Truthähne werden oft in Hinterhöfen gehalten. Diese Vögel sind relativ ruhig, können aber manchmal sehr laut werden und ständig schreien. Truthähne fangen aus verschiedenen Gründen an zu schreien, und wenn man diese Gründe kennt, kann man diese unangenehme Situation vermeiden.
Wie kann man verstehen, was Vögel „sagen“?
| Name | Merkmal 1 | Merkmal 2 | Merkmal 3 |
|---|---|---|---|
| Ein Fremder ist erschienen! | Lauter Schrei | Aggressiv | Gefahrenalarm |
| Ich werde jetzt ein Ei legen! | Ruhiger Klang | Monoton | Ereignisbenachrichtigung |
| Die Gefahr ist ganz nah! | Ein klingender Ton | langwierig | Leises Gackern |
| Was ist das? | Schneller Sound | Ruhig | Staunen |
| Helfen! | Ein klagendes Stöhnen | Hocken | Problem melden |
| Es ist Zeit zu essen! | Ein gemessenes Quietschen | Unaufhörlich | Der Bedarf an Nahrung |
| Bitte nicht stören! | Ein aufregender Klang | Sprachausgabe | Kontaktscheu |
| Komm mit mir! | Ein zuversichtlicher Ausruf | Ruhig | Küken sammeln |
| Ich werde angreifen! | Ein leises Geräusch | Feindselig | Bereit zum Angriff |
Erfahrene Vogelzüchter wissen genau, welche Laute Vögel in welchen Situationen von sich geben. Um zu verstehen, was die Vögel mitteilen, achten Sie einfach auf ihre Töne und berücksichtigen Sie dabei Lautstärke und Klangfarbe.
Truthähne können durch ihre Laute eine Vielzahl von Emotionen ausdrücken. Die häufigsten Laute sind:
- „Ein Fremder ist erschienen!“ Ein lauter, eher aggressiver Schrei. So reagieren Truthähne auf Fremde in auffälliger Kleidung oder mit unangenehmem, stechendem Geruch. Sie versuchen damit, ihre Besitzer vor Gefahren zu warnen.
Wenn die Vögel sehr ängstlich werden, beginnen sie hoch in die Luft zu springen und greifen den Eindringling unter Umständen sogar an, wobei sie direkt auf dessen Kopf zielen. - "Ich werde jetzt ein Ei legen!" Die Vögel erzeugen einen ruhigen, monotonen Laut, der nicht aggressiv wirkt. Sie kündigen ein Ereignis an, bevor es eintritt.
- "Die Gefahr ist ganz nah!" Ein lautes, langgezogenes Geräusch, gefolgt von einem anhaltenden, leisen Gackern. Die gesamte Vogelschar versucht dann, schnell zu verschwinden oder erstarrt einfach an Ort und Stelle.
Die Vögel schauen sich ständig um und versuchen, die Lage einzuschätzen. Selbst wenn sie um ihr Leben fürchten, glucksen sie weiter. - "Was ist das?". Die gesamte Herde zeigt ihre Überraschung und gibt einen kurzen, aber leisen Laut von sich. Truthähne können ein neues Objekt, das in das Gehege gebracht wird, buchstäblich umzingeln.
Schon eine glänzende Bonbonverpackung weckt das Interesse der Vögel. Truthähne sind sehr neugierig und können ein neues Objekt lange anstarren. - "Helfen!". Wenn ein Vogel verloren geht, wenn jemandem die Küken weggenommen werden oder wenn dem Vogel kalt ist, stößt er ein klagendes Stöhnen aus.
Dieses Geräusch kann von Weibchen während der Paarungszeit erzeugt werden, wenn ein Männchen abwesend ist. Die Truthähne beginnen sich zu hocken und versuchen so, ein Problem zu signalisieren. - "Es ist Zeit zu essen!" Ein gleichmäßiges, unaufhörliches, gleichmäßiges Piepsen. Dieses Geräusch wird meist von jungen Küken erzeugt, die nach Nahrung hungern.
- "Bitte nicht stören!" Wenn ein Vogel nicht angesprochen werden möchte, gibt er ein schrilles, aufgeregtes Geräusch von sich. Weibchen machen dieses Geräusch, wenn sie ihre Eier bebrüten.
- "Komm mit mir!" Wenn das Weibchen Junge geboren hat, stößt sie einen selbstsicheren und ruhigen Ruf aus, wenn sie ihre Küken zusammenruft.
- "Ich werde angreifen!" Ein leiser, aber feindseliger Laut. So rufen Vögel, wenn sie sich bedroht fühlen. Oftmals reagiert ein Weibchen im Nest mit diesem Laut und signalisiert damit seine Bereitschaft, seine Küken zu verteidigen.
Truthähne schreien jederzeit, sogar bei einem einfachen Spaziergang im Gehege. Schon die geringste Schwierigkeit kann bei den Vögeln einen lauten Schrei auslösen.
Interessanterweise können nur Männchen gurren.
Ursachen von Verhaltensstörungen bei Vögeln
Puten werden meist aufgrund schlechter Haltungsbedingungen, genetischer Veranlagung oder psychischer Probleme laut. Liegen die Verhaltensstörungen auf die beiden letztgenannten Faktoren zurück, sollten die Tiere umgehend getötet werden. In anderen Fällen lässt sich das Problem beheben.
Mangelernährung
Aggressives und lautes Verhalten führt zu einem Mangel an Vitaminen und Aminosäuren. Dadurch wird das Immunsystem der Vögel geschwächt, und sie leiden häufig unter gefährlichen Mikroben, was sich negativ auf ihr Wohlbefinden und ihr Verhalten auswirkt.
- ✓ Optimaler Proteingehalt in der Nahrung: 20-22 % für ausgewachsene Puten, 24-28 % für Jungtiere.
- ✓ Vitamin- und Mineralstoffpräparate sollten B-Vitamine, insbesondere Vitamin B12, zur Unterstützung des Nervensystems enthalten.
Proteine tragen zur Wiederherstellung eines normalen Stoffwechsels bei. Ein Mangel kann sich negativ auf die Psyche eines Vogels auswirken. Während der Mauser in der Ernährung Proteinreiche Nahrung ist unerlässlich, sonst verlieren die Vögel schnell an Gewicht und ihr Nervensystem wird gestört.
Eine übermäßige Proteinfütterung wirkt sich ebenfalls negativ auf die Gesundheit der Vögel aus. Wenn sich Puten unwohl fühlen oder Schmerzen haben, werden sie unruhig und geben laute Geräusche von sich.
Der Kampf um die Vorherrschaft
Der Hauptgrund für laute Rufe und Kämpfe unter Vögeln ist der Kampf um die Führung im Schwarm. Für das Männchen ist es wichtig, seine Ehre zu verteidigen und den anderen Schwarmmitgliedern seine Dominanz zu demonstrieren.
Die Situation lässt sich beheben, indem man die Vögel nach Alter und Geschlecht trennt. Besonders aggressive Tiere sollten am besten separat gehalten werden.
Enges Geflügelhaus
Truthähne brauchen viel Platz. Geflügelstall Die Vögel müssen ausreichend Platz haben – nicht mehr als zwei bis drei pro Quadratmeter. Wenn sich die Vögel zu eng fühlen, machen sie dies durch laute Geräusche und ständige Angriffe auf andere Mitglieder der Herde deutlich.
Man erkennt leicht, ob ein Hühnerstall überfüllt ist. Wenn die Hühner drinnen laut sind und sich häufig streiten, draußen beim Spaziergang aber ruhig sind, liegt das Problem an zu wenig Platz.
Luft und Licht
Unzureichende Beleuchtung stört das Verhalten von Vögeln. Zu viel Licht, insbesondere während der Eiablage, belastet die Kloake stark und kann die dahinterliegenden Blutgefäße zum Platzen bringen. Das austretende Blut veranlasst andere Vögel, laut zu schreien und das kranke Weibchen anzugreifen.
Flirten
Während der Paarungszeit kommt es bei Vögeln zu unangemessenem und übermäßig lautem Verhalten. In dieser Zeit schreien Truthähne, picken nach anderen Truthähnen und greifen an. Dies ist ein Ausdruck des Balzverhaltens.
- Aggressive Männchen sollten in einem separaten Gehege isoliert werden.
- Um die Konkurrenz zu verringern, kann mehr Platz für Vögel geschaffen werden.
- Sorgen Sie für eine ausreichende Anzahl von Weibchen pro Männchen (empfohlenes Verhältnis 1:5).
Wie kann man Vögel zum Schweigen bringen?
Diese Vögel geben ständig die unterschiedlichsten Laute von sich. Ein erfahrener Züchter kann den Geräuschpegel jedoch kontrollieren, indem er optimale Lebensbedingungen für die Puten schafft und verschiedene Stressfaktoren vermeidet.
Erfahrene Züchter beobachten ihre Herde genau und können so die Ursache ihrer Unruhe schnell erkennen. Sobald die Störung beseitigt ist, beruhigen sich die Truthähne und werden deutlich ruhiger.
Warum Vögel Lärm machen, ist leicht zu verstehen. Meistens geschieht dies während der Balz, bei Gefahr oder wenn sie etwas Neues und Interessantes entdecken. Wenn Ihnen absolute Ruhe wichtig ist, sollten Sie keine Truthähne halten, da diese schon bei der geringsten Provokation laut werden.

