Hier die neuesten Angel-News. Ganz ehrlich: Ich bin keine Profianglerin, sondern nur Hobbyanglerin. Manchmal genieße ich es, meinem Mann Gesellschaft zu leisten. Und ganz ehrlich, im Winter angle ich am liebsten. Obwohl jetzt, mitten im Winter, ein Biss eher selten ist. Aber irgendwie habe ich Glück.
Angelergebnisse
Ich will euch nicht länger auf die Folter spannen – hier ist die Schönheit, die ich diese Woche eingefangen habe:
Ich muss ja angeben – von all den Anglern um uns herum (ungefähr 30) war ich die Einzige, die so ein Prachtexemplar an Land gezogen hat. Haha, ihr hättet die Blicke sehen sollen! Nicht nur, dass sie mich alle schief angeschaut haben, als sie aufs Eis kamen, so nach dem Motto: „Frau auf dem Eis!“, ich habe sie auch noch übertroffen!
Der Fisch wog 1,4 kg. Aber vom Aussehen her hätte ich ihn viel schwerer geschätzt. Der Zander hatte einen wirklich riesigen Kopf!
Ich habe an dem Tag auch einen Zander von 250 Gramm gefangen. Er war zwar nicht groß, aber ich habe mich trotzdem gefreut! Übrigens hat sonst niemand an dem Tag einen Biss gesehen. Anscheinend haben sie recht, was Frauen auf dem Eis angeht!
Ausführlicher Bericht
So, genug der Prahlerei. Jetzt zu den Details: Angelplatz, Ausrüstung und weitere Einzelheiten:
- Angelplatz: Region Samara, Toljatti, Wolga, Komsomolski-Bezirk, Flussterminal, genauer Standort – in der Nähe des Wellenbrechers. Das Foto unten zeigt den Angelplatz (an der Kommunisticheskaya-Straße).
- Wetter: Wind 5–9 m/s, bewölkt. Kalt –4 Grad.
- Tiefe: 17 m.
- Tackle: Ein Spinner mit einer lebenden Sprotte am Ende. Es ist nicht einmal eine Sprotte, sondern eine Immortelle.
- Unten: Haken.
So sieht der Löffel aus:
Und hier ist die Immortelle:
Diese Köder werden individuell angefertigt. Ein Sonderprojekt. Sie ähneln aber sehr den „Tamentai“-Ködern, die in jedem Angelgeschäft für 500 Rubel oder mehr verkauft werden. Deshalb musste ich ähnliche Köder selbst herstellen; das war viel günstiger, und ich konnte Farben und Gewicht nach meinem Geschmack anpassen.
Aber auch hier ist es nicht ganz so einfach. Man muss genau vorhersagen, welche Farbe heute oder morgen funktioniert. Deshalb fertige ich fünf verschiedene Ruten gleichzeitig an und teste sie vor Ort. Wenn die leuchtenden Farben nicht funktionieren, versuche ich es mit natürlicheren Farben, die speziell für Jungfische entwickelt wurden.
An diesem Tag angelte mein Mann mit einem Jig und einer Sprotte und versuchte es mit einem Balancer (Rapala), aber er sah nicht einmal einen Biss.
Angelergebnisse
Wir schnitten den Fisch in Stücke und marinierten ihn in Öl und Zwiebeln. Drei Stunden später hatten wir alles aufgegessen. Köstlich!
Wir hatten geplant, am nächsten Tag wieder an denselben Ort zu fahren, aber leider hat das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es sind gerade +2 °C, es regnet und der Wind weht in Böen mit 20 m/s. Und das im Februar! Normalerweise sind es um diese Zeit -20 °C. Und hier hat der Frühling Einzug gehalten… Sobald ich wieder auf dem Eis bin, gibt es also den nächsten Bericht!





