Hallo zusammen! Ich möchte euch einen kleinen Gemüsegarten im Dorf vorstellen. Ich weiß nicht genau, wie groß er ist (wahrscheinlich ein halber Hektar), aber es ist ein recht kleines Stück Land. Er eignet sich perfekt für Tomaten, Beeren und Gurken. Ideal für eine kleine Familie. Meine Schwiegermutter, ein ganz lieber Mensch mit einem großen Herzen, kümmert sich um dieses kleine Paradies.
Das Grundstück liegt in der Nähe des Hauses der Eltern meines Mannes (drei Gehminuten entfernt). Der Boden ist mäßig fruchtbar und besteht aus Schwarzerde.
Die Pflanzen sind ordentlich und gleichmäßig angeordnet. Alles ist sauber, ohne Unkraut oder Gras. Und Mama hat alles von Hand gemacht.
Im Allgemeinen ist dies der gesamte Garten auf dem Foto. Im Hintergrund befinden sich außerdem Wasser und ein Tisch, und das war's:
Aber alles ist gepflegt und gemütlich. Und in dieser kleinen Ecke sitzt die ganze Familie, isst leckere Kleinigkeiten, macht Schaschlik, knabbert Beeren und hilft Mama (Oma).
Und nun zeige ich Ihnen genauer alles, was auf dem Boden wächst:
- Erdbeeren. Sie wachsen schon lange dort. Sie wurden nicht umgepflanzt. Früher waren die Beeren größer, aber jetzt werden sie immer kleiner. Aber sie sind immer noch die leckersten der Welt!
- Zwiebeln (und auch Dill) sprossen dort. Die Zwiebelsorte war diesmal etwas bitter. Ich erinnere mich nicht mehr an den Namen, aber meine Mutter wird sie nie wieder anpflanzen. Dill wächst normalerweise von selbst an verschiedenen Stellen im Garten.
- Separat gepflanzter Dill.
- Ein Testsalat. Wir haben kein Wunder erwartet, aber er ist gewachsen.
- Paprika. Mama und Papa essen sie nicht. Sie haben sie für uns gepflanzt. Wir Kinder füllen sie gern und frieren sie auch für den Winter ein (für Suppen). Ein riesiges Dankeschön an Mama! Sie macht eigentlich alles für uns: Sie baut Beeren, Tomaten und Gurken an – frisch, sauber, alles selbst. So haben die Enkelkinder immer etwas Gesundes zu essen. Und wir helfen ihr, so gut wir können.
- Tomaten. Mama probiert immer wieder neue Sorten aus. Sie liebt rosa Tomaten. Das ist die größte Pflanzung. Die Hälfte des Gartens. Mama hat viel Erfahrung mit Tomaten, aber man weiß nie, wie die Ernte ausfällt. Diesmal sind die Tomaten besonders stark gewachsen, und es gab sehr viele. Auf dem Foto sind sie noch klein, aber sie sind schon größer als ein Mensch! Mal sehen, was passiert.
- Himbeere. Groß und sehr süß. Niemand kennt die Sorte. Sie wächst schon lange, breitet sich aber erst seit Kurzem richtig aus. Früher war es ein kleiner Strauch, jetzt breitet er sich aus.
- Brombeeren. Sie wuchsen von selbst. Woher sie kamen und wie sie hierher gelangten, ist unbekannt. Aber die Beeren sind riesig! Sie werden größer als Erdbeeren. Zuerst sind sie herb, dann unglaublich süß. Und sie wachsen in Hülle und Fülle. Der Strauch wirkt klein, aber der Ertrag ist doppelt so hoch wie bei Himbeeren! Der ganze Strauch ist buchstäblich mit Beeren bedeckt.
- Gurken. Wir haben noch viel mehr gepflanzt. Mein Schwiegervater hat ein Gewächshaus gebaut. Die ersten Gurken wachsen schon, aber auf dem Foto waren sie noch nicht reif. Frische, saftige Gurken – einfach köstlich! Da können die aus dem Supermarkt nicht mithalten!
- Ich weiß nicht, was auf diesem Foto wächst. Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Verzeiht mir, ihr Gärtner! Ich vergesse immer wieder, meine Mutter zu fragen. Falls es jemand weiß, schreibt es bitte in die Kommentare.
Ich möchte euch auch etwas Wasser zeigen, das sich in einem Fass abgesetzt hat. Wir benutzen es später zum Gießen der Pflanzen. Man kann sie nicht direkt mit dem Gartenschlauch gießen. Das Wasser ist kalt.
Nun möchte ich erklären, warum ich im Titel dieses Beitrags geschrieben habe, dass diese Saison die letzte sein wird. Das Problem ist, dass das Land, auf dem die Pflanzen wachsen, auf niemanden registriert ist. Vor vielen Jahren begannen Dorfbewohner einfach, auf diesem leeren Land kleine Gärten anzulegen. Und seit diesem Jahr fordern sie nun inoffiziell und ohne jegliche Papiere eine Art „Bestechungsgeld“ für die Nutzung des Landes. Man soll ihnen 6.000 Rubel geben und es einen Sommer lang nutzen. Und im nächsten Jahr geht es genauso weiter. Sie erpressen schlichtweg illegal Geld und drohen, alles zu tun, um die Nutzung zu verhindern. Die Eltern beenden nun diese letzte Saison, ernten die Pflanzen, und das war’s.















