Wie ich schon einmal geschrieben habe, bin ich keine Blumenzüchterin. Traurigerweise wachsen nicht einmal meine Kakteen. Egal, wie sehr ich mich bemühe, Blumen zu ziehen (und ich liebe sie über alles!), sie gehen alle ein. Ich verstehe einfach nicht, woran es liegt. Ich halte mich genau an die Pflege-, Gieß- und Lichtanweisungen, aber sie vertrocknen trotzdem und verfaulen. Zum Glück geht es meinen Tieren gut – einer Katze, einer Ratte und einem Meerschweinchen (ich liebe sie alle).
Da ich selbst keinen Garten habe, habe ich ein anderes Hobby gefunden: Ich fotografiere einfach die Blumen anderer Leute. So baue ich mir meine eigene Sammlung floraler Schönheit auf. Und diese Fotos verwende ich dann regelmäßig als Desktop-Hintergrund auf meinem Computer oder Smartphone.

Ich freue mich also, meine Fotos von der Schönheit, an der ich vorbeigekommen bin, mit euch zu teilen. Und ich kenne nicht einmal die Namen; ich liebe mit meinen Augen.
Ich fotografiere Blumen in verschiedenen Teilen der Region Samara. Manchmal, wenn ich durch Innenhöfe schlendere, sehe ich wunderschöne Blumen in Vorgärten und in der Nähe der Eingänge von Wohnhäusern.
Manchmal besuche ich meine Eltern im Dorf. Dort gibt es Wohnhäuser, aber auch Einfamilienhäuser mit Gärten. Auch dort komme ich vorbei und zücke sofort mein Handy, um Fotos zu machen.
Manchmal begeben wir uns in die Natur. Auch dort gibt es eine Fülle wilder Schönheit – die Gräser, die Wiesenblumen… einfach atemberaubend! Hier ist eine Reihe von „wilden“ Fotos:
Ich möchte euch auch einen riesigen Löwenzahn zeigen! Ich habe ihn noch nie blühend gesehen, aber ich sehe ihn im Dorf schon oft so:
Dieses Jahr haben wir auch Maiglöckchen gesehen. Sie stehen übrigens auf der Roten Liste, und das Pflücken ist hier verboten, aber das hält die Leute nicht ab. Sie ziehen in Gruppen am Ufer entlang, pflücken Sträuße und verkaufen sie am Straßenrand. Sie sind dreist, scheinbar furchtlos... Aber ich liebe frische Blumen, wenn sie noch in der Erde wachsen. Obwohl ich nicht widerstehen konnte... (haha, nein, ich habe keine gepflückt) und ein Mädchen, das in der Nähe Maiglöckchen pflückte, gebeten habe, ein Foto von einem Strauß zu machen.

Hier ist ein weiteres Waldkraut, das zusammen mit Maiglöckchen wächst:
Ich möchte euch neben den Blumen auch die Beere zeigen, die wir auf Feldern, Wiesen und Hügeln gepflückt haben. Alle nennen sie Walderdbeeren, aber es ist eine große Wiesen-Erdbeere. Echte Erdbeeren wachsen in oder in der Nähe von Wäldern, sind sehr klein und haben ein hocharomatisches Aroma mit einer leichten Bitternote. Unsere sind „Wiesen-Erdbeeren“, wild, aber groß und sehr süß. Wir pflücken sie und frieren sie in kleinen Einwegbehältern ein.



















