellen, da Küken unter solchen Bedingungen erkranken oder sogar sterben können. Um die Sauberkeit in einer Kükenbox zu gewährleisten, müssen Futter- und Tränkeeinrichtungen daher speziell auf die jeweilige Kükenanzahl abgestimmt sein.
Kritische Parameter für eine erfolgreiche Wachtelzucht
  • ✓ Optimale Besatzdichte: nicht mehr als 100 Wachteln pro 1 m² in den ersten Lebenstagen.
  • ✓ Das Temperaturregime muss streng kontrolliert werden: die ersten 5 Tage - 36°C, vom 6. bis zum 14. Tag - 30°C, dann allmählich auf 22-24°C reduzieren.

Welche Materialien sollen verwendet werden?

Wie bereits erwähnt, sollte ein Kükenheim aus robustem Material gefertigt sein, da es für den langfristigen Gebrauch bestimmt ist. Folgende Optionen eignen sich am besten:

  • Brett oder SperrholzplatteEs ist wichtig zu beachten, dass die Plattenstärke 2,5 cm und die Sperrholzstärke 2–3 cm betragen sollte. Andernfalls ist die Konstruktion instabil. Außerdem sollte das Material mit einem Antiseptikum behandelt werden. Bei Verwendung von Sperrholz empfiehlt sich ein umweltfreundlicher Lack, der keine schädlichen Giftstoffe freisetzt. Die Wände des Brutkäfigs können zwar auch aus Faserplatten gefertigt werden, ihre Lebensdauer ist jedoch kürzer als die von Sperrholz oder Platten.
  • PolycarbonatEs handelt sich um ein strapazierfähiges und hygienisches Material, das sich leicht reinigen und desinfizieren lässt. Ein wesentlicher Nachteil sollte jedoch beachtet werden: Es ist nicht atmungsaktiv, sodass sich die Küken im Kükenheim selbst bei guter Belüftung unwohl fühlen werden.
  • Verzinktes DrahtgeflechtIm Gegensatz zu Metallgitter rostet es nicht so schnell. Es dient als Vorder- und Bodenwand des Aufzuchtstalls. Die Maschenweite der Wand hängt davon ab, wie lange die Wachteln im Stall bleiben. Bei 10–14 Tage alten Küken sollte die Maschenweite 1 x 1 cm betragen, bei 25–30 Tage alten Küken ist 2,5 x 1,5 cm besser. Für den Boden wird ein 5 x 5 mm großes Gitter verwendet.
  • Verzinktes Blech oder KunststoffDiese Materialien eignen sich gut für eine Katzentoilette, da sie leicht zu reinigen, korrosionsbeständig und geruchsneutral sind. Verwendet man jedoch Sperrholz, nimmt das Holz Gerüche schnell auf, sodass der Raum nach Vogelkot riecht.
Vergleich der Aufzuchtmaterialien
Material Haltbarkeit Hygiene
Sperrholz Hoch Durchschnitt
Polycarbonat Sehr hoch Hoch
Verzinktes Drahtgeflecht Hoch Hoch

Unter keinen Umständen sollte mehrlagiger Karton zur Herstellung eines Brutkastens verwendet werden, da er eine Brandgefahr darstellt und praktisch unmöglich zu reinigen ist.

Schritt-für-Schritt-Montageanleitung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Brutkasten einzurichten. Wir empfehlen Ihnen, sich die besten Optionen unten anzusehen.

Option Nr. 1

Die Montage erfolgt in zwei Schritten:

  1. Baue einen Container für die Hühner.
  2. Fertigen Sie einen Gitterboden und einen Streuauffangbehälter an.

Der fertige Aufzuchtstall hat die Maße 700x500x500 mm und eine Innenhöhe von 400 cm. Er sieht folgendermaßen aus:

Selbstgebauter Brüter

Für den Zusammenbau benötigen Sie folgende Vorbereitungen:

  • eine 1 cm dicke Sperrholzplatte mit den Maßen 152,5 x 152,5 cm;
  • ein Holzbalken mit einem Querschnitt von 2x3 cm und einer Länge von 12 cm;
  • verzinktes Drahtgitter mit 1x1 cm großen Zellen;
  • PVC-Platte;
  • selbstschneidende Schrauben;
  • 2 Klavierbänder, je 30 cm.

Sie müssen die folgenden Elemente aus einer Sperrholzplatte ausschneiden:

  • 2 Seitenwände mit den Maßen 48x50 cm;
  • Rückwand, Boden und Decke – 3 Teile, Größe 70x50 cm;
  • Stützen für die Schale und den Gitterboden: 4 Stück mit den Maßen 46x2 cm und 2 Stück mit den Maßen 66x2 cm;
  • für den Vorderteil: je 1 Stück mit den Maßen 64x5 cm (oberer Teil) und 64x6 cm (unterer Teil), zwei Seitenteile mit den Maßen 40x5 cm;
  • 2 Türen mit den Maßen 40x44,5 cm;
  • für den Maschenbodenrahmen: 2 Stück mit den Maßen 66x2 cm und 48x2 cm für die eine Seite und 2 Stück mit den Maßen 68x2 cm und 46x2 cm für die andere Seite;
  • Für die Palette: ein Vorderteil mit den Maßen 70x9,5 cm, 2 Palettenrahmenlatten mit den Maßen 65,5x2 cm und 47,5x2 cm für eine Seite und 2 Teile mit den Maßen 67,5x2 cm und 65,5x2 cm für die andere Seite.

Die schrittweise Anleitung zum Zusammenbau eines Brutkastens lautet wie folgt:

  1. Um sicherzustellen, dass sich die Katzentoilette leicht bewegen lässt, bauen Sie ein Gleitsystem ähnlich dem, das bei Möbeln für Schubladen verwendet wird. Schneiden Sie dazu vier Sperrholzleisten mit den Maßen 46 x 2 cm für die Seitenwände und zwei Leisten mit den Maßen 96 x 2 cm für die Stirnwand zu. Befestigen Sie eine Leiste an der Unterseite der Wand und kürzen Sie sie so, dass sie 1 cm vor den Seitenwänden endet. Platzieren Sie die zweite Leiste parallel zur ersten, im Abstand von 2,5–3 cm. Achten Sie auf den korrekten Abstand zwischen den Leisten an allen Wänden, damit sie beim Einbau genau passen.
  2. Schneiden Sie das Holz in vier gleich lange Stücke von je 40 cm Länge, um die Rippen des Brutkastens zu formen. Befestigen Sie zwei Holzstücke mit der breiten Seite nach unten mithilfe von Schrauben an den Seitenwänden. Die Oberkanten der Wände und der Holzstücke sollten bündig abschließen.
  3. Verbinden Sie die drei Wände mit Schrauben. Wenn alles korrekt ausgeführt wurde, passen die Nuten zwischen den Brettern an allen Wänden genau zusammen. Hier ist eine visuelle Darstellung aller bisherigen Arbeitsschritte:
    Einen Brutkasten herstellen
  4. Beginnen Sie mit dem Zusammenbau des Vorderteils, indem Sie aus den vorbereiteten Teilen einen Rahmen bilden. Die Seitenteile sollten die unteren und oberen Teile um 2 cm überlappen. Befestigen Sie Klavierbänder an der Vorderseite der Seitenteile.
  5. Schneiden Sie die Türen auf die Maße 40 x 44,5 cm zu und befestigen Sie sie an Klavierbändern. Wenn Sie die Türen mit Drahtgeflecht gestalten möchten, benötigen Sie 5 mm dickes Sperrholz und Drahtgeflecht mit einer Maschenweite von 5 x 5 cm oder 7 x 7 cm, passend zur Tür. Schneiden Sie pro Tür zwei Streifen zu: 40 x 3 cm, 38,5 x 3 cm, 44,5 x 3 cm und 34 x 3 cm. Setzen Sie diese im nächsten Schritt (Schritt 6) als Drahtgeflechtboden zusammen. Hängen Sie die zusammengebauten Türen an die Klavierbänder und verbinden Sie die Vorderseite mit dem Korpus. Bei korrekter Ausführung lassen sich die Türen leicht öffnen und schließen, und die Konstruktion bleibt stabil. Zum Abschluss dieses Schritts müssen Sie nur noch die Decke und den Sperrholzboden anbringen.
    Phasen der Herstellung eines Brutkastens
  6. Für den Rahmen des Gitterbodens bereiten Sie ein 1x1 cm großes Maschengewebe mit den Maßen 48x98 cm vor und verwenden die vier zuvor zugeschnittenen Leisten. Montieren Sie den Boden nach dem Sandwichprinzip: Legen Sie das Gittergewebe zwischen die Leisten und befestigen Sie es mit Schrauben. Idealerweise liegt der Gitterboden auf den Schienen des Tabletts auf. Um zu verhindern, dass die Wachteln im Gitterboden einsinken, empfiehlt es sich, einen provisorischen Boden aus 5x5 cm großem Gittergewebe anzufertigen.
  7. Bauen Sie die Katzentoilette nach denselben Prinzipien wie die mit Gitterboden zusammen, verwenden Sie jedoch anstelle von Gitter eine Kunststoffplatte (z. B. PVC) oder verzinktes Metall. Befestigen Sie eine Sperrholzleiste an der Außenseite der Schale, um den unteren Eingang abzudecken und zu verhindern, dass Streu herausfällt.
    Boden des Brutkastens

Anders als andere Küken sind Wachteln nicht sehr scheu, daher fliehen sie nicht, wenn die Tür des Kükenheims geöffnet wird, und versuchen möglicherweise sogar, herauszuspringen. Um dies zu verhindern, befestigen Sie eine etwa 10 cm hohe Stange an der Unterseite der Tür.

Das folgende Video erklärt und demonstriert den Aufbau eines Wachtelbrüters:

Option #2

Der Aufzuchtkasten kann in folgenden Größen montiert werden:

  • Länge – 1 m;
  • Breite – 0,5 m;
  • Höhe – 0,5 m;
  • Innenhöhe – 0,45 m.

Brut

Das Montageprinzip bleibt dasselbe wie in den vorherigen Anleitungen. Um Wiederholungen zu vermeiden, hier eine kurze Zusammenfassung mit detaillierten Fotos:

  1. Aus Sperrholz ausschneiden.
  2. Montieren Sie den Rahmen der Konstruktion mit selbstschneidenden Schrauben.
  3. Die zugeschnittenen Sperrholztüren werden mit Drahtgeflecht beklebt und mithilfe eines Scharniers und Anschlägen am Brutkasten befestigt.
  4. Spannen und befestigen Sie das Netzgewebe für den Hauptboden.
  5. Fertigen Sie einen Rahmen mit einem Gitter für einen abnehmbaren Boden an.
  6. Befestigen Sie den Boden an der Aufzuchtschale.

Das folgende Video zeigt Schritt für Schritt, wie man aus Restmaterialien einen Aufzuchtkasten zusammenbaut:

Installation von Heizungs- und Beleuchtungssystemen

Sobald der Kükenkasten aufgebaut ist, können Beleuchtung und Heizung installiert werden. Hierfür müssen Sie sich zwischen einer Infrarotlampe oder einer Fußbodenheizung entscheiden. Wir werden beide Optionen einzeln betrachten.

Infrarotlampe

Bei kleinen Betrieben, die nur einen Kükenstall benötigen, reicht die Installation von Infrarotlampen mit Thermostat aus, um die erforderlichen Bedingungen zu schaffen. Ein Dimmer ermöglicht die gleichzeitige Regulierung von Licht und Wärme. Die maximale Leistung solcher Lampen beträgt üblicherweise 500 Watt.

Warnhinweise zur Verwendung von Infrarotlampen
  • × Um Verbrennungen an den Wachtelküken zu vermeiden, sollten die Lampen nicht näher als 50 cm an den Boden des Aufzuchtstalls herangeführt werden.
  • × Vermeiden Sie die Verwendung von Lampen ohne Thermostat, um eine Überhitzung zu verhindern.

In diesem Fall beinhaltet die Installation eines Heizsystems den Anschluss der für die jeweilige Hühnerschar benötigten Infrarotlampen und eines Thermostats an einen gemeinsamen Stromkreis. Bei der Berechnung der benötigten Lampenanzahl und ihrer Höhe über dem Boden ist es wichtig, für die ersten Tage eine Temperatur von 36 °C im Aufzuchtstall anzunehmen. Die einfachste elektrische Schaltung sieht folgendermaßen aus:

Das Beheizen eines Kükenheims mit einer 250-300-W-Infrarotlampe verbraucht etwa 7 kW Strom pro Tag. Die Beheizung von neun Kükenheimen zusammen verbraucht bis zu 63 kW täglich und etwa 2.000 kW monatlich. Dies erfordert eine erhebliche Investition, die die Kosten deutlich erhöht. Um dies zu vermeiden, ist eine Fußbodenheizung die bessere Wahl.

Folienelemente der Fußbodenheizung

Für die Aufzucht von Wachteln in großem Umfang (500 Tiere oder mehr) wird eine komplette Batterie mit neun Aufzuchtboxen benötigt. Um mehr als das Dreifache an Energie zu sparen, empfiehlt sich der Einsatz von Fußbodenheizung. In diesem Fall dient die Lampe nur noch in einem Aufzuchtabteil als Lichtquelle.

An der Rückwand des Brutkastens werden Folienheizmatten, genauer gesagt einzelne Heizelemente davon, befestigt und über einen manuellen Thermostat miteinander verbunden, wodurch ein Stromkreis entsteht.

Um den Kükenstall zu beheizen, können Sie ihn mit Infrarotfolie ausstatten. Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Video:

Schaffung eines Mikroklimas

In einem selbstgebauten Aufzuchtstall ist es wichtig, verschiedene Bedingungen zu schaffen, damit sich die Wachtelküken wohlfühlen und gut gedeihen. Die folgende Tabelle zeigt, welche Parameter besondere Beachtung erfordern:

Parameter

Durchführung

Temperatur In den ersten Tagen nach dem Entnehmen der Küken aus dem Brutkasten sollte die Temperatur bei 36 °C gehalten werden. Anschließend kann sie auf 30 °C gesenkt werden. Zur Temperaturkontrolle hängen Sie ein Thermometer an eine Wand, sodass es gut sichtbar ist, ohne die Tür zu öffnen. Achten Sie darauf, dass das Thermometer nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist und nicht mit dem Heizelement in Berührung kommt.
Beleuchtung In der ersten Woche sollte die Beleuchtung rund um die Uhr eingeschaltet sein. Ab dem achten Tag kann die Tageslichtdauer wöchentlich um drei Stunden reduziert werden. Die optimale Beleuchtungsdauer beträgt bis zu zwölf Stunden für Fleischrassen und bis zu acht Stunden für Legehennen. Die Lichtintensität sollte am ersten Tag 20–25 Lux und vom zweiten bis zum 21. Tag 5–8 Lux betragen. Es empfiehlt sich, die Glühbirne hinter dem Gitterrost anzubringen, um einen direkten Kontakt mit den Küken zu vermeiden.
Belüftung Zugluft in der Nähe des Kükenheims sollte vermieden werden; die Belüftung erfolgt am besten durch Gittertüren. Treten Staubwolken oder Gerüche von Schwefelwasserstoff oder Ammoniak im Inneren des Kästens auf, ist die Luftzirkulation unzureichend.
Luftfeuchtigkeit In den ersten Tagen sollte die Luftfeuchtigkeit 60–70 % betragen und anschließend auf 50–60 % gesenkt werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte mehrmals täglich mit einem speziellen Gerät gemessen werden. Um die Messung zu vereinfachen, kann der Geflügelhalter ein Kombigerät aus Thermometer und Hygrometer im Kükenheim installieren.
Zuführung Es empfiehlt sich, automatische oder Trichterfutterautomaten zu installieren. Bei letzteren kann eine Förderschnecke aus Wellrohr angebracht werden, um das Befüllen zu erleichtern, ohne die Tür des Kükenheims öffnen zu müssen. Ein Metallgitter über dem Futterautomaten ermöglicht es den Küken, hindurchzufressen, ohne das Futter zu verstreuen. Wichtig ist jedoch, scharfe Kanten und beschädigtes Gitter zu vermeiden, da dies zu Verletzungen der Wachteln führen kann.
Trinkschale Vermeiden Sie Untertassen oder Tröge, da das Wasser häufig gewechselt werden muss, was die Vögel irritiert und ängstigt. Außerdem spritzt das Wasser aus solchen Schalen stark und verursacht neben Kot und Flusen eine Verschmutzung. Verwenden Sie daher besser Nippeltränken oder Saugtränken.

Damit Wachtelküken kräftig und lebensfähig aufwachsen, müssen sie in den ersten Lebenstagen in einem Kükenheim untergebracht werden. Dieses lässt sich mithilfe fertiger Baupläne und Anleitungen selbst bauen. Allerdings müssen dabei einige Voraussetzungen erfüllt sein, da das selbstgebaute Kükenheim sonst für die Haltung der Vögel ungeeignet ist.

Häufig gestellte Fragen

Welche Mindestgröße muss ein Aufzuchtstall für 50 Wachteln haben?

Kann man zum Heizen eine Infrarotlampe anstelle einer herkömmlichen Lampe verwenden?

Wie oft sollte ein Kükenheim gereinigt werden, um Krankheiten vorzubeugen?

Was kann ich anstelle von im Laden gekauften Futtertrögen in einem selbstgebauten Kükenaufzuchtstall verwenden?

Welcher Bodenbelag ist besser: Netzgewebe oder Massivholzboden?

Ist eine Belüftung in einem Aufzuchtstall notwendig und wie sollte sie organisiert werden?

Welches Lichtregime ist in den ersten Lebenstagen für Wachtelküken optimal?

Kann ein Kükenheim auch für andere Vögel (Hühner, Entenküken) verwendet werden?

Wie kann man verhindern, dass Wachtelküken im Aufzuchtstall picken?

Welche Luftfeuchtigkeit sollte in einem Aufzuchtkasten herrschen?

Welche Heizmethode ist sicherer: Keramikheizung oder Glühlampe?

Wie desinfiziert man einen Kükenaufzuchtbehälter zwischen verschiedenen Kükenchargen?

Kann man in einem Kükenheim auf ein Thermometer verzichten?

Wie kann man Küken in einem selbstgebauten Kükenheim vor Zugluft schützen?

Wann können Wachtelküken vom Aufzuchtstall in den allgemeinen Geflügelstall umgesetzt werden?

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