Hallo an alle Blumenliebhaber, Gärtner, Gemüsegärtner und Sommergäste! Ich wünsche euch einen schönen Winter! Der Herbst ist wie im Flug vergangen, und der Winter steht schon vor der Tür. Es ist bereits Mitte Dezember. Hier in Krasnojarsk ist es dieses Jahr (2023) ein richtiger Winter – es schneit seit den ersten Tagen; so viel Schnee hatten wir schon lange nicht mehr. Sogar auf den Fensterbänken liegen kleine Schneewehen. Zuerst wollte ich ihn wegfegen, aber jetzt lasse ich ihn liegen; vielleicht ist es dann ja wärmer für meine Blumen.
Die Straßenreiniger kommen mit den Schneeverwehungen nicht mehr hinterher. Das ist die Schneeverwehung, die unser Straßenreiniger am ersten Tag nach dem Schneefall aufgetürmt hat, und sie wird immer größer.
Der Frost ist brutal, tagsüber sinken die Temperaturen unter -30 Grad und nachts unter -40 Grad. Es ist heiß und stickig in unserem Haus. Die Heizung läuft auf Hochtouren. Deshalb haben wir die Fenster etwas geöffnet, um zu lüften und frische Luft hereinzulassen. Doch für ein paar Minuten froren die eisigen Winterwinde die Zimmerpflanzen auf den Fensterbänken ein.
Frostschäden BuntnesselErst vor Kurzem habe ich noch damit geprahlt, wie schön sie ist. Und jetzt sind ihre farbenfrohen Blätter schwarz und verblasst, und ihre Stängel hängen schlaff herunter.
Derjenige, der am meisten gelitten hat, war immerblühende BegonieGefrorene Äste und Blätter verwelkten und begannen abzufallen.
Die Geranie hat auch leichten Frost abbekommen, ihre Blätter sind schwarz geworden und vertrocknet. Ich habe die schwarzen Blätter abgeschnitten. Die Geranie muss umgetopft werden.
Zuerst verfärbten sich die Blätter der Dieffenbachie gelb, und ich merkte nicht sofort, dass sie erfroren war. Ich dachte, sie hätte zu wenig Feuchtigkeit, obwohl die Erde feucht war.
Ich habe sie gegossen, aber als ich bemerkte, dass auch die anderen Blüten schwarz geworden waren, wurde mir klar, dass meine Dieffenbachie erfroren war. Die gelben Blätter vertrockneten bald darauf.
Was ich mit meinen Blumen gemacht habe: Ich habe alle beschädigten Zweige und Blätter abgeschnitten. Außerdem habe ich die Triebspitzen der Buntnessel abgerissen und sie zum Bewurzeln in Wasser gestellt. Buntnesseln wurzeln gut in Wasser und bilden schnell Wurzeln.
Ich habe das Gleiche mit der Begonie gemacht, aber ich weiß nicht, ob sie Wurzeln schlagen wird. Frühere Versuche, sie zu bewurzeln, sind gescheitert. Die Stecklinge sind verfault.
Ich habe alle vertrockneten Blätter von der Dieffenbachie abgeschnitten. So sieht sie jetzt aus, mit kahlen Stängeln.
Ich mag sie nicht wirklich. Die Zweige sind dünn, zart und krumm, und ich muss sie am stärksten Stamm festbinden. Die Blätter sind etwas klein, und die Farbe ist nicht besonders ansprechend.
Diese Zierpflanze sah einst wunderschön aus. Sie war hochgewachsen, wie ein Baum, mit dicken Stämmen und großen Blättern. Leider gibt es kein Foto davon. Ich habe nur dieses eine Foto, aber ich habe darauf keine Dieffenbachie, sondern ein Veilchen fotografiert.
Dieffenbachien lassen sich leicht durch Stecklinge vermehren. Ich habe einen Steckling genommen und ihn in ein Glas Wasser gestellt. Vielleicht wurzelt er und ich kann eine neue Pflanze daraus ziehen.
Ich habe die Buntnessel- und Begonienstecklinge zusammen in einen Becher gestellt. Ich habe aber gelesen, dass man die Stecklinge einzeln in ein Glas Wasser stellen soll. Ich habe nicht genug Platz, um sie einzeln hineinzustellen.
Einige meiner Zimmerpflanzen müssen umgetopft werden. Sie sind zu groß geworden und haben in ihren Töpfen nicht mehr genug Platz. Die Knollen meiner Zamioculcas wachsen aus der Erde. Auch die Gardenie und der Philodendron müssen umgetopft werden.
Ich habe größere Töpfe gekauft, aber ich habe keine Zeit, sie umzupflanzen.















Arme Blumen!
Tja, was soll man machen, Winter ist eben Winter. Jetzt nehme ich die Blumen vom Fensterbrett, wenn ich die Fenster öffne.
Rechts!