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Stachelbeermarmelade. Daraus habe ich Kompott für den Winter gekocht.

Es gab dieses Jahr reichlich Stachelbeeren, und auch die anderen Beeren waren sehr ergiebig. Zwei kleine Sträucher hingen buchstäblich über und über mit Beeren bedeckt. Die Beeren waren groß und süß.

Stachelbeermarmelade. Daraus habe ich Kompott für den Winter gekocht.
Doch die Dornen an den Zweigen erschweren das Pflücken der Beeren; sie bohren sich in die Haut und zerkratzen die Hände. Deshalb pflücken nur wenige Menschen diese Beeren. Und mit Handschuhen ist es alles andere als angenehm.

Die Beeren an den oberen Zweigen sind bereits gepflückt, aber in der Mitte der Sträucher hängen noch viele Stachelbeeren.

Stachelbeermarmelade. Daraus habe ich Kompott für den Winter gekocht.

Mein Mann zog dicke Handschuhe an und hob die Zweige auf, und ich sammelte sie ein. Wir füllten einen kleinen Eimer.
Stachelbeermarmelade. Daraus habe ich Kompott für den Winter gekocht.

Ich hatte beschlossen, Kompott zu kochen. Stachelbeeren hatte ich noch nie zuvor eingemacht. Dieses Jahr hatte ich Marmelade gekocht, einen Teil der Beeren püriert, mit Zucker bestreut und eingefroren. Deshalb wollte ich diesmal Kompott machen. Ich hatte online nach Rezepten gesucht, die andere Leute mit Stachelbeeren zubereiten. Es gab so viele interessante Rezepte, vielleicht probiere ich ja mal etwas davon aus. Aber dieses Mal wollte ich ein ganz normales Kompott. Ich hatte keine Orange oder Zitrone zu Hause, und nachdem ich abends in der Datscha war, wollte ich nicht mehr extra einkaufen gehen.

Ich koche unheimlich gern Kompott, am liebsten mit verschiedenen Beeren, meist in 2-3-Liter-Gläsern. Es ist einfach zuzubereiten und aufzubewahren. Diesmal habe ich zum ersten Mal Stachelbeerkompott gekocht. Ich erinnerte mich an eine Freundin, die im Garten wohnt und mir erzählt hatte, dass man Stachelbeeren für Marmelade oder Kompott beidseitig einstechen muss, damit der Sirup gut einziehen kann. Ich habe das Kompott abends gekocht, nachdem ich den Garten verlassen hatte, und hatte keine Lust, die Beeren beidseitig einzustechen. Deshalb habe ich nach dem Waschen die Stiele und Spitzen entfernt. Die Beeren waren ziemlich groß, deshalb habe ich das Kompott in Gläser gefüllt.

Stachelbeermarmelade. Daraus habe ich Kompott für den Winter gekocht.

Ich habe zwei Einmachgläser, ein 1-Liter- und ein 3-Liter-Glas, gründlich gewaschen und im Backofen sterilisiert. Die Beeren habe ich unter fließendem Wasser abgespült und leicht abgetrocknet. Anschließend habe ich die Gläser bis zur Hälfte gefüllt, kochendes Wasser darüber gegossen, sie verschlossen und 15 Minuten ziehen lassen, damit die Beeren gut durchwärmen. Das Übergießen der Beeren mit heißem Wasser dient als eine Art Blanchieren. Nach 15 Minuten habe ich das Wasser abgegossen und das Volumen gemessen. Das Wasser hatte sich hellrosa verfärbt. In das 1-Liter-Glas habe ich Zucker gegeben, es aufgekocht und probiert. Der Sirup war mir zu sauer, deshalb habe ich noch eine halbe Tasse Zucker hinzugefügt. Nun war der Sirup süß, aber die Beeren geben in den Gläsern noch ihre Säure ab, und ich denke, die Kompott wird köstlich. Falls sie doch zu süß ist, kann man sie mit Wasser verdünnen. Ich habe den kochenden Sirup über die Gläser gegossen, die Deckel verschlossen und die Gläser umgedreht. Nach einer Weile schüttelte ich die Gläser und stellte sie unter eine warme Decke. Am nächsten Tag holte ich die Gläser wieder hervor; sie waren noch warm. So entstand die wunderschön rosa Kompottmasse.

Stachelbeermarmelade. Daraus habe ich Kompott für den Winter gekocht.

Aber wir werden herausfinden, wie es im Winter schmeckt.

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