Der Juli ist in vollem Gange. Alles reift – die Erdbeeren sind fast geerntet, die Filzkirschen, die Felsenbirnen, die roten und weißen Johannisbeeren sind reif, die schwarzen Johannisbeeren fast, die Stachelbeeren reifen, die Kirschblüten verfärben sich rot, die Himbeeren reifen. Man weiß gar nicht, was man zuerst pflücken soll. Nach der Arbeit fuhren wir zur Datscha, und während ich die Knoblauch- und Zwiebelbeete jätete, pflückte mein Mann Kirschen.
Im Frühling blühte der Kirschbaum üppig und hatte viele Fruchtknoten.
Anfang Juni gab es jedoch Frost, und einige Beeren sind erfroren und abgefallen. Trotzdem haben wir noch eine Ernte, die für uns ausreicht, um Marmelade zu kochen und sie selbst zu essen. Die Kinder können sie pflücken, und auch die kleinen Vögel können sich daran erfreuen.
Heute Morgen habe ich den Eimer mit den Kirschen aus dem Kühlschrank geholt und angefangen, sie zu verarbeiten. Ich habe beschlossen, ein paar Gläser Marmelade zu kochen.
Rezept für Filzkirschmarmelade
Ich habe die Beeren gewogen, ich muss wissen, wie viel Zucker ich brauche.
Ich habe sie unter warmem, fließendem Wasser gewaschen, sortiert und die kurzen Blattstiele und Blätter entfernt.
Ich habe es mit Zucker bestreut (eine Schicht Beeren, eine Schicht Zucker): 1 kg Zucker pro 1 kg Beeren, und es eine Weile stehen lassen.
Die Kirschen haben Saft gezogen – sie müssen vorsichtig umgerührt werden. Ich stellte den Topf auf den Herd; als die Marmelade kochte, reduzierte ich die Hitze, schöpfte den Schaum ab und ließ sie etwa 5 Minuten köcheln. Dann schaltete ich den Herd aus.
Die Marmelade sollte abkühlen, dann muss sie weitere fünf Minuten bei schwacher Hitze köcheln gelassen werden.
Die Marmelade ist dickflüssig und sirupartig geworden, mit ganzen Beeren, duftend, wunderschön und köstlich. Ich habe drei 0,5-Liter-Gläser eingekocht.
Sind die Beeren überreif und zerfallen sie nicht, kann man beim Kochen etwas Zitronensäure hinzufügen. Ich habe keine hinzugefügt; unsere Kirschen sind fest, fleischig und sehr süß – aus dieser Sorte koche ich am liebsten Marmelade.
Auf der Datscha wachsen mehrere Filzkirschsträucher, deren Beeren ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen aufweisen. Ein Strauch trägt saftige, süße, dünnhäutige Beeren – Marmelade daraus neigt zum Überkochen und muss daher mit Zitronensaft verfeinert werden. Ein anderer Strauch trägt große, süß-säuerliche Kirschen, die später reifen als die anderen.









Ich mag Filzkirschen nicht, aber ich habe versucht, Marmelade nach deinem Rezept zu kochen. Sie ist ganz gut geworden, danke für die leckere Nascherei!