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Wie ich mich mit Fokins Flachschneider anfreundete

Sie haben sicher alle schon Werbung für Fokins Flachfräsen gesehen und gehört. Auch ich habe mir nach den vielen positiven Rezensionen einmal eine gekauft.

Zuerst kaufte ich mir aber eine Attrappe in einem normalen Gartencenter. Sie war lila lackiert und hatte keine Spitze. Ich versuchte, sie zu benutzen, aber sie funktionierte nicht.

Dann bekam ich ein Set originaler Fokin-Flachschneider (groß und klein). Sie waren handlicher und schärfer. Der Sockel, der am Griff befestigt wird, hat zwei Löcher, mit denen man den optimalen Winkel für bequemes Arbeiten einstellen kann.

Löcher im Flachfräser

Der Griff ist nicht rund, sondern flach, was beim Arbeiten angenehmer in der Hand liegt. Ich habe ihn allerdings zunächst nur auf bereits umgegrabenem, lockerem Boden getestet. Für solche Beete reichten ein Handgrubber und eine kleine Hacke völlig aus. Unser unberührter Boden hingegen ist verdichtet und steinig. Insgesamt schien er besser als der erste, aber ich konnte sein volles Potenzial nicht ausschöpfen. Hacke und Schaufel erwiesen sich als praktischer.

Jahrelang stand der Rasenmäher ungenutzt im Schuppen. Doch in dieser Saison beschloss ich, ihn wieder in Betrieb zu nehmen. Und plötzlich erkannte ich seine Vorzüge. Er erwies sich als ideal für hohes Gras. An vielen Stellen in unserem Garten ist der Boden schwer und steinig.

Dieses metallene „G“ ist nicht für rohe Gewalt ausgelegt, aber es schneidet die Grashalme hervorragend ab, wenn man es mit einer streifenden Bewegung einsetzt und sie ein paar Millimeter tief in den Boden drückt.

Im Folgenden zeige ich Ihnen, wie man dieses Gartengerät einsetzt und welche Ergebnisse die Bodenbearbeitung in den am meisten vernachlässigten Gebieten erzielt.

Dicht überwucherte Schwertlilien und Gänseblümchen. Sie waren in Vergessenheit geraten; das Gras daneben war gemäht, und Unkraut hatte sie umwuchert. Der Boden ist eine Art Lehm (ich kenne die genaue Bezeichnung nicht); bei anhaltendem Regen wird er matschig, klebt an den Schuhen, ist rutschig und gibt nach, und bei Trockenheit verhärtet er sich und wird sehr hart.

So sah das Gras aus, als ich beschloss, die Blumen zu entfernen. Dort wuchsen Quecke und Löwenzahn:

Unbehandelter Bereich

Ich bin mit einem Rasentrimmer ein Stück durchs Gras gelaufen und habe dann gemerkt, dass ich vergessen habe, ein Foto zu machen.

Nach nur einer Minute Arbeit ist das Gras um die Blumen herum bereits entfernt!

Die Blumen sind vom Gras befreit.

Ein Flachmesser ist leichter als eine Hacke und lässt sich daher mit weniger Kraftaufwand führen. Durch seine Form ist es zudem vielseitig einsetzbar. Eine Hacke eignet sich ideal zum Anhäufeln und Jäten von Unkraut in bereits bearbeiteten Böden.

Dank seiner speziellen Behandlung muss es zudem nicht häufig nachgeschärft werden; je mehr man es benutzt, desto schärfer wird es. Dies wird durch die gehärtete Oberseite der Klinge erreicht, während das darunterliegende Metall weicher ist. Beim Reiben am Boden nutzt sich das Metall an der Unterseite ab und schärft so die Schneide. Für mich ist die werkseitige Schärfung vorerst ausreichend, aber falls nötig, können Sie es selbst nachschärfen.

Nun zu den Arbeitsmethoden:

  1. Das ist ein Schnitt (das Gras wird bodennah abgeschnitten) – man führt den Rasenmäher einfach mit leicht angewinkelter Klinge über den Boden. Daher der Name, denn er bedeutet, dass die gesamte Oberfläche geschnitten wird.Flachmesser
  2. Schneiden Sie die Triebspitzen von Unkraut wenige Millimeter unter der Erdoberfläche ab. Schneidet man die Pflanze oberhalb der Erde ab, erholt sie sich innerhalb weniger Tage und treibt neu aus. Schneidet man sie direkt unter der Erdoberfläche, also unterhalb der Triebspitze, ab, bleibt nur die Wurzel ohne Knospen im Boden zurück und stirbt ab. Damit haben wir die Fläche bereits zu 80 % von Unkraut befreit.
    Ich habe mit dem anderen Teil des Flachschneiders geschnitten, nämlich diesem hier:Fokins FlachschneiderDa sich der gebogene Teil direkt unter dem Schaft befindet, ist die Bedienung sehr einfach. Gleichzeitig wird die oberste Bodenschicht gelockert.

    Flachschneider

    So setzt man das Werkzeug an, drückt es etwas tiefer in den Boden und bewegt es mit Druck auf den Griff.

  3. Tiefgehendes Auflockern, Ausgraben komplexer Wurzeln, wie zum Beispiel Fruchttriebe, und Entfernen von Steinen.Fokins FlachschneiderDass dieses Werkzeug sich mühelos um Steine ​​herum manövrieren lässt und dabei den Boden trotzdem auflockert, ist mir besonders wichtig, da dies auf unserem Grundstück ein Problem darstellt. Es gibt viele Steine, und sie sind so gleichmäßig im Boden verteilt, dass man beim Graben mit einem Spaten unweigerlich auf einige Steine ​​stößt und darüber gleitet, sodass man nicht tiefer graben kann. Versucht man, den Spaten zu bewegen, stößt man gegen benachbarte Steine. Dasselbe passiert beim Einsatz einer Hacke – das breite Blatt prallt an versteckten Felsbrocken ab.

Hier ein Beispiel: Ich habe ein Erdbeer- und Himbeerbeet umgegraben und bin dabei nur oberflächlich vorgegangen, um Unkraut zu entfernen und die oberste Bodenschicht aufzulockern. Ich habe lediglich Steine ​​entfernt, die den Vorgang behinderten, und zwar nur von der Oberfläche.

Erdbeerbeet

Schaut euch die Ernte an:

Steine

Ein Eimer voller Pflastersteine ​​wurde gesammelt

Hier kommt der Flachschneider wieder zum Einsatz. Die schmale, stabile Spitze der Klinge spreizt und hebt Steine ​​an. Er passt unter jede Wurzel.

Die wichtigste Voraussetzung ist hierbei, dass die Spitze nach unten zeigt und man sie wie eine Hacke führt, indem man sie schwingt und in den Boden stößt.

Lösen mit einem Flachmesser

Hier habe ich beispielsweise eine Kirschbaumwurzel aus hartem, trockenem Boden befreit, um sie an der Basis zu entfernen:

Unterholz mit einem Flachschneider entfernen

Ich zeige Ihnen die Ergebnisse der Bearbeitung des Grundstücks vor dem Haus mit diesem Gerät. Der Boden hier ist zwar besser, aber immer noch steinig und trocken. Er wurde seit Jahren nicht mehr umgegraben oder gewendet; lediglich der Rasen wurde gemäht und die Kirsch- und Pflaumenbäume regelmäßig beschnitten.

War:

verwildertes Gebiet

Es wurde zu:

Ein mit einem Flachschneider bearbeiteter Bereich

Auch hier, auf einem zugewachsenen Pfad, fuhr Fokins Flachmäher:

Weg im Hof

Der Vorteil des Tiefenlockerers lag in diesem Fall darin, dass der Boden nicht aufgelockert werden musste. Der Weg ist fest und eben; es genügte, eine Grasnarbenschicht abzuschneiden.

Nachdem mein Flachschneider mehrere Jahre im Schrank stand, ist er nun wieder einsatzbereit. Interessanterweise fand ich beim Lesen über die Vorteile dieses Werkzeugs hauptsächlich positive Erfahrungsberichte von Gärtnern, die ihn auf lockerem Boden einsetzten. Ich persönlich empfand ihn jedoch als praktischer für die Bearbeitung von Rasenflächen und schwerem, steinigem Boden.

 

Kommentare: 2
29. Juli 2020

Um den Fokin-Flachschneider in Betrieb zu nehmen, müssen Sie ihn zunächst korrekt zusammenbauen! Eine Anleitung dazu finden Sie auf der Fokin-Website.

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2. August 2020

Hallo, ich habe nachgesehen, und ja, meine Flachsäge ist tatsächlich falsch herum angeschraubt. Interessanterweise war diese Montageart aber in der Anleitung genau beschrieben. Vielleicht war meine damals nicht die Originalsäge... aber wie dem auch sei, sie erfüllt ihren Zweck, während die erste lila Säge gar nicht funktionierte. Gestern habe ich das Gerät wieder benutzt, um schnell den Garten aufzuräumen.
Da ich ohnehin nach der passenden Halterung suche, kopiere ich sie hierher. Vielleicht ist sie ja für jemand anderen nützlich. Und falls noch etwas nicht stimmt, lasst es mich bitte wissen, damit ich besser nachvollziehen kann, woran es liegen könnte.

1. Für Rechts- oder Linkshänder: Setzen Sie den flachen Cutter mit der scharfen Seite auf den Griff und richten Sie die Spitze nach rechts (für Rechtshänder) bzw. nach links (für Linkshänder), je nachdem, welche Hand Ihre dominante Hand ist.

2. Für junge oder alte Menschen - Befestigung je nach körperlichen Fähigkeiten der Person.
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass je länger die Klinge, desto mehr Kraftaufwand beim Arbeiten erforderlich ist.
Option I: Versuchen Sie die Standardhalterung.
Legen Sie das Werkstück auf und schrauben Sie den Flachschneider darauf.
Wenn Ihnen diese Arbeit schwerfällt und sich der Flachschneider im Boden verhakt und nur schwer wieder herausziehen lässt.
Option II: Es ist notwendig, die Klingenlänge zu reduzieren.
Dazu legt man zuerst den flachen Cutter auf und setzt dann den Griff darauf, wodurch die Klinge kürzer wird.
3. Für große oder kleine Arbeiter – Befestigung je nach Körpergröße des Arbeiters.
Die Flachmesserklinge verfügt stets über drei Befestigungslöcher, wodurch der Winkel der Befestigung am Griff verändert werden kann.
Bei Personen mit geringer Körpergröße wird der Flachschneider schräg angebracht.
Bei einem Mann von durchschnittlicher Größe (175–185 cm) ist die Klinge nahezu senkrecht zum Griff befestigt.

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