Wir sind jeden Tag mit der Tomatenverarbeitung beschäftigt. Es ist Tomatensaison, und die Ernte ist hervorragend. Wir bereiten die Tomaten nach verschiedenen Rezepten für den Winter vor. Wir machen Saft, stellen eine scharfe Würzsauce namens „Augenbrecher“ her, und ich plane, in den nächsten Tagen Ketchup zu kochen.
Und die Äpfel haben sie völlig vergessen.
Wir haben am Wochenende einen Eimer Borovinka-Äpfel von der Datscha mitgebracht. Ich habe einen Teil der Früchte gewaschen und in eine Vase gestellt, den Rest mit einer Plastiktüte abgedeckt und unter den Küchentisch gestellt.
Und heute erinnerte ich mich an die Äpfel, holte den Eimer heraus und entdeckte, dass einige der Früchte dunkle Flecken und Risse aufwiesen.
Diese Äpfel eignen sich nicht zur Lagerung, insbesondere nicht in einer Wohnung.
Die festesten Äpfel habe ich in den Kühlschrank gestellt, und aus den weichen und fleckigen Äpfeln habe ich Apfelmarmelade gekocht; die konnte ich ja nicht wegwerfen.
Ich habe zwei kleine Gläser nach einem ganz einfachen Rezept zubereitet.
Für 1 kg Äpfel benötigt man ein halbes Kilo Zucker und ein Glas Wasser.
Die Äpfel müssen gewaschen und zusammen mit der Schale auf einer groben Reibe geraspelt werden.
Zucker in einen tiefen Topf oder eine Schüssel geben und Wasser hinzufügen.
Zuckersirup aufkochen, geriebene Äpfel in den Topf geben und die Mischung umrühren.
Sobald die Flüssigkeit kocht, die Hitze reduzieren und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren etwa eine Stunde köcheln lassen. Den Schaum nicht abschöpfen.
Wenn die Marmelade fertig ist, füllen Sie sie in saubere Gläser und verschließen Sie diese mit Deckeln.
Die Marmelade war dickflüssig und köstlich geworden. Ich hatte sofort Lust auf Apfelmarmeladenkuchen und musste an Oma Marusya denken. Sie hat diese Kuchen oft gebacken, und alle Enkelkinder liebten sie.









