Wie jedes Ungeziefer ist auch die Schaumzikade gefährlich. Ihr Auswurf ist jedoch für Menschen ungefährlich. Es passiert also nichts Schlimmes, wenn man ihn versehentlich berührt. Außer vielleicht Ekel… In Madagaskar gibt es aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit so viele Schaumzikaden, dass der Schaum bei heißem Wetter in Bächen abfließt. Das fühlt sich an wie Regen, und… was mich persönlich besonders beeindruckt hat, ist, dass die Einheimischen darin baden und die Flüssigkeit auffangen, genau wie wir es mit Regen tun. Igitt, klar, aber jeder hat seine eigenen Traditionen.
Sowohl die Larven als auch die ausgewachsenen Insekten ernähren sich von Pflanzensaft und bevorzugen junge Zweige und Blätter. Mir ist schon aufgefallen, dass die Schaumzikaden sofort von den älteren Pflanzenteilen zu den jungen, grünen wechseln, sobald diese verfügbar sind. Andernfalls nehmen sie, was gerade da ist. Was passiert also mit den Pflanzen?
- Die Blätter werden runzelig, vergilben mit der Zeit und fallen ab;
- Die Entwicklung verlangsamt sich und kommt dann vollständig zum Erliegen;
- Der Ertrag halbiert sich, das heißt, man erntet, was sich gebildet hat, aber es gibt keine Fruchtknoten mehr.
- Die generativen und vegetativen Organe der Pflanze sind deformiert:
- Die Immunität geht verloren;
- Die Pflanze braucht sehr lange, um sich zu erholen.
Aber das ist noch nicht alles. Diese Schaumzikaden sind direkte Überträger von Viruserkrankungen, insbesondere des Gelbsuchtvirus.
Negative Veränderungen treten jedoch nicht nur durch den Verlust von Saft und Nährstoffen auf, sondern vor allem durch das Gift, das die Zikade in die grüne Masse injiziert (warum die Zikade, schrieb ich). Hier).
Bedenken Sie, dass die Schaumzikade noch lange Pflanzensaft saugt, damit aber meist um die Erntezeit herum aufhört, manchmal sogar bevor die Früchte ansetzen. Sie befällt fast alle Nutzpflanzen, am häufigsten jedoch Kartoffeln, Weintrauben, Kohl, Rote Bete (vor allem Zuckerrüben), Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Obstbäume, Dahlien, Rosen und Chrysanthemen. Und nicht selten befällt sie auch gewöhnliche Bäume, wie zum Beispiel meine Weide.





Sehr informativ