Ich versuche, verschiedene Tomatensorten anzubauen, sowohl zum Einmachen und für Salate als auch einfach für die Vielfalt. Dieses Jahr habe ich die niedrig wachsende Sorte „Vzryv“ und die hochwachsende „Nastya-Slastena“ gepflanzt. Erstere sollte maximal 50–60 cm, letztere bis zu 2 m hoch werden. Ich pflanze alle Tomaten im gleichen Abstand in einer Reihe, lasse aber zwischen „Nastya-Slastena“ und „Vzryv“ den doppelten Abstand.
Niedrig wachsende Sorten sind beliebt, weil sie keine Stütze benötigen, während höhere Sorten, die ein Rankgitter brauchen, nie Früchte tragen. Sie benötigen außerdem weniger Platz und lassen sich daher leichter auflockern, gießen, düngen und jäten.
Für die hohen Exemplare verwende ich alte Metallrohre, spanne Draht in 3-4 Lagen dazwischen und binde ihn zusammen:
Zum Anbinden verwende ich immer flexiblen Draht in einer Schutzhülle, um die Tomatenstängel nicht zu beschädigen:
Hierbei gibt es keine besonderen Probleme. Daher lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, welche Sorte leichter anzubauen ist. Da höhere Sorten jedoch pflegeleichter (Bewässerung usw.) und auch leichter zu ernten sind, halte ich sie für die bessere Wahl, insbesondere für Anfänger.





