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Der Kürbis ist die Königin der Herbsternte.

Erst vor Kurzem habe ich den Wert und die Vorzüge von Kürbis richtig zu schätzen gelernt. Bis dahin konnte ich nicht verstehen, warum meine Eltern ihn so lange wie möglich haltbar machten – er schmeckt doch so fade und ist doch nur als Tierfutter geeignet. Wie sehr ich mich doch geirrt habe!

Meine Mutter kochte die Orangenstücke oft in Zuckerwasser, und meine Großmutter machte aus dem Kürbis Reis- oder Hirsebrei. Alle aßen ihn mit Genuss, und ich schaute nur verächtlich daneben. Nach meiner Heirat versuchte ich mich selbst an Kürbisgerichten, denn im Internet gab es Suppen, Hauptgerichte und sogar Desserts in Hülle und Fülle! Die Autoren behaupteten: „Wer keinen Kürbis isst, weiß einfach nicht, wie man ihn zubereitet!“

Heutzutage vergeht keine Saison, in der wir diese Königin des Herbstes nicht ernten. Sie ist mittlerweile unsere Lieblingssorte. Wir bauen herzhafte Sorten für Vorspeisen und Hauptgerichte an, und für Desserts verwenden wir die zuckerreichen Sorten. Diese können auch roh gegessen werden!

Der Kürbis ist die Königin der Herbsternte.

Frischer Kürbis ist reich an Schönheitsvitaminen (A und E), Kalzium, Kalium, Eisen, Zink, Kupfer und anderen Mikronährstoffen. Er wirkt harntreibend und gallentreibend und fördert die Verdauung. Übermäßiger Verzehr kann jedoch zu Darmkrämpfen und anderen Magenbeschwerden führen.

Wir legen keine extra Beete für den Kürbisanbau an – Kürbisse gedeihen auch in weniger fruchtbaren Gebieten prächtig und bringen eine reiche Ernte. Wir pflanzen sie in der Nähe von Tiermisthaufen, Kompostgruben und auf unkrautbewachsenen Stellen. Wichtig ist vor allem, die jungen Setzlinge anfangs vor Unkraut zu schützen; sobald sie angewachsen sind, kümmern sich die Kürbisse selbst darum und verhindern, dass sich Unkraut ausbreitet.

Wir bauen Kürbisse für unser Vieh auf Feldern und auf angereicherter Erde an und konzentrieren uns dabei auf Sorten mit dicker Schale, um eine längere Lagerfähigkeit zu gewährleisten. Während der Wachstumsphase ist die Pflanze einfach anzubauen und verträgt Trockenheit. Unter ungünstigen Bedingungen fällt der Ertrag geringer aus, ist aber dennoch vorhanden.

Beim Schneiden des Gemüses die Kerne entfernen. Nach dem Waschen und Trocknen sind sie verzehrfertig. Geröstete Kerne schmecken köstlich. Rohe Exemplare können als vorbeugende Maßnahme gegen Helminthen und andere Darmparasiten verzehrt werden.

Wir ernten vor dem ersten Frost. Zuerst häufen wir die Kürbisse auf und sortieren sie dann, um die gesunden von den unbeschädigten zu trennen. Die besten Kürbisse bringen wir in den Keller. Dort lagern wir sie auf Holzregalen und -plattformen, sodass sie sich nicht berühren. Wir kontrollieren jeden einzelnen Kürbis regelmäßig und suchen sorgfältig nach Anzeichen von Verderb oder Fäulnis. Beschädigte Kürbisse entfernen wir sofort, um eine Kontamination des anderen Gemüses zu vermeiden.

Unsere Kürbisernte

Falls Sie Kürbis noch nicht probiert haben, sollten Sie das unbedingt nachholen! Bestreichen Sie eine halbe Kürbishälfte mit Butter, beträufeln Sie sie mit Honig und schieben Sie sie in den Ofen. Dieses einfache Rezept ergibt einen köstlichen Genuss!

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