Auf der Arbeit bekam ich eine Zimmerpflanze mit einem witzigen Namen geschenkt – Hirschgeweih. Es handelt sich dabei um eine Kalanchoe-Art, wissenschaftlich bekannt als Laciniata. Sie gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Neben der ungewöhnlichen Blattform (ich habe eine Sorte mit gefiederten Blättern) hat diese Pflanze auch medizinischeDie
Stängel und Blätter sind zwar dünn, aber recht fleischig und saftig. Mir ist ein Blatt abgebrochen, als ich die Pflanze von der Arbeit nach Hause trug, und dann noch einmal, als ich sie aus der Tüte nahm. Das ungewöhnliche Knirschen hat mich überrascht.
Warum habe ich mich entschieden, sie zu behalten? Erstens wegen ihrer Heilwirkung, zweitens wegen ihres ungewöhnlichen Aussehens und drittens, weil die Pflanze Wasser in ihren Blättern speichern kann, sodass ich sie nicht zu oft gießen muss. Das bedeutet, dass ich im Sommer problemlos ans Meer fahren kann, ohne dass der Pflanze etwas passiert.
Übrigens, wenn ich mit dem Finger über die Blätter fahre, fühlt es sich an, als wären sie mit Wachs überzogen.
In diesem Zustand erhielt ich die Blume:
Ich werde sie auf jeden Fall pflegen, gelbe Stellen entfernen, düngen und die Erde auflockern, aber nicht jetzt – ich lasse sie erst einmal ein paar Wochen ruhen. Das ist wichtig, damit sich die Kalanchoe an ihre neue Umgebung gewöhnen kann. Wenn ich jetzt etwas an ihr mache, könnte sie durch den doppelten Stress krank werden.



