Sehr oft findet man diese Art von Unkraut in Gemüsegärten:


Es wird hartnäckiges Labkraut genannt, hat aber je nach Region in Russland andere Namen. Zum Beispiel Klebriges Labkraut (am häufigsten), Schuppenlabkraut und Anhaftendes Labkraut. Das liegt daran, dass die Spitzen der grünen Halme mit winzigen, hakenförmigen Härchen besetzt sind. Deshalb kann man unmöglich daran vorbeigehen, ohne Spuren zu hinterlassen – das Gras bleibt unweigerlich an Schuhen oder Kleidung haften und zieht sich hinter einem her.
Doch nicht nur Unkraut richtet Schaden an – Gras breitet sich schnell in den Beeten aus, verheddert sich in den Nutzpflanzen, entzieht dem Boden alle Nährstoffe und bringt Schädlinge mit sich.
Labkraut gedeiht nicht an jedem Standort – es bevorzugt hohe Luftfeuchtigkeit. Unter diesen Bedingungen blüht es von Mai bis Ende August und trägt von Juli bis September Früchte. Es setzt jeweils 350 bis 400 Samen frei, die bis zu acht Jahre keimfähig bleiben. Deshalb ist es so schwierig, dieses Unkraut aus dem Garten zu entfernen.
Das Unkraut gilt aber auch als Heilpflanze und wird seit der Antike zur Behandlung vieler Beschwerden eingesetzt. Deshalb sollten Sie nicht vorschnell alle Ihre Labkrautpflanzen ausreißen.

