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Weigela palatina – die Königin des Gartenbeets

Eine Nachbarin pflanzte im April einen kleinen Baum hinter ihrem Garten. Ich kannte seinen Namen nicht, wusste aber, dass er blühen sollte, also musste es sich um einen Strauch oder eine Blume handeln. Die ganze Straße kümmerte sich um den Setzling – alle waren schon ganz gespannt auf die Knospen.

Ende Mai erschienen die ersten Blüten an den Zweigen – dunkelrosa, glockenförmige Blüten mit einem Durchmesser von 2–3 cm. Es waren nicht viele, aber sie reichten aus, um die Blicke auf sich zu ziehen. Sie waren so schön, dass man den Blick nicht abwenden konnte!

Weigela palatina – die Königin des Gartenbeets

Alle wünschten sich so einen prächtigen Strauch für ihren Vorgarten. Wir warteten gespannt auf die Triebe, doch im ersten Jahr trieb nichts aus. Dann stieß ich zufällig in einer Zeitschrift auf einen Artikel über diese Schönheit. Welch ein Glücksfall!

Es stellte sich heraus, dass der Strauch Weigela palatina heißt. Er kommt in Primorje, Sachalin und auf den Kurilen vor. Er erreicht eine Höhe von bis zu 130 cm und blüht im Mai und Frühherbst.

Die Blüten an den Triebspitzen sind innen hellrosa und außen dunkler rosaviolett. Es gibt weitere Weigelie-Sorten, die sich nicht nur in Farbe und Standortansprüchen, sondern auch in Blütezeitpunkt und -dauer unterscheiden.

Weigela palatina – die Königin des Gartenbeets

Nach den Hinweisen zur Vermehrung der Pflanze schnitt ich im September einen verholzten Zweig ab und vergrub ihn in einem Winkel von 45 Grad in der Erde. Wichtig ist, dass ein Internodium außerhalb des Bodens bleibt und das andere vollständig im Boden steckt. Ich habe den Steckling mit Stroh und Sägemehl abgedeckt. Ich musste ihn nicht gießen, weil es zu regnen begann.

Ich ließ den Zweig bis zum Frühling in Ruhe. Als es kälter wurde, deckte ich die Weigelie auf, und schon bald, von der Sonne erwärmt, trieb sie die ersten Blattknospen. Ich empfehle, sie erst im Herbst an ihren endgültigen Standort zu pflanzen, damit sich das Wurzelsystem vollständig entwickeln kann und die Pflanze selbst kräftig wachsen kann.

Für ein kräftiges Wachstum und eine üppige Blüte benötigt der Strauch Sonne und Windschutz. Daher empfehle ich, die Weigelie auf der Südseite des Hauses oder Grundstücks zu pflanzen. Beachten Sie, dass sie recht schnell wächst und mindestens 0,7 Quadratmeter Platz benötigt.

Vor dem Pflanzen das Pflanzloch mit Humus und Holzasche düngen. Bei Bedarf die Erde mit Sand auflockern und belüften. Im Sommer den Strauch mit Gründünger versorgen und darauf achten, dass die Erde um den Stamm locker ist. Um die Feuchtigkeit zu speichern, empfehle ich, den Bereich um den Stamm zu mulchen. Im Herbst die Äste zurückschneiden, um den Strauch in die gewünschte Form zu bringen.

Der neue Strauch, der aus einem Zweig gewachsen ist, blüht deutlich üppiger und hat seine Mutterpflanze längst überholt. Dies ist höchstwahrscheinlich auf optimale Pflege zurückzuführen. Er blüht lange – etwa einen Monat lang – und die Blüten sind größer und prächtiger.

Die zweite Herbstblüte dauert länger, von Mitte September bis November. Dieses Jahr war das Wetter günstig: Es ist Zeit, den Strauch winterfest zu machen, und die warmen Tage fördern die Blüte. Da ich Frostschäden befürchte, decke ich den Strauch nachts mit Vlies ab.

Ich empfehle, der Weigelie einen Ehrenplatz zu geben! Die leuchtenden Blüten und die Einzigartigkeit dieser Pflanze werden Sie begeistern.

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