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Wie wäscht man Eier, bevor man sie in einen Brutkasten legt?

Wer Vögel in einem Brutkasten aufzieht, kann auf einige Herausforderungen stoßen. Es stellen sich Fragen zur Sauberkeit der Eier und ob sie daher vor dem Einlegen in den Brutkasten gewaschen werden sollten. Oder spielt das keine Rolle?

Muss ich es waschen?

Viele Züchter diskutieren darüber, ob es notwendig ist, Eier vor dem Einlegen in den Brutkasten zu reinigen. Einige sind der Ansicht, dass das Waschen von Eiern strengstens verboten ist, da es die Schlupfrate erheblich verringert. Andere hingegen bestehen darauf, dass dieses Verfahren unbedenklich ist. Daher muss jeder Landwirt selbst entscheiden, was er tut, wenn seine Eier verschmutzt sind.

Manche glauben, dass man stark verschmutzte Eier, die man nicht waschen möchte, vor dem Einlegen mit Sandpapier reinigen kann. Andere verwenden ein Messer, um den Schmutz abzukratzen, was jedoch die Gefahr birgt, die Schale zu beschädigen. Eine weitere Methode ist das Waschen der Eier in einer 0,5%igen Formalinlösung bei 27–32 Grad Celsius.

Eier müssen sehr sorgfältig gewaschen werden. Dazu legt man sie zunächst in ein Gefäß mit einem Sieb, taucht das Sieb in die Waschlösung und dreht es vorsichtig, bis der Schmutz abgewaschen ist. Die Eier dürfen nicht abgewischt werden, da dies die Schale beschädigen kann.

Eier schälen

Kritische Fehler beim Eierwaschen

  • ✓ Verwendung von kaltem Wasser (unter 30 °C) – führt dazu, dass Bakterien durch die Poren angesaugt werden
  • ✓ Mechanische Reibung mit einem Tuch oder einer Bürste zerstört die Nagelhaut.
  • ✓ Eintauchen in die Lösung für mehr als 3 Minuten – Risiko des Eindringens von Desinfektionsmittel ins Innere

Methoden zur Reinigung von Eiern

Wer verschmutzte Eier vor dem Einlegen in den Brutkasten waschen möchte, sollte einige Reinigungsregeln beachten. Es gibt zwei Methoden zur Eierreinigung:

Trocken

Diese Methode erfordert den Einsatz von Schleifmitteln. Sie gilt als beste Option, wenn die Eier nicht stark verschmutzt sind. Allerdings kann das Risiko einer Beschädigung der Eier nicht ausgeschlossen werden. Die Methode ist nicht nur zeitaufwendig, sondern schwächt auch die Kutikula. Darüber hinaus kann sich der beim Schleifen entstehende feine Staub in den Poren des Eis absetzen, diese teilweise verstopfen und insbesondere gegen Ende der Brutzeit Atemprobleme verursachen.

Die Reinigung mit Desinfektionsmitteln ist wirkungslos, wenn die Schalen durch den Inhalt zerbrochener Eier im Nest verunreinigt sind. Bei der Verwendung von Scheuermitteln sollten die Eier nach der Reinigung regelmäßig in Wasser mit Bleichmittel getaucht werden. Es ist außerdem wichtig, sie anschließend vollständig trocknen zu lassen.

Nass

Diese Reinigungsmethode ist etwas komplizierter, da viele Brutkastenbesitzer bei der Durchführung dieser Prozedur negative Erfahrungen gemacht haben. Eine unsachgemäße Nassreinigung kann zu weitaus mehr Problemen führen als dem ursprünglichen Zweck. Das Hauptproblem besteht darin, dass verschmutzte Eier mit Bakterien überzogen sind, die im trockenen Zustand nicht in die Schale eindringen können. Durch die Befeuchtung der Schale wird das Eindringen der Bakterien deutlich erleichtert.

Vor dem Brüten können verschmutzte Eier mit Desinfektionslösungen wie Brovadez Plus gereinigt werden. Das Konzentrat wird gemäß der Gebrauchsanweisung verdünnt. Wichtig ist, dass die Eier in einer Lösung gewaschen werden, die wärmer als das Ei selbst ist, da sonst Schmutzwasser in die Poren eindringen kann. Idealerweise sollte die Lösung 41 Grad Celsius (106 Grad Fahrenheit) warm sein. Anschließend sollten die Eier auf einer sauberen Oberfläche getrocknet werden.

Nach dem Eingriff ist es unerlässlich, die Behandlung mit sauberen Händen durchzuführen.

Nassreinigungsprotokoll

  1. Bereiten Sie eine Lösung von Brovadez-plus (0,5 %) bei 41 °C vor.
  2. Die Eier 60-90 Sekunden lang in einen Messkorb legen.
  3. Trocknung in einem sterilen Raum bei 22-25 °C für 2 Stunden

Vergleich der Reinigungsmethoden

Parameter Trocken Nass
Bearbeitungszeit (Min./Stück) 2-3 1-1,5
Lösungstemperatur Nicht zutreffend 40-42°C
Gefahr von Granatenbeschädigung Hoch Kurz
Wirksamkeit gegen Biokontamination 30-40% 85-90%

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten lässt sich sagen, dass die Schlupfrate deutlich erhöht werden kann, wenn man die Eier vorher von Schmutz befreit und mit Antiseptika behandelt.

Man sollte Eier nicht unter fließendem Wasser waschen oder mit einem scharfen Messer reinigen, da dies nicht nur die Schale, sondern auch das Innere des Eis beschädigt.

Belastung durch Umweltverschmutzung

Der Grad der Eierkontamination wird von vielen Faktoren beeinflusst, die wichtigsten sind jedoch die Art der Geflügelhaltung (Boden- oder Käfighaltung), die Stabilität der landwirtschaftlichen Anlagen und der Gesundheitszustand der Tiere. Bei der Produktion von Bruteiern für Wasservögel ist das Problem der Schalenkontamination noch dringlicher.

Das Einlegen stark kontaminierter Eier in einen Brutkasten kann die Schlupfrate verringern. Es ist außerdem möglich, dass die Eier Embryonen mit Entwicklungsstörungen enthalten. Darüber hinaus sind die Kosten für die Inkubation kontaminierter Eier wesentlich höher, da diese deutlich teurer sind als Hühnereier.

Eier im Brutkasten

Der Einfluss der Art der Verunreinigungen auf die Schlupffähigkeit

Art der Verschmutzung Produktionsrückgang (%) Risiko der embryonalen Mortalität
Wurf 15-20 Hoch
Federn/Futter 5-8 Durchschnitt
Proteinverunreinigung 25-30 Kritisch

Wie erzielt man ein gutes Waschergebnis?

Die optimale Lagerdauer für gewaschene Bruteier beträgt 24 Stunden. Denn aufgrund unvollkommener technischer Bedingungen sowie subjektiver und objektiver Faktoren gewährleistet der Waschvorgang nicht immer eine hundertprozentige Desinfektion aller Bruteier. Zudem kann sich bei längerer Lagerung, selbst bei niedrigen Temperaturen, eine Mikroflora nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch im Inneren des Eis vermehren.

Wenn Sie eine große Anzahl Bruteier waschen müssen, sollten diese ausschließlich in separaten Schränken oder, falls es nur wenige sind, in darunter stehenden Schalen aufbewahrt werden. Dadurch verringert sich das Risiko, dass andere Brutmaterialien mit faulen Eiern verunreinigt werden. Ein faules Ei ist ein verdorbenes Ei, und wenn es platzt, besteht die Gefahr, dass bis zu 140 benachbarte Eier infiziert werden.

Viele Geflügelzüchter kontrollieren die Eier routinemäßig auf Beschädigungen. Dies ist wichtig beim Transport in die Brüterei. Werden zahlreiche beschädigte Eier gefunden, werden diese auch während der gemeinsamen Eierkühlung überprüft.

Kontrollplan nach dem Waschen

  1. Die Temperatur im Lagerraum (12-15°C) wird alle 2 Stunden überprüft.
  2. Ovoskopie 6 Stunden nach der Behandlung
  3. Spätestens 24 Stunden nach dem Einlegen in den Inkubator geben.

Ob man Eier vor dem Einlegen in den Brutkasten wäscht oder nicht, ist eine persönliche Entscheidung. Manche halten es für inakzeptabel, Eier mit Federn, Schmutz oder anderen Beschädigungen an der Schale in den Brutkasten zu legen. Andere wiederum haben kein Problem mit verschmutzten Eiern, da sie sicher sind, dass dies die Schlupfrate der Küken nicht beeinträchtigt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die optimale Temperatur der Lösung zum Waschen der Eier vor dem Brüten?

Kann man stark verschmutzte Eier mit Schleifpapier reinigen?

Warum sollte man Eier nach dem Waschen nicht abtrocknen?

Welche Lösung wird zur Desinfektion von Eiern vor dem Legen empfohlen?

Wie lange kann man Eier in einer Desinfektionslösung aufbewahren?

Welche Werkzeuge sind gefährlich für die mechanische Eierreinigung?

Was passiert, wenn man mit kaltem Wasser wäscht?

Welche Reinigungsmethode eignet sich am besten für Eier, bei denen sich im Nest noch Bruchstücke von Eiern befinden?

Warum wird empfohlen, Eier nach der chemischen Reinigung in Bleichmittel zu tauchen?

Was ist der häufigste Fehler bei der Nassreinigung?

Kann man Eier unter fließendem Wasser waschen?

Wie trocknet man Eier nach der Nassverarbeitung richtig?

Welche Probleme verursachen verstopfte Eierschalenporen?

Warum dauert die chemische Reinigung länger?

Welche Reinigungsmethode birgt das geringste Risiko für die Schlupffähigkeit?

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