Perlhühner sind robuste und widerstandsfähige Vögel mit einem starken Immunsystem. Mangelhafte Haltung und unzureichende Fütterung führen jedoch häufig zur Entwicklung verschiedener Krankheiten – infektiöser, nicht-infektiöser und parasitärer Art. Im Folgenden werden Perlhuhnkrankheiten, Behandlungsmethoden und Prävention näher betrachtet.
Infektionskrankheiten
Virale und infektiöse Krankheiten gehen mit ausgeprägten Symptomen einher, breiten sich rasch aus und können schnell zu massiven Viehverlusten führen. Die Ausbreitung von Infektionen oder Viren wird typischerweise durch schlechte Haltungsbedingungen begünstigt: verschmutzte Geflügelställe und Ausläufe, minderwertiges Futter und verunreinigtes Trinkwasser.
Es ist ratsam, den Kontakt von Perlhühnern mit anderen Hausvögeln und insbesondere mit Wildvögeln einzuschränken, da diese Überträger gefährlicher Krankheiten sind.
| Name | Form der Erkrankung | Symptome | Behandlung |
|---|---|---|---|
| Pasteurellose | Akut, chronisch | Bewegungsmangel, hohes Fieber, blutiger Durchfall, Nasenausfluss | Es gibt keine wirksame Behandlung, Schlachtung |
| Pullorose | Akut, chronisch | Gelblicher oder weißlicher Stuhl, Koordinationsverlust, Bewegungsunfähigkeit, Bauchfellentzündung | Schlachtung, Antibiotika |
| Marek-Krankheit | Neurolymphomatose | Lähmungen und Paresen der Beine, Lahmheit, krumme Zehen, Veränderungen der Organe | Antivirale Medikamente, Impfung |
| Trichomoniasis | Scharf | Gelber Stuhl, Appetitlosigkeit, Durst, Bewegungsunfähigkeit, Beläge auf der Schleimhaut | Wurmmittel |
| Mykoplasmose | Pilzinfektion | Atembeschwerden, Husten, Niesen, Keuchen, rote Augen | Antibiotika |
| Tuberkulose | Chronisch | Erhöhte Körpertemperatur, verminderte Beweglichkeit, Schwäche, verminderte Eiproduktion | Antibiotika, Schlachtung |
| Salmonellose | Akut, subakut, chronisch | Inaktivität, Lethargie, hängende Flügel, Durchfall | Antibiotika, Nitrofuran-Präparate |
Pasteurellose
Pasteurellose wird durch gramnegative Bakterien namens Pasteurella verursacht. Die Krankheit befällt am häufigsten Jungtiere. Es gibt zwei Formen der Pasteurellose:
- akut – Vögel sterben 2-3 Tage nach der Infektion;
- chronisch – der Vogel überlebt, erwirbt Immunität, wird aber selbst zur Infektionsquelle und muss daher geschlachtet werden.
Symptome:
- geringe Mobilität;
- hohe Temperatur;
- Durchfall von gelber oder grüner Farbe mit Blutbeimengungen;
- Schleimabsonderung aus der Nase.
Behandlung: Es gibt keine wirksame Behandlung für Pasteurellose. Alle Vögel, ob infiziert oder Träger, werden geschlachtet. Die einzige vorbeugende Maßnahme ist die Einhaltung der üblichen Infektionsschutzmaßnahmen.
Der Verzehr von Fleisch von mit Pasteurellose infizierten Perlhühnern ist strengstens verboten.
Pullorose
Eine hochgefährliche Krankheit, die unbehandelt 80–90 % eines Tierbestandes innerhalb kürzester Zeit auslöschen kann. Bei chronischem Verlauf wirken die Tiere abgemagert, und die Jungtiere wachsen schlecht.
Symptome:
- Der Stuhl ist gelblich oder weißlich;
- Koordinationsverlust;
- Unbeweglichkeit;
- Eine Komplikation der Pullorum-Krankheit ist die Bauchfellentzündung.
Kranke Vögel sind praktisch bewegungslos – sie haben keine Kraft. Versucht ein Perlhuhn sich doch zu bewegen, zeigt es deutliche Koordinationsstörungen.
Behandlung: Kranke Perlhühner werden geschlachtet. Alle anderen erhalten Antibiotika – Penicillin, Biomycin und andere.
Marek-Krankheit
Eine andere Bezeichnung für diese gefährliche Erkrankung ist Neurolymphomatose. Sie wird durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) Typ B verursacht. Das Virus wird über Stuhl und Körperflüssigkeiten ausgeschieden und verbreitet sich dann über die Luft. Die Inkubationszeit beträgt ein bis sieben Monate, weshalb die Erkrankung lange Zeit unbemerkt bleibt.
Symptome:
- Lähmung und Parese der Pfoten;
- Lahmheit;
- krumme Finger;
- Streckung der Pfoten;
- Veränderungen in Organen auf zellulärer Ebene.
Der tote Vogel wird zur genauen Diagnose in ein Labor geschickt, da die Marek-Krankheit häufig mit Leukämie verwechselt wird. Das Sterberisiko ist sehr hoch. Überlebende Vögel sterben nach einiger Zeit.
Behandlung: Es gibt keine spezifische Behandlung. Antivirale Medikamente wie Aciclovir und andere werden häufig eingesetzt. Sie sind jedoch nicht sehr wirksam, und die Sterblichkeitsrate bei der Marek-Krankheit ist sehr hoch. Die Kadaver toter Vögel werden vernichtet. Die Impfung von Jungvögeln ist eine wirksame Vorbeugungsmaßnahme.
Das untenstehende Video behandelt die Impfung junger Tiere gegen die Marek-Krankheit:
Trichomoniasis
Der Erreger ist ein einzelliger Parasit der Gattung Trichomonas. Er gelangt über den Magen-Darm-Trakt, aufgenommen mit verschmutztem Wasser oder Futter, in den Körper von Perlhühnern. Am häufigsten sind Jungvögel betroffen, insbesondere solche im Alter von 10 bis 90 Tagen. Die Krankheit verläuft rasch und geht mit schweren Symptomen einher.
Symptome:
- Die Exkremente sind gelb und schaumig;
- Appetitlosigkeit;
- Durst – Vögel trinken viel Wasser;
- Unbeweglichkeit – kranke Perlhühner sitzen regungslos mit ausgebreiteten Flügeln da;
- Auf der Schleimhaut der Atemwege befindet sich ein gelblicher Belag, der die Vögel am Atmen und Fressen hindert.
Nach und nach erschöpfen sich die Körper der Vögel aufgrund des Sauerstoffmangels.
Behandlung: Möglicherweise, jedoch nur zu Beginn der Erkrankung. Wurmmittel werden eingesetzt, da die Erkrankung häufig mit einem Wurmbefall einhergeht. Ipronidazol und Cardinazol werden ebenfalls verabreicht.
Mykoplasmose
Eine Pilzinfektion der Atemwege. Hauptursache sind mangelhafte Belüftung und Überbelegung im Geflügelstall.
Symptome:
- schweres Atmen;
- Husten;
- Niesen;
- Keuchen;
- rote Augen;
- Ausfluss von Flüssigkeit aus den Nasenlöchern;
- Magen-Darm-Erkrankung.
Behandlung: Kranke Perlhühner erhalten Streptomycin, Biomycin und andere Antibiotika. Zur Vorbeugung von Mykoplasmose erhalten neugeborene Küken eine Lösung von Enroxil oder Baytril – 1 ml pro Liter Wasser.
Tuberkulose
Perlhühner erkranken selten an Tuberkulose. Die Krankheit zeichnet sich durch eine lange Inkubationszeit von 1 bis 10 Monaten und einen chronischen Verlauf aus. Sie ist mit einer Bakteriämie verbunden. Tuberkulose wird bei der Untersuchung von Darm, Knochenmark und parenchymatösen Organen nachgewiesen.
Symptome:
- Temperaturanstieg;
- geringe Mobilität;
- Schwäche;
- Rückgang der Eierproduktion;
- zerknitterter Kamm und Ohrringe;
- Schleimhäute und Haut sind gelbsüchtig;
- Zusätzlich können Durchfall, Lahmheit, Paresen und Lähmungen der Beine sowie hängende Flügel beobachtet werden.
- ✓ Appetitverlust bei gleichzeitigem Zugang zu Nahrungsmitteln.
- ✓ Verlängerte Zeit, die allein außerhalb der Gruppe verbracht wurde.
- ✓ Ungewöhnliche Lautäußerungen oder deren Fehlen.
Kranke Perlhühner verlieren rasch an Gewicht und sterben an Erschöpfung. Die genannten Symptome sind typisch für alle mit Tuberkulose infizierten Geflügelarten. Bei Perlhühnern sind die Symptome jedoch weniger ausgeprägt als beispielsweise bei Hühnern. Zur Diagnose von Tuberkulose ist es notwendig, eine Reinkultur des Erregers zu isolieren oder ein positives Bioassay-Ergebnis zu erzielen.
Behandlung: Kranke Perlhühner werden in zwei Schritten behandelt. Zunächst erhalten sie zwei Monate lang eine Mischung aus Pyrazinamid, Isoniazid, Streptomycin, Rifampicin und Ethambutol. Bleibt das Tier Träger der Bakterien, wird es drei bis vier Monate lang mit einer Mischung aus Rifampicin und Isoniazid behandelt.
Die wichtigste Kampfstrategie besteht darin, zu beobachten.Regeln für die Pflege und Haltung von PerlhühnernPerlhühner erhalten eine vollwertige Ernährung, und der Bestand besteht ausschließlich aus gesunden Tieren. Bei Verdacht auf Tuberkulose im Bestand werden alle über sechs Monate alten Tiere zweimal auf Tuberkulose getestet. Alle positiv getesteten Tiere werden geschlachtet.
Salmonellose (Typhus, Paratyphus)
Die Erreger sind Mikroorganismen der Gattung Salmonella. Sie befallen typischerweise Jungvögel im Alter von 2 bis 6 Wochen. Auch geschwächte, ausgewachsene Perlhühner sind gefährdet. Die Inkubationszeit beträgt 12 Stunden bis zu einer Woche. Infizierte Bruteier können die Infektionsquelle sein. Eine Ansteckung erfolgt außerdem durch Kontakt mit kranken Vögeln, über Futter, Kot und die Luft.
Es gibt drei Formen des Paratyphus: die akute, die subakute und die chronische Form. Die Sterblichkeitsrate liegt zwischen 50 und 100 %.
Symptome des akuten Stadiums:
- geringe Mobilität;
- Lethargie;
- hängende Flügel;
- geschlossene oder halb geschlossene Augen;
- gesträubte Federn;
- Durst;
- Nahrungsverweigerung;
- Bindehautentzündung;
- Durchfall;
- Schleim aus der Nase.
Das akute Stadium dauert 1-4 Tage und endet meist mit dem Tod.
Im subakuten Stadium entwickelt sich typischerweise eine Lungenentzündung, und die Beingelenke schwellen an. Das subakute Stadium dauert 6–10 Tage.
Die chronische Erkrankung tritt typischerweise bei Jungtieren ab einem Alter von eineinhalb Monaten auf. Symptome sind Erschöpfung, Atemnot, Paresen und Lähmungen. Die chronische Form dauert zwei bis drei Wochen.
Behandlung: Die Vögel erhalten fünf Tage lang Furazolidon – eine Tablette wird in drei Litern Trinkwasser aufgelöst. Anschließend erhalten sie weitere fünf Tage lang die Antibiotika Levomycetin und Gentamicin (die Dosierung richtet sich nach dem Alter des Vogels). In den darauffolgenden fünf Tagen werden Nitrofuran-Präparate verabreicht.
Gesunde Vögel erhalten vorbeugend eine Woche lang Levomycetin oder Biomycin. Die getrennte Aufzucht von Jung- und Altvögeln wird ebenso empfohlen wie die Einhaltung von Sauberkeit im Auslauf und im Geflügelstall.
Salmonellose ist für Menschen gefährlich – es ist wichtig, beim Kontakt mit kranken Vögeln Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
Prävention von Infektionskrankheiten
Bei allen ansteckenden Krankheiten – viralen und infektiösen – sind die Präventionsmaßnahmen dieselben:
- regelmäßige Reinigung der Geflügelställe;
- regelmäßige Desinfektion von Geflügelställen und -geräten;
- rechtzeitige Isolation von Infektionspersonen;
- falls erforderlich – Impfung;
- rechtzeitigen Kontakt mit einem Tierarzt.
- ✓ Optimale Temperatur im Geflügelstall: 18-22°C für ausgewachsene Tiere, 30-32°C für Küken in den ersten Lebenstagen.
- ✓ Luftfeuchtigkeit: 60-70% zur Vorbeugung von Atemwegserkrankungen.
- ✓ Besatzdichte: nicht mehr als 4 ausgewachsene Tiere pro Quadratmeter.
Nicht übertragbare Krankheiten
Die Hauptursache nicht übertragbarer Krankheiten ist unsachgemäße Haltung und Fütterung. Perlhühner erkranken am häufigsten an Kälte und Unterernährung. Der Stall sollte trocken und warm sein, Zugluft ist zu vermeiden. Das Futter muss frisches, saftiges Grünfutter und Mineralstoffzusätze enthalten.
| Name | Ursache | Symptome | Behandlung |
|---|---|---|---|
| Gicht | Ablagerung von Harnsäuresalzen | Verdickung der Gelenke, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Kloakenentzündung | Atofan, Natriumbicarbonat |
| Verletzungen | Kämpfe, Picken | Blut und Wunden, Knochenbrüche | Wundreinigung, Nähen, Schienen |
| Dyspepsie | Überhitzung, falsche Ernährung | Durchfall, Appetitlosigkeit, eingeschränkte Beweglichkeit | Eine Lösung aus Natrium und Kupfersulfat |
| Omphalitis | Infektion über den Nabel | Kruste in der Nähe des Bauchnabels, eingeschränkte Beweglichkeit, vergrößerter Bauch | Antibiotika, antibakterielle Salbe |
| Rhinitis | Feuchtigkeit, Kälte, Zugluft | Appetitlosigkeit, schwere Atmung, Schleimausfluss | Antibiotika |
| Dotterperitonitis | Eierstockruptur | Vergrößerung des Bauches, Federverlust, Schwäche | Keine Behandlung, Schlachtung |
Gicht
Die Erkrankung wird durch die aktive Ablagerung von Harnsäuresalzen verursacht. Aufgrund des hohen Stickstoffgehalts im Futter lagern sich die Salze in den inneren Organen und Geweben ab. Betroffen sind Perlhühner ab einem Alter von zwei Jahren. Gicht tritt typischerweise bei Vögeln mit einseitiger Ernährung auf.
Symptome:
- die Gelenke verdicken sich;
- Der Vogel kann sich nicht normal bewegen;
- Appetitanregung;
- Gewichtsverlust;
- Es treten Magen-Darm-Probleme auf;
- Die Exkremente werden weiß;
- Die Kloake entzündet sich.
Behandlung: Atofan wird zwei Tage lang dem Trinkwasser zugesetzt – 0,5 g pro Vogel. Alternativ erhalten kranke Vögel zwei Wochen lang Natriumbicarbonat – 10 g pro Vogel. Gelenke werden mit Jod- und Salicylsäure-Salbe behandelt. Vorbeugend wirken Spaziergänge und eine ausgewogene Ernährung.
Verletzungen
Verletzungen entstehen meist durch Kämpfe und das anschließende Picken. Aggressionen können durch Überbelegung im Hühnerstall verursacht werden. Es ist wichtig, die Platzvorgaben einzuhalten – vier Tiere pro Quadratmeter. Kämpfe können auch durch helles Licht, trockene Luft oder Mineralstoffmangel im Futter entstehen. Knochenbrüche können zudem durch unsachgemäßes Halten der Tiere an Beinen oder Flügeln verursacht werden.
Der Züchter erklärt in seinem Video, welche Verletzungen Perlhühner bei der Haltung erleiden können:
Symptome:
- Blut und Wunden – vom Picken;
- Bei einem offenen Bruch stehen die Knochen hervor; bei einem geschlossenen Bruch sind die Knochen nicht sichtbar.
Behandlung: Wunden werden mit Kaliumpermanganat oder Furazilin (eine Tablette pro 250 ml) gespült. Anschließend werden sie mit Jod gesalbt und mit Seidenfaden vernäht. Nadel und Faden werden desinfiziert. Die Wunde wird verbunden und der Vogel aus der Herde entfernt. Bei Frakturen empfiehlt es sich, die Knochenenden zu richten, die Haut zu desinfizieren, eine Schiene aus Brettern anzulegen und die Wunde zu verbinden.
Es wird empfohlen, Vögel unterschiedlichen Alters getrennt zu halten, um zu verhindern, dass ältere Perlhühner die Jungtiere picken. Sorgen Sie für artgerechte Lebensbedingungen und entfernen Sie aggressive Tiere aus der Gruppe.
Dyspepsie
Betroffen sind Jungtiere unter drei Monaten. Die Erkrankung kann durch Überhitzung oder falsche Ernährung verursacht werden. Dyspepsie ist eine Verdauungsstörung, die die normale Funktion des Magen-Darm-Trakts beeinträchtigt.
Symptome:
- häufiger Durchfall;
- Der Kot ist flüssig und schaumig, manchmal mit Schleimbeimischung;
- Appetitlosigkeit;
- geringe Mobilität.
Behandlung: Kranke Vögel erhalten eine 0,03%ige Natronlösung oder eine 0,2%ige Kupfersulfatlösung zu trinken. Vitaminpräparate und fermentierte Milchprodukte werden dem Futter beigemischt. Verdauungsstörungen werden durch eine ausgewogene, hochwertige Ernährung vorgebeugt.
Omphalitis
Diese Krankheit befällt ausschließlich neugeborene Küken. Sie wird durch eine Infektion verursacht, die über das Nabelgewebe eindringt. Normalerweise sollte sich der Nabel zunächst schließen oder innerhalb von 3–4 Stunden. Omphalitis tritt bei Küken auf, die aus unsachgemäß gelagerten Eiern geschlüpft sind oder wenn die Brutbedingungen (Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen) nicht erfüllt sind.
Symptome:
- In der Nähe des Bauchnabels bildet sich eine Kruste, und Wundflüssigkeit tritt aus.
- geringe Mobilität;
- Sie sitzen mit gesenktem Kopf;
- vergrößerter Bauch.
Werden die Küken nicht behandelt, tritt der Tod innerhalb von 2 bis 7 Tagen ein.
Behandlung: Bleibt der Nabelring längere Zeit offen, werden die Perlhühner von der Gruppe getrennt, erhalten angereichertes Futter und antibiotikahaltiges Wasser. Die Wunde wird mit antibakterieller Salbe behandelt. Der Käfig muss sauber gehalten werden. Vorbeugend sollten die Eier sorgfältig zum Ausbrüten ausgewählt werden. Beachten Sie bitte diese Hinweise.InkubationsmodusDie
Rhinitis
Schnupfen (Rhinitis) bei Perlhühnern wird durch Feuchtigkeit, Kälte und Zugluft verursacht. Vögel jeden Alters können betroffen sein.
Symptome:
- Appetitlosigkeit;
- schweres Atmen;
- starker Schleimausfluss aus der Nase.
Behandlung:Nasentropfen mit einer beliebigen Antibiotikalösung. Vorbeugung: Schaffung normaler Lebensbedingungen und ausreichender Ernährung.
Dotterperitonitis
Eine gefährliche, potenziell tödliche Erkrankung. Sie beinhaltet eine Entzündung des Bauchfells infolge einer Ovarialapoplexie (Ruptur). Der in das Bauchfell austretende Dotter zersetzt sich und führt zu Vergiftungen. Eierstockschäden können durch Verletzungen, die Fütterung mit tierischen Fetten oder frühes Legen von Eiern verursacht werden.
Symptome:
- Bauchvergrößerung;
- Verlust des Gefieders;
- Schwäche.
Behandlung: Das gibt es nicht. Perlhühner mit Dotterperitonitis werden geschlachtet. Vorbeugung besteht darin, Verletzungen zu vermeiden und ausgewogene ErnährungDie
Parasiten
Hausgeflügel wird ständig von Würmern, Flöhen, Zecken und anderen Schädlingen befallen. Bei Parasitenbefall stellen die Vögel ihr Wachstum ein und verlieren an Gewicht. Abgemagerte Perlhühner sind anfällig für Infektionen und Viren.
| Name | Symptome | Behandlung |
|---|---|---|
| Helminthen | Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Depression | Wurmmittel |
| Flöhe | Beschädigtes Gefieder, unruhiges Verhalten | Insektizide |
Helminthen
Im Frühstadium ist ein Wurmbefall schwer zu diagnostizieren. Symptome treten erst im fortgeschrittenen Stadium auf. Wenn die Würmer größer und zahlreicher werden, kann der Körper des Vogels die Vergiftung nicht mehr bewältigen, und es zeigen sich deutliche Anzeichen eines Befalls.
Ein Tierarzt ermittelt das Vorhandensein und die Art von Helminthen nach der Untersuchung der Kotproben im Labor. Schmutz, beengte Verhältnisse und Feuchtigkeit im Geflügelstall begünstigen einen Helminthenbefall.
Symptome:
- aktive Gewichtsabnahme;
- Appetitlosigkeit;
- depressiver Zustand.
Behandlung: Wurmmittel werden eingesetzt. Fortgeschrittene Fälle werden jedoch nicht behandelt, und die Vögel werden geschlachtet. Zur Vorbeugung von Wurminfektionen wird die Herde regelmäßig entwurmt.
Flöhe
Mangelhafte Haltungsbedingungen begünstigen die Ausbreitung von Hautparasiten wie Flöhen und Federlingen. Flöhe verringern die Eierproduktion und die Fleischausbeute bei Perlhühnern.
Symptome:
- beschädigtes Gefieder;
- unruhiges Verhalten.
Behandlung: Flöhe zu bekämpfen ist deutlich schwieriger als ihnen vorzubeugen. Insektizide werden sowohl zur Behandlung des Stalls als auch der Vögel eingesetzt. Ein Tierarzt wählt das geeignete Produkt aus. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, die Einstreu im Hühnerstall regelmäßig zu wechseln, Zugluft und Feuchtigkeit zu vermeiden und Sandkästen für Aschebäder aufzustellen. Auch die Zugabe von Wacholder und Wermut zur Einstreu ist ratsam.
Fast alle Perlhuhnkrankheiten hängen mit mangelhaften Haltungsbedingungen zusammen. Ein sauberer und warmer Stall, artgerechte Fütterung und regelmäßige Impfungen reduzieren das Krankheitsrisiko deutlich.












