Mit Einbruch der kalten Jahreszeit dringen Nagetiere in Geflügelställe ein. Ratten werden von Hühnerställen aufgrund der Wärme, des reichlich vorhandenen Futters und der scheinbaren Abwesenheit von Gefahren angelockt. Diese Schädlinge müssen bekämpft werden, da sie eine Gefahr darstellen. Hierfür gibt es zahlreiche Methoden und vorbeugende Maßnahmen.
Die Gefahr, dass Ratten in den Hühnerstall gelangen
Eine der größten Gefahren durch Ratten im Hühnerstall ist der Eierdiebstahl. Die Nagetiere stehlen diese Delikatesse regelmäßig, sodass dem Besitzer dadurch Verluste entstehen können.
Ratten sind Raubtiere, und zwar ziemlich starke und dreiste. Sie können sogar größere Tiere verletzen. Wenn ein Nagetier Hunger auf frisches Fleisch hat, greift es möglicherweise ein Huhn an. Es kann sowohl Jungtiere als auch ausgewachsene Vögel problemlos erbeuten, und ein Hahn kann sie nicht schützen. Nagetiere greifen täglich an.
Eine hungrige Ratte kann ein ganzes Huhn verschlingen. Ansonsten tötet sie es und lässt es mit einer Bisswunde zurück. Küken vernichtet das Nagetier sehr schnell.
Ratten sind Überträger von Zecken, Flöhen, Bettwanzen, Würmern und verschiedenen Krankheiten:
- Pest;
- Typhus;
- Tollwut;
- Toxocariasis;
- Toxoplasmose;
- Salmonellose;
- Tularämie;
- Rickettsiose;
- Leptospirose;
- Listeriose;
- hämorrhagisches Fieber;
- Streptobazillose.
Viele Krankheiten sind nicht nur für Vögel, sondern auch für Menschen gefährlich. Darüber hinaus führt die Anwesenheit eines gefährlichen Raubtiers dazu, dass Hühner unruhig werden, was sich negativ auf ihre Gesundheit und Produktivität auswirkt.
Ratten vermehren sich schnell, sind ständig hungrig und nagen viel. Das schädigt nicht nur die Hühner im Stall, sondern auch das Eigentum. Oft bemerken die Menschen den Rattenbefall erst Wochen oder Monate später, wenn ihnen fehlende Eier oder verletzte Hühner nicht auffallen.
Ratten sind auch aufgrund ihrer Intelligenz gefährlich. Sie tappen selten in Fallen, wenn bereits Artgenossen gefangen wurden. Ratten bekommen zahlreiche Nachkommen, und die Elterntiere lehren diese, verschiedene Gifte und Fallen zu meiden.
Woran erkennt man, ob sich Ratten im Hühnerstall befinden?
Die Anwesenheit von Ratten in einem Hühnerstall lässt sich an verschiedenen Anzeichen erkennen. Eines davon ist das Verschwinden von Eiern. Die Verluste können beträchtlich sein.
Wenn Ratten Geflügel angegriffen haben, findet man möglicherweise verletzte Tiere. Sind die Vögel sehr hungrig und gieren nach frischem Fleisch, findet man unter Umständen tote und angebissene Hühner oder stellt fest, dass ein Vogel fehlt.
Ein weiteres Anzeichen für Rattenbefall sind Kotspuren. Nagetiere hinterlassen diese typischerweise in kleinen Häufchen. Rattenkot ist dunkel und zwischen 0,1 und 0,15 cm lang. Unterschiedliche Kotmengen deuten auf einen Rattenbefall hin.
Die Anwesenheit von Ratten lässt sich auch an folgenden Anzeichen vermuten:
- Ammoniakgeruch, der sich in geschlossenen Räumen verstärkt;
- angenagte Oberflächen;
- Tierspuren im Staub;
- Löcher in den Wänden, Fundament;
- Eierschalen (Ratten können den Inhalt gleich vor Ort fressen und lassen die unnötige Schale zurück).
Checkliste zur Früherkennung von Nagetieren
- ✓ Tägliche Überwachung der Eizahl mit Aufzeichnung
- ✓ Überprüfung von Wänden bis zu einer Höhe von 50 cm auf Zahnabdrücke
- ✓ Überprüfen Sie die Ecken auf frische Kotspuren
Methoden der Nagetierbekämpfung
Wenn Ratten Ihren Hühnerstall befallen haben, ist es unerlässlich, sie schnellstmöglich zu beseitigen. Dafür gibt es viele zuverlässige Methoden, die am besten in Kombination angewendet werden.
Professionelle Hilfe
Wenn Sie es sich leisten können, können Sie Fachleute mit der Nagerbekämpfung beauftragen. Diese verfügen über wirksame und schnell wirkende Mittel, die Ihrem Geflügel nicht schaden.
Professionelle Hilfe ist mit erheblichen Kosten verbunden, daher versuchen die meisten Menschen, das Problem selbst zu lösen.
Wiederaufbau eines Geflügelstalls
Um Nagetiere loszuwerden, müssen die ihnen günstigen Bedingungen beseitigt werden. Der Hühnerstall muss luftdicht sein, und darauf sollte bereits in der Bauphase geachtet werden. Der Stall muss folgende Anforderungen erfüllen:
- Keine Lücken. Ratten gelangen selbst durch kleinste Ritzen ins Haus. Am besten verkleidet man die Wände unten mit meterhohen Aluminiumplatten. Das stört die Vögel nicht.
- Montieren Sie Metalltüren oder verkleiden Sie eine Holzkonstruktion mit Metall.
- Stellen Sie sicher, dass die Fenster luftdicht sind. Falls sie nicht verglast sind, können Sie stabile, feinmaschige Fliegengitter verwenden.
Vergleich von Hühnerstallschutzmaterialien
| Material | Dicke | Schutzzeitraum | Kosten pro m² |
|---|---|---|---|
| Verzinkter Stahl 0,5 mm | 1 m Höhe | 10+ Jahre | 350-450 Rubel |
| Feinmaschiges Netz | Doppellagig | 3-5 Jahre | 200-300 Rubel |
| Beton mit Glasscherben | 5 cm | 15+ Jahre | 500-700 Rubel |
Bei der Renovierung eines Hühnerstalls sollte man bedenken, dass Ratten viele Materialien durchnagen. Styropor, Schaumgummi und Holz bieten ihnen keinen Schutz. Sie können sogar Beton durchbeißen.
Gifte
Diese Methode ist zwar effektiv, kann aber für den Vogel gefährlich sein. Wenn dem Vogel Gift in irgendeiner Form zur Verfügung steht, wird er es aus Neugier ausprobieren. Daher sollte das Gift an Orten platziert werden, die für die Hühner unzugänglich sind.
Während der Anwendung des Giftes sollte der Vogel in einen anderen Raum gebracht werden. Am besten eignen sich schnell wirkende Produkte wie Krysin (Ampullen). Schon geringe Mengen sind für Nagetiere tödlich. Mit dieser Methode lassen sich Ratten innerhalb einer Woche beseitigen.
Damit neugierige Hühner das Gift nicht fressen, sollte es versteckt werden. Eine schwere Holzkiste eignet sich dafür gut. Stechen Sie ein paar Löcher hinein, um die Aufmerksamkeit der Nagetiere zu dämpfen. Die Hühner können dann oben auf der Kiste sitzen.
Ratten sind recht intelligent, daher ist es am besten, das Gift im Futter zu verstecken. Das Mischen mit rohem Fleisch, Schmalz oder Fisch ist wirksam. Am besten ist es, wenn das Futter verdorben ist, da der Geruch den Giftgeruch überdeckt.
Sie können ein fertiges Rattengift, meist in Granulatform, kaufen. Es sollte an für Vögel unzugänglichen Stellen ausgelegt werden. Sobald eine Ratte das Gift frisst, stirbt sie und mumifiziert allmählich. Dadurch werden die unangenehmen Gerüche vermieden, die unweigerlich entstehen, wenn Nagetiere an unzugänglichen Orten verenden. Dieses Gift ist in jedem Baumarkt erhältlich. Die Gebrauchsanweisung finden Sie auf der Verpackung.
Unter den gebrauchsfertigen, wirksamen Giften stechen Ratid-1 und -2 sowie Goliath besonders hervor. Diese Produkte sind nicht nur wirksam, sondern auch erfreulich preiswert.
Es gibt auch flüssige Rattengifte. Dazu gehören Bromed, Brommus und Brodifan. Diese Lösung wird üblicherweise Bier beigemischt, und der Behälter wird in eine Kiste gestellt, um die Vögel vor dem Gift zu schützen. Anstelle von Bier kann auch Milch verwendet werden, aber ihr Geruch ist schwächer, sodass Ratten die Falle möglicherweise ignorieren.
Selbst wenn das Gift an für Hühner unzugänglichen Stellen platziert wird, können Ratten es dennoch im Haus verteilen. Diese Methode sollte daher mit Vorsicht angewendet werden, um den Zugang der Vögel zu den tödlichen Substanzen so weit wie möglich einzuschränken.
Ultraschall-Repeller
Dies ist eine der modernen Methoden zur Nagetierbekämpfung. Manche Geräte können eine Fläche von 1000 Quadratmetern abdecken.
Ein Ultraschallvertreiber sendet einen Ton aus, dessen Frequenz für Nagetiere hörbar, für Vögel und Menschen jedoch unsichtbar ist. Das Gerät benötigt Strom, ist aber auch als batteriebetriebenes Modell erhältlich. Es besticht durch seine geringe Größe und verbraucht nicht mehr als 10–15 Watt pro Tag.
Technische Parameter von Repellentien
| Modell | Fläche (m²) | Frequenz (kHz) | Öffnungszeiten |
|---|---|---|---|
| Tornado 800 | 800 | 18-70 | Automatischer Moduswechsel |
| Grad A-550 | 550 | 16-76 | Zyklisch |
Solche Geräte sollten in einem bestimmten Abstand (gemäß der Anleitung) vom Boden installiert werden, wobei der Schall auf eine harte Oberfläche gerichtet sein muss, damit er gut reflektiert wird.
Ultraschall-Abwehrgeräte sind wirksam, weil sie das Nervensystem von Ratten stimulieren. Die Nagetiere können das nicht ertragen und fliehen. Dies geschieht üblicherweise innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Installation.
Für einen großen Hühnerstall empfiehlt sich der Einsatz mehrerer Ultraschallgeräte. Achten Sie darauf, dass die Ratten ungehindert aus dem Stall entkommen können und dass der Raum nach dem Entfernen der Nager ordnungsgemäß verschlossen wird. Ratten können durch den Stress überfordert werden und sich ohne Fluchtmöglichkeit unberechenbar verhalten.
Tornado und Grad-A gelten als die wirksamsten Abwehrmittel. Wichtig ist jedoch zu beachten, dass ihre Wirksamkeit laut Nutzerbewertungen nicht hundertprozentig ist. Daher sollte diese Methode in Kombination mit anderen Maßnahmen zur Nagetierbekämpfung angewendet werden.
Vorstellung anderer Vögel und Tiere
Gänse oder Puten im Hühnerstall zu halten, ist effektiv, da sie Ratten vertreiben. Gänse sind leichtschläferisch und reagieren auf das leiseste Geräusch. Ihr Gackern hält Ratten fern. Puten haben eine ähnliche Wirkung.
Man kann sich auch eine streunende Katze oder einen Jagdhund anschaffen. Diese Tiere fangen zwar Nagetiere, stellen aber eine Gefahr für die Hühner dar. Ein gut erzogener Hund hingegen tut dem Geflügel nichts.
Ein weiteres Tier, das Ratten abwehren und sogar fangen kann, ist der Igel. Dieses nachtaktive Tier ist ein guter Ersatz für eine Katze, die Hühner verletzen oder deren Eier fressen kann.
Mausefallen und Schlingen
Solche großen Konstruktionen können Ratten leicht töten oder schwer verletzen. Denken Sie beim Aufstellen von Mausefallen daran, dass auch neugierige Vögel hineinfallen können.
Schlagfallen gelten als die effektivsten. Achten Sie auf das verwendete Material – die Rattenfalle muss robust sein.
Eine Rattenfalle ist wirksam. Diese Fallen sollten in Kartons platziert werden, wobei eine kleine Öffnung freigelassen werden sollte. Gebratenes Fleisch eignet sich gut als Köder. Alternativ kann auch ein in Pflanzenöl getauchtes Stück Brot verwendet werden. Diese Methode sollte nicht angewendet werden, wenn sich Hühner im Stall befinden. Aufgrund ihrer geringen Größe könnten sie selbst in die Falle fallen.
Eine weitere wirksame Methode ist die Elektrofalle. Sie funktioniert, indem sie eine elektrische Ladung erzeugt, sobald die Ratte die Kontakte mit ihren Pfoten berührt. Diese Ladung reicht aus, um das Herz der Ratte zum Stillstand zu bringen.
Diese Methode zur Nagetierbekämpfung ist ineffektiv und sollte daher nur in Kombination mit anderen Maßnahmen angewendet werden. Ratten sind sehr schlau und tappen selten in solche Fallen.
Klebefallen
Diese Methode eignet sich typischerweise für Mäuse, da Ratten aus der Falle entkommen können. Für größere Nagetiere verwendet man einfach mehr Material.
Spezialkleber ist im Baumarkt erhältlich. Weichen Sie die Tube einige Minuten in heißem Wasser ein und tragen Sie den Inhalt anschließend auf das Brett auf. Nagetiere lassen sich auch ohne zusätzlichen Köder fangen, mit Köder ist es jedoch effektiver.
Der Klebstoff trocknet erst nach mehreren Tagen. Das Fell haftet fest daran, sodass das Tier nicht entkommen kann. Zwar gelingt der Ratte die Flucht, doch sie wird dabei Fellreste zurücklassen, die mitunter schwere Verletzungen verursachen. Dies zwingt das Nagetier, sich einen sichereren Unterschlupf zu suchen.
Auch Vögel können in diesen Fallen gefangen werden. Daher sollten sie unter Kisten oder Kartons platziert werden, wo Hühner nicht hineinkommen, Nagetiere aber schon. Die vorbereitete Kiste sollte mehrere Ein- und Ausgänge haben, sonst wittert die Ratte Gefahr.
Traditionelle Methoden
Die Bekämpfung von Ratten in Hühnerställen ist schon lange ein Problem, und im Laufe der Zeit wurden viele wirksame Methoden entwickelt, um diese gefährlichen Nagetiere loszuwerden. Sie können folgende Hausmittel anwenden:
- Karbid. Es sollte im ungelöschten Zustand verwendet werden. Die Substanz wird in Wasser eingeweicht, in Rattenbauten gegeben und mit Erde bedeckt. Beim Kontakt mit Wasser setzt sie ein für Ratten tödliches Gas frei.
- Holzasche. Ihre Verwendung ist sehr beliebt. Streuen Sie die Asche einfach um den Hühnerstall herum, besonders in Ritzen und Spalten. Nagetiere dringen nachts in den Stall ein und ignorieren die Asche, was zu Hautreizungen führt. Beim Putzen ihres Fells nehmen Ratten das Pulver auf, was Magenbeschwerden verursacht. Nach mehrmaligem Auftreten suchen sich die Nagetiere einen neuen Lebensraum. Dieses Mittel schadet den Hühnern nicht und dient gleichzeitig als wirksames Parasitenschutzmittel.
- Unter den pflanzlichen Heilmitteln kann man den Herbstzeitlosen verwenden. Man mischt die zerstoßene Pflanze mit den Samen im Verhältnis 1:10 und gibt die Mischung in die Erdlöcher.
- Eine weitere wirksame Pflanze ist die Brechnuss (Chilibukha). Man mischt Zucker, Rosinen und Stearin zu ihren Samen und gibt die Mischung in die Erdlöcher. Aus der Brechnuss wird Strychnin gewonnen, das für seine giftigen Eigenschaften bekannt ist.
- Eine Mischung aus zerstoßenen, gekochten Eiern, Gips, Mehl und Zucker ist wirksam gegen Nagetiere. Platzieren Sie dieses Gift an Orten, die für Vögel unzugänglich sind.
- Man kann gewöhnliche Klette auf dem Boden des Hühnerstalls verteilen. Die Pflanze stört die Hühner nicht, bleibt aber im Fell von Nagetieren haften und verursacht Unbehagen. Diese Methode ist aufgrund ihrer Wirksamkeit und Unbedenklichkeit attraktiv. Es empfiehlt sich, die Klette entlang der Stallwände zu pflanzen. Sie hält Ratten fern, sodass diese sich nicht in der Nähe einnisten.
- Statt Klette kann man Schwarzwurzel, auch Rattengift genannt, verwenden. Diese Pflanze hat ebenfalls Dornen.
- Ratten mögen den Geruch von verbrannter Wolle nicht, deshalb kann man sie anzünden und in ihre Löcher legen.
- Nagetiere reagieren sehr empfindlich auf verschiedene Gerüche. Holunder, Pfefferminze und Rainfarn eignen sich daher gut zur Abwehr. Minze legt man am besten in Haufen um die Hühnerställe herum oder tränkt Lappen mit dem Öl der Pflanze. Rainfarn sollte in der Nähe der Baue platziert werden, und Holunderbeeren verteilt man im gesamten Hühnerstall und in den Bauen. Am besten verwendet man Wurzeln mit jungen Zweigen, die man in kleine Stücke zerdrückt.
- Ein weiteres wirksames Mittel ist eine Mischung aus Alabaster und Weizenmehl. Diese Mischung wird in speziell dafür vorgesehene Futterstellen gefüllt, in deren Nähe Wasser bereitgestellt wird. Die Nagetiere erleiden Verdauungsstörungen, und die Mischung verhärtet im Inneren, was zum Tod führt. Die Futterstellen sollten so aufgestellt werden, dass Vögel keinen Zugang dazu haben.
- Man kann Nagetiere mit Wodka bekämpfen. Gießen Sie einfach ein paar Milliliter der Flüssigkeit in ein Gefäß und zerbröseln Sie etwas Brot hinein.
- Sie können Ihre eigene Falle bauen. Nehmen Sie dazu ein Einmachglas (mindestens 3 Liter), geben Sie Köder hinein und fetten Sie die Innenseite des Glases ein. Die Ratte wird vom Köder angelockt, kann aber nicht entkommen.
- Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, eine Falle zu bauen. Ein Plastikbehälter in passender Größe eignet sich gut. Befestigen Sie Köder am Boden und stellen Sie den Behälter kopfüber auf ein Metallblech. Heben Sie eine Kante mit einem Stock an. Die Ratte wird den Stock berühren, wenn sie in die Falle kriecht, und darin gefangen werden. Das Metallblech verhindert, dass die Ratte gräbt. Beschweren Sie den Plastikbehälter, damit die Ratte nicht entkommt.
Kalender der Behandlungen mit Volksheilmitteln
- September-Oktober: Asche entlang des Umfangs verteilen
- November–März: Erneuerung der Kletten- und Schwarzwurzel
- April: Karbidablagerungen in entdeckten Gängen
Sehen Sie sich außerdem ein Video über effektive Methoden zur Nagetierbekämpfung im Hühnerstall an, die in der Praxis angewendet werden:
Ratten fernhalten vom Hühnerstall
Eine wichtige vorbeugende Maßnahme ist die ordnungsgemäße Organisation und Sauberkeit der Räumlichkeiten. Dazu gehört das regelmäßige Entfernen von Kot und das Reinigen der Futtertröge. Auch das regelmäßige Einsammeln der Eier ist wichtig.
Beim Bau eines Hühnerstalls muss auf Luftdichtheit geachtet werden. Beim Verwenden von aushärtenden Baumischungen sollte man Glassplitter hinzufügen. Dies ist auch bei der Verwendung von Schaumstoff möglich. Ratten nagen fast alles an und mögen Glassplitter nicht.
Der Hühnerstall sollte auf einem monolithischen Fundament errichtet werden. Falls das Gebäude mit Stützen gebaut wird, sollte es umlaufend mit Metallblechen verkleidet und 0,2–0,3 m tief in den Boden eingegraben werden.
Hat der Hühnerstall einen Lehmboden, entfernen Sie die oberste Schicht, legen Sie Drahtgitter aus, füllen Sie Blähton ein und schütten Sie anschließend Erde auf. Wichtig ist, dass das Gitter über dem Fundament liegt. Dies verhindert Unterspülungen.
Alle Risse im Raum sollten abgedichtet werden. Dies gilt auch für die Fugen zwischen Fundament und Hühnerstallwänden. Steinwände sind wirksam, selbst wenn sie dünn sind.
Beim ersten Anzeichen von Ratten im Hühnerstall muss umgehend gehandelt werden. Diese Nagetiere sind gefährlich für Geflügel und Menschen und können Schäden an Ernte und Eigentum verursachen. Probleme lassen sich durch rechtzeitiges Ergreifen von Vorbeugemaßnahmen vermeiden.




