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Wie baut man einen zuverlässigen Kükenstall für Hühner?

Bei der Aufzucht von Küken ist es wichtig, im Voraus zu planen, wo sie von den ersten Lebenstagen an untergebracht werden. Züchter verwenden dafür oft Kükenheime – spezielle Vorrichtungen, die alle notwendigen Bedingungen für das Wachstum und die Entwicklung der Küken bieten. Diese lassen sich mithilfe fertiger Anleitungen leicht in der heimischen Werkstatt bauen.

Brutkasten für Hühner

Anforderungen

Ein Kükenheim dient im Wesentlichen als Glucke für Küken und ist eine kleine Box, in der sie in den ersten Lebenswochen gehalten werden, wenn sie unter künstlichen Bedingungen aufgezogen werden. Beim Bau eines solchen Heimtiers sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • AbmessungenDie benötigte Fläche hängt von der Anzahl der Küken ab, da nicht mehr als 25 Küken pro Quadratmeter gehalten werden sollten. Da sie bis zum Alter von 2 oder 3 Monaten im Kükenheim bleiben, sollten mindestens 0,1 Quadratmeter Platz pro Küken eingeplant werden. Ein Standard-Kükenheim bietet oft Platz für 50 Eintagsküken. Die zulässigen Abmessungen sind wie folgt:
    • Länge – 100 cm;
    • Höhe – 50 cm;
    • Breite – 50 cm.
    Kritische Parameter für eine erfolgreiche Hühnerzucht
    • ✓ Optimale Besatzdichte: nicht mehr als 25 Hühner pro Quadratmeter.
    • ✓ Temperaturregime: die ersten Lebenstage - 35°C, allmählich sinkend auf 30°C.
    • ✓ Luftfeuchtigkeit: erster Tag – 60-70 %, danach trocken halten.

    Die Abmessungen einer Standardbox für 50 Küken betragen demnach 100 x 50 x 50 cm. Wenn Sie Masthähnchen oder mehr als 60 Hühner unterbringen möchten, können Sie die Breite und Länge auf 60 cm bzw. 1 m vergrößern, bei einer Höhe von 50 cm.

  • BelüftungDer Kükenstall sollte gut belüftet sein, Zugluft sollte jedoch vermieden werden, da Küken extrem kälteempfindlich sind.
  • LuftfeuchtigkeitEine zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Box sollte vermieden werden, da dies das Immunsystem der Jungtiere schwächen kann. Nur am ersten Tag sollte sie bei 60–70 % gehalten werden.
  • BodenDer Untergrund muss trocken und rutschfest sein, sonst könnten die Küken krank werden oder sich verletzen.
  • Vorhandensein einer Schale zum Auffangen von KotInstallieren Sie nach Möglichkeit eine spezielle Kotwanne unter dem Boden. Das erleichtert die Reinigung des Kükenheims erheblich. Obwohl die Exkremente regelmäßig entfernt werden müssen, ist es wichtig, die Küken, insbesondere die unter 50 Tagen, nicht ständig zu stören. Eine Kotwanne hilft dabei.
  • HeizungIm Kükenheim sollte eine Wärmequelle mittlerer Stärke installiert werden, um die gewünschte Temperatur zu halten. In den ersten Lebenstagen der Küken sollte diese etwa 35 °C betragen, später kann sie auf 30 °C gesenkt werden. Die Wärmequelle muss so positioniert sein, dass die Küken sie nicht erreichen können.
Warnhinweise zur Organisation der Belüftung
  • × Vermeiden Sie Zugluft, Hühner sind extrem kälteempfindlich.
  • × Vermeiden Sie plötzliche Temperaturänderungen während der Belüftung.

Unter Berücksichtigung dieser Parameter kann ein Heimwerker einen Brutkasten nach folgendem Schema zusammenbauen:

Schema

Bei Bedarf können mehrere solcher Boxen hergestellt und übereinandergestapelt werden, um eine Batterie zu schaffen, in der eine große Anzahl von Hühnern gezüchtet werden kann.

Die wichtigsten Nuancen und Parameter, die ein Heimwerker beim Bau eines Brutkastens berücksichtigen sollte, werden im folgenden Video erläutert:

Auswahl von Materialien und Werkzeugen

Um sicherzustellen, dass ein Produkt überragende Leistungseigenschaften aufweist und viele Saisons hält, ist die Wahl der richtigen Materialien für seine Herstellung entscheidend. Hier sind einige geeignete Optionen:

  • Oriented Strand Board (OSB)Es dient als Basis für die Konstruktion. Die optimale Plattenstärke beträgt 9 mm. Es ist zu beachten, dass es nicht als Hauptmaterial verwendet werden sollte, da es eine unebene Oberfläche aufweist und schwer zu reinigen ist.
  • SperrholzSperrholz gilt als gute Wahl für Rahmen und Türen, da es ein glattes Material ist, das sich leicht reinigen und desinfizieren lässt. Allerdings ist Sperrholz recht spröde und kann unter Belastung brechen. Wenn Sie also einen Heizkörper bauen möchten, sollten Sie robustere Platten verwenden, auch wenn diese deutlich teurer sind.
  • Holzlatten, BalkenSie eignen sich als Rohmaterial für die Montage von Rahmen und Türen. Man kann sie auch zur Herstellung eines Gitterfußbodens verwenden.

    Für eine stabile Konstruktion sollte das Gerüst aus Holzbohlen und -balken bestehen, an denen OSB- oder Sperrholzplatten befestigt werden. Diese Materialien speichern Wärme gut und tragen so dazu bei, dass die Box trocken und warm bleibt.

  • StreckmetallDieses Netz dient zum Abdecken der Sichtfenster in den Türen. Es lässt außerdem Sonnenlicht durch, was für die Küken von Vorteil ist.
  • Verzinktes MetallgewebeDaraus wird eine Schale zum Auffangen der Exkremente hergestellt. Hierfür benötigt man ein Stück mit den Maßen 1,0 x 0,5 cm. Dieses Sieb sollte kleine Löcher (etwa 1 cm) aufweisen.
  • GlühlampeEs wird im Inneren des Aufzuchtstalls als Licht- und Wärmequelle installiert.
  • Selbstschneidende SchraubenSie sollten verwendet werden, wenn ein Produkt zusammengebaut wird, das bei Bedarf später wieder vollständig demontiert werden kann.
Aufzuchtmaterialien: Wichtigste Auswahlkriterien
  • ✓ Sperrholz: glatte Oberfläche für einfache Reinigung und Desinfektion.
  • ✓ Holzlatten: Festigkeit und Zuverlässigkeit für den Rahmen.
  • ✓ Streckmetallgewebe: Lässt Licht durch, was für Küken unerlässlich ist.

Manche Handwerker verwenden fälschlicherweise polymere Werkstoffe wie Polycarbonat. Diese lassen sich zwar leicht reinigen und desinfizieren, sind aber praktisch nicht atmungsaktiv, was es schwierig macht, optimale Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen im Inneren des Gebäudes aufrechtzuerhalten.

Fehler bei der Materialauswahl
  • × Verwendung von Polymermaterialien: Nicht einatmen, Temperaturbedingungen nicht einhalten.
  • × Verwendung von zerbrechlichem Sperrholz für mehrstöckige Konstruktionen: Bruchgefahr.

Der vollständige Satz der benötigten Werkzeuge sieht folgendermaßen aus:

  • eine Metallsäge oder ein Elektrowerkzeug zum Schneiden von Holz;
  • elektrische Stichsäge oder Holzsäge;
  • Bohrmaschine und Schraubendreher für die schnelle Montage der Konstruktion;
  • Metallschere zum Schneiden von Streckmetallgewebe oder Metallblechen;
  • Hammer, Seitenschneider, Zange;
  • Maßband, Bleistift.
Werkzeuge zum Bau eines Brutkastens: das absolute Minimum
  • ✓ Elektrische Stichsäge oder Säge: für präzise Holzschnitte.
  • ✓ Bohrmaschine und Schraubendreher: für eine schnelle und zuverlässige Montage.
  • ✓ Metallschere: zum Schneiden von Maschengewebe.

Montageanleitung

Nachdem Sie die Maße berechnet und die Zeichnungen angefertigt haben, können Sie mit dem Zusammenbau der Konstruktion beginnen. Diese besteht aus einer Box mit Türen, einem Gitterboden und einer Katzentoilette. Wir werden im Folgenden effektive Montagemethoden besprechen.

Methode Nr. 1

Um ein „Haus“ für die Kinder zu bauen, benötigen Sie folgende Materialien:

  • 2 Sperrholzplatten mit den Maßen 1,5 x 1,5 m;
  • Metallecken;
  • Stahlgewebe mit 10x10 mm Maschenweite;
  • Holzlatten 50x15 mm;
  • Befestigungselemente (am besten verzinkte selbstschneidende Schrauben);
  • Holzscharniere – 4 Stück.

Die Montagearbeiten werden in folgender Reihenfolge durchgeführt:

  • Für den Rahmen wird die Sperrholzplatte in zwei Teile geschnitten. Eines dieser Teile wird dann nochmals halbiert, sodass zwei 75 x 75 cm große Sperrholzquadrate entstehen (die späteren Seitenwände). Die restlichen 150 x 75 cm großen Sperrholzstücke dienen als Rückwand, Decke und Boden.
  • Schneiden Sie vier gleich lange Streifen für die Seitenwände und zwei für die Stirnseite zu, die jeweils 2 cm kürzer als die Wandlänge sind. Diese dienen als Führung für den herausnehmbaren Gitterboden.

Schneide 4 Bretter aus

  • Befestigen Sie die Bodenbretter entlang der Wandkanten, 1 cm von den Seitenkanten entfernt. Bringen Sie ein weiteres Brett parallel dazu an, mit einem Abstand von 3 cm zu den Bodenbrettern. Es ist wichtig, den Abstand zwischen den Elementen und den provisorischen Gleitkufen einzuhalten, damit die abnehmbare Bodenplatte und die Ablage reibungslos gleiten können.

An den Kanten der Wände befestigen.

  • Bringen Sie Holzleisten als Verstärkung an den Seitenwänden an. Berechnen Sie deren Größe so, dass sie oben bündig mit der Wandkante abschließen und unten 3 cm über die obere Leiste hinausragen. Verbinden Sie anschließend die Seitenwände mit der Rückwand mithilfe von verzinkten Schrauben und Metallwinkeln. Es empfiehlt sich, die Befestigungselemente in vorgebohrte Löcher einzusetzen. Die Nuten an der Unterseite der Konstruktion müssen exakt übereinstimmen.

Befestigen Sie die Holzleisten an den Seiten.

  • Setzen Sie den Rahmen der Frontplatte zusammen und befestigen Sie Scharniere an der Innenseite der Seiten des so entstandenen Rahmens, an denen später die Tür eingehängt werden kann.

Montieren Sie den Frontplattenrahmen.

  • Schrauben Sie die zuvor vorbereiteten Teile für die beiden Türen an die Scharniere:

Schrauben Sie die Teile für die beiden Türen an die Scharniere.

  • Befestigen Sie den Boden und die Decke, die aus derselben Sperrholzplatte zugeschnitten sind:

7. Befestigen Sie die Unterseite und die Decke.

  • Bereiten Sie einen herausnehmbaren Gitterboden vor. Das Gitter sollte wie ein Rahmen zwischen Sperrholzplatten befestigt werden, um Stabilität und Praktikabilität zu gewährleisten.

Bereiten Sie einen herausnehmbaren Netzboden vor.

  • Fertigen Sie eine Katzentoilette mit ähnlichem Gitterboden an, verwenden Sie aber eine leichte, hygienische Kunststoffplatte als Basis. Die Toilette sollte etwas kleiner als die Sperrholzplatte sein, damit sie sich frei, aber sicher bewegen kann. Legen Sie den Boden mit Holzspänen oder Papier aus.

Katzentoilette

  • Decken Sie den Spalt zwischen dem Gitter und dem Boden mit einem breiten Streifen ab, der am Rahmen angeschraubt wird. Dadurch wird verhindert, dass Kot herausfällt und sich unangenehmer Geruch verbreitet.

Den Spalt zwischen dem Netzgewebe und dem Boden mit einem breiten Streifen abdecken.

  • Bringen Sie an den Türen Gitterfenster an. Schneiden Sie dazu mit einer Stichsäge die Mitte der Sperrholzplatte aus und befestigen Sie an dem so entstandenen Rahmen ein stabiles Kunststoffgitter.

Bringen Sie Gitterfenster an den Türen an.

Statt Türen kann man eine Plastikfolie an der oberen Stange befestigen und sie von unten mit Nägeln fixieren. Wenn die Küken größer sind, kann die Plastikfolie durch ein Plastik- oder Metallgitter ersetzt werden.

Methode Nr. 2

Zunächst müssen Sie folgende Materialien vorbereiten:

  • eine Platte aus feuchtigkeitsbeständigem Sperrholz mit den Maßen 1,5 x 1,5 cm und einer Dicke von 1-2 cm;
  • Holzklötze oder -latten;
  • Metallecken;
  • selbstschneidende Schrauben.

Die Montageanleitung für die Konstruktion lautet wie folgt:

  1. Sägen Sie mit einer Säge oder Stichsäge ein 0,5 x 1,5 m großes Stück aus einer Sperrholzplatte. Teilen Sie dieses Stück anschließend in drei gleich große Teile von 0,5 x 0,5 m, von denen zwei die Seitenwände bilden. Schneiden Sie das verbleibende Stück in drei Teile von 1,0 x 0,5 m, um Decke, Boden und Unterteil der ausziehbaren Katzentoilette zu formen.
  2. Befestigen Sie die obere und die Rückwand der zukünftigen Box an den Seitenwänden. Um die Montage zu erleichtern, können Sie zunächst einen Rahmen in passender Form aus Holzlatten oder Metallprofilen anfertigen.

    Um zu verhindern, dass das Sperrholz beim Verschrauben reißt, sollten vorher kleine Löcher hineingebohrt werden.

  3. Bauen Sie aus Holzleisten einen Rahmen für die Kotwanne. Die Maße sollten so sein, dass er problemlos unter den Boden des Kükenheims passt (ca. 97 x 48 cm). Schneiden Sie anschließend eine Sperrholzplatte passend für den Rahmen zu und befestigen Sie sie mit Nägeln. Die Kotwanne sollte außerdem mit Plastikfolie ausgelegt werden, um die Entsorgung der gesammelten Exkremente zu erleichtern.
  4. Bringen Sie an den Seiten Führungsleisten an, um die Ablage und den Sockel zu stützen. Anschließend können Sie die Ablage einsetzen.
  5. Bauen Sie einen Bodenrahmen aus Latten und befestigen Sie daran Drahtgitter, damit der Kot in die Aufzuchtschale fließen kann. Wenn der Kükenstall für neugeborene Küken gedacht ist, empfiehlt es sich, den Boden in den ersten Tagen mit Zeitungspapier oder Stoff auszulegen.
  6. Setzen Sie den Türrahmen aus Latten zusammen und befestigen Sie das Gipsnetz daran. Bringen Sie anschließend an den Seiten Scharniere an, um die Tür einzuhängen. Es empfiehlt sich außerdem, Türriegel oder einen Holzblock als Türstopper mittig an der Vorderseite des Rahmens anzubringen.

Zusammengebaute Zelle

Falls gewünscht, kann die zusammengebaute Konstruktion anschließend bemalt und an einem geeigneten Ort aufgestellt werden, woraufhin die Hühner hineingelassen werden können.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Zusammenbau eines Brutkastens für den Heimgebrauch finden Sie im folgenden Video:

Methode Nr. 3

Der grundlegende Unterschied dieses Modells eines selbstgebauten Brutkastens besteht darin, dass er aus vorgefertigten Materialien hergestellt wird, nämlich:

  • Holzkiste;
  • Kanister;
  • Stück Stoff.

Wenn Sie eine fertige Kiste verwenden oder einen 120 cm langen Rahmen gemäß der obigen Anleitung zusammengebaut haben, müssen Sie die folgenden Schritte durchführen:

  1. Teilen Sie den Kükenstall in zwei Abschnitte von 70 cm bzw. 50 cm Länge. Der größere Abschnitt erhält ein Fenster aus Plexiglas oder Glas, während der kleinere Abschnitt geschlossen bleibt und den Küken als Schlafplatz für die Nacht dient.
  2. Errichten Sie zwei Wände im Abstand von 15 cm. Diese sollten in einem geschlossenen Bereich über dem Boden positioniert werden. Befestigen Sie daran Kanisterhalter.
  3. Fertigen Sie einen Rahmen für das Fenster an und setzen Sie Glas (Plexiglas) ein.
  4. Befestigen Sie die Rahmenhalter an der offenen Seite des Aufzuchtkastens und montieren Sie den Rahmen mithilfe von Scharnieren. Dadurch lässt sich das Fenster öffnen.
  5. Schaffen Sie eine Seitentür. Dies kann eine kleine Öffnung oder eine zu öffnende Frontplatte sein.
  6. Hängen Sie einen Stoffschirm zwischen die Segmente.
  7. Füllen Sie den Spalt zwischen den Wänden im geschlossenen Teil mit Torf und fertigen Sie einen doppelten Deckel über dem Behälter an, der den Wänden ähnelt, und füllen Sie den Zwischenraum mit Wärmedämmmaterial.
  8. Stellen Sie einen Behälter mit heißem Wasser in den Behälter und verschließen Sie ihn mit dem Deckel. Wechseln Sie das Wasser im Behälter regelmäßig aus.

Brutkasten-Diagramm mit Warmwasserkanister

Zusätzlich zur Kanisterlampe kann eine Glühlampe im Aufzuchtstall installiert werden, diese darf jedoch nicht mit dem Stoff in Berührung kommen, da sie sich sonst entzünden könnte.

Organisation von Beleuchtung und Temperatur

Um sicherzustellen, dass sich die Küken wohlfühlen, ist es notwendig, ein geeignetes Beleuchtungs- und Heizsystem einzurichten, beispielsweise eine Infrarotlampe oder eine Standard-60-Watt-Lampe und eine Infrarot-Heizfolie.

Es gilt allgemein als erwiesen, dass die benötigte Heizleistung pro Quadratmeter etwa 0,28 kW beträgt. Die Qualität des Heizsystems lässt sich anhand der Aktivität der Küken beurteilen. Bei korrekter Temperatureinstellung fressen und trinken sie aktiv; ist die Temperatur zu niedrig, kuscheln sie sich zusammen und versuchen, sich warm zu halten; ist sie zu hoch, ersticken sie. Die Temperaturregelung sollte dem Alter der Küken angepasst werden.

Alter (Tage)

Temperatur im Kasten (°C)

Raumtemperatur (°C)

1-5

35-34

23-24

6-10

29-27

22-23

11-20

26-24

22-23

21:30 Uhr

24-22

21-22

31-40

22-20

21-20

41-60

20-18

60 und mehr

18-16

Um die vorgegebenen Parameter einzuhalten, empfehlen erfahrene Fachleute die Installation einer Beleuchtungs- und Heizanlage mit einer elektrischen Lampe, einer Steckdose, einem Stecker und einem Kabel. Die Installation erfolgt in folgender Reihenfolge:

  1. Bohren Sie ein Loch in die Decke der Anschlussdose für das Kabel, führen Sie es hindurch und befestigen Sie die Steckdose daran. Verbinden Sie das äußere Ende des Kabels mit dem Stecker.
  2. Installieren Sie einen Dimmer und eine Steckdose an der Außenseite des Kastens.
  3. An der Rückwand sollte eine Befestigungsmöglichkeit für ein Thermometer vorgesehen sein, mit dem Sie die Temperatur im Inneren der Box überwachen können.
  4. Setzen Sie eine Lampe in die Fassung. Um Bereiche mit unterschiedlichen Wärmegraden zu schaffen, verwenden Sie eine Lampe mit Reflektor. So können sich die Küken bei Kälte unter dem Reflektor versammeln und sich bei großer Hitze davon entfernen.

In den ersten drei Tagen benötigen die Küken 23 Stunden Licht pro Tag.

Anordnung eines Futter- und Tränkebehälters

Als Futtertröge eignen sich gewöhnliche, verzinkte Futterreste, die lediglich eingewickelt werden müssen. So kann der Trog von außen befüllt werden, ohne die Küken zu stören. Außerdem fasst er genügend Futter, sodass kein Küken hungern muss.

Bei der Tränke empfiehlt sich die Verwendung von Nippeltränken mit Tropfauffangschale. Diese sind sicher für Küken und verhindern dank des dosierten Wasserdurchflusses, dass sich Feuchtigkeit in der Schale bildet, was für Jungvögel sehr gefährlich ist. Aus demselben Grund sollten Vakuumtränken oder -schalen vermieden werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass Küken beim Trinken darin ertrinken oder ersticken.

Was kann ich als vorübergehenden Ersatz für eine Kükenaufzuchtbox verwenden?

Sind die Küken bereits vorhanden und der Bau eines Stalls dauert einige Zeit, muss der Züchter eine provisorische Unterkunft in Betracht ziehen. Hierfür kann ein Gerätekasten verwendet werden, der nur geringfügige Anpassungen erfordert:

  1. Isolieren Sie die Unterseite, um ein Verrutschen zu verhindern. Dazu können Sie sie mit 2-3 Lagen Gaze oder einem Stück Wellpappe bedecken.
  2. Schneiden Sie in einer geeigneten Höhe ein Sichtfenster in die Seite des Kartons und decken Sie es anschließend mit durchsichtiger Plastikfolie ab. So können Sie die Küken jederzeit kontrollieren, ohne den Karton zu öffnen oder sie zu stören.
  3. Richten Sie in der Box ein Heiz- und Beleuchtungssystem ein. Verwenden Sie dazu ein Einmachglas mit Schraubverschluss. Befestigen Sie eine kleine Metallfassung mit Schrauben an der Innenseite des Glases und schrauben Sie eine Glühbirne hinein. Es empfiehlt sich, eine nicht brennbare Dichtung, z. B. aus PCB, zwischen Deckel und Fassung zu legen. Stechen Sie den Deckel mehrmals ein, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten. Füllen Sie das Glas anschließend zu einem Drittel mit feinem Sand und wickeln Sie den Boden mit einem Tuch ein oder stülpen Sie eine dicke Socke darüber, um die Küken vor Verbrennungen zu schützen.

Ist die Kiste groß, müssen mehrere gleich große Gläser mit Sand hineingestellt werden.

Eine Kükenaufzuchtbox kann man im Handel für 6.000 bis 10.000 Rubel kaufen oder mit fertigen Bauplänen und leicht erhältlichen Materialien selbst bauen. Nach dem Zusammenbau benötigt sie eine Glühbirne, Futter- und Wassernäpfe. Wer eine größere Kükenherde aufziehen möchte, kann mehrstöckige Käfige bauen.

Häufig gestellte Fragen

Welches Material eignet sich am besten für den Boden des Kükenheims, um ihn trocken und rutschfest zu halten?

Kann eine Infrarot-Heizlampe anstelle einer herkömmlichen Lampe verwendet werden?

Wie oft sollte die Katzentoilette gereinigt werden?

Welcher Abstand sollte zwischen der Wärmelampe und dem Boden des Aufzuchtstalls bestehen?

Kann man Sägemehl als Einstreu verwenden?

Wie kann man verhindern, dass Küken im Kükenheim picken?

Sollte der Brutkasten nachts abgedunkelt werden?

Wie lässt sich die Luftfeuchtigkeit ohne Hygrometer regulieren?

Kann man Hühner unterschiedlichen Alters zusammen halten?

Welche Art von Belüftung ist für Hühner unbedenklich?

Wie desinfiziert man einen Kükenaufzuchtbehälter zwischen verschiedenen Kükenchargen?

Welcher Futter- und Wasserbehälter ist für 50 Hühner ausreichend?

Kann man aus Pappe einen Brutkasten bauen?

Woran erkennt man, ob Hühnern kalt ist?

Was kann ich als Notfallersatz für eine handelsübliche Kükenaufzuchtstation verwenden?

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