Grüner Borschtsch ist unsere liebste Winterspeise, aber Sauerampfer aus der Dose zu kaufen, kommt nicht in Frage, weil ich nicht weiß, was drin ist, und die Mischung ist meistens sehr salzig. Deshalb mache ich ihn immer selbst, ganz ohne Salz.
Ich hatte dieses Jahr keinen Sauerampfer, aber eine Nachbarin hat mir welchen gegeben. Ich habe ihn grob gehackt und in eine große Schüssel gegeben.

Ich habe eine Fülle von wildem Sauerampfer (Pferdesauerampfer). Im Gegensatz zu der Gemüsesauerampfer-Sorte, die wir selbst anbauen, ist dieser übrigens auch sehr vitaminreich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Pferdesauerampfer nicht sehr sauer ist.
Neben Sauerampfer füge ich auch Löwenzahnblätter hinzu, die ebenfalls reich an Vitaminen sind und auf meiner Wiese wachsen.
Vor meinem Haus wächst auch eine Brennnesselpflanze, und solange sie jung ist, sammle ich immer ihre Blätter für grünen Borschtsch.
Arbeitsprozess:
- Ich wasche alle grünen Zutaten gründlich in Wasser, nachdem ich das Gemüse zuvor in eine große Schüssel gegeben habe.
- Danach schüttle ich es ab und lege es in ein Sieb oder ein ähnliches Gefäß, damit das Wasser vollständig abtropfen kann.
- Ich sterilisiere die Gläser.
- Ich habe alles in große Stücke geschnitten und in Behälter gefüllt.
- Ich gieße kochendes Wasser darüber.
- Um sicherzustellen, dass das Glas mit möglichst vielen Kräutern gefüllt ist, drücke ich diese mit einer Gabel fest. Das muss schnell gehen, da das Wasser rasch abkühlt. Alternativ kann man das Glas auch füllen, abgießen und dann erneut füllen, bevor man es verschließt.
- Ich verschließe sie luftdicht mit Deckeln.
Ich sterilisiere den vorbereiteten Sauerampfer nicht, sondern lagere ihn an einem möglichst kühlen Ort (ich benutze dafür einen Keller). Ist das nicht möglich, sollte man ihn am besten sterilisieren oder in Wasser einweichen, wie man es beispielsweise mit Kompott und Tomaten macht (zwei- bis dreimal). Andernfalls können die Gläser explodieren.
















