Dieses Jahr wurden die Wassermelonen riesig, aber da es diesen Sommer nicht viel Sonne gab, waren sie alle ziemlich geschmacklos. Es gab so viele, dass genug für Hühner, Enten und andere Tiere reichte. Da fiel mir ein, dass ich vor ein paar Jahren Wassermelonenmarmelade gekocht hatte. Deshalb möchte ich ein leckeres, bewährtes Rezept mit euch teilen:
- Ich habe die Wassermelone in Scheiben geschnitten.
- Ich habe eine dünne Schicht des grünen Teils abgekratzt.
- In Würfel schneiden.
- Ich habe auch das restliche Fruchtfleisch kleingeschnitten (die Wassermelone enthält nur im Kern Zucker, und den haben wir gegessen).
- Sie legte es in ein großes Becken.
- Ich habe es mit Zucker bestreut (ich mache das normalerweise nach Augenmaß).
- Sorgfältig vermischt.
- Ich habe die Beeren 10–12 Stunden ziehen lassen, damit sie ihren Saft abgeben. Übrigens empfehlen viele Rezepte, Wasser hinzuzufügen, aber das halte ich für Unsinn, da Wassermelonen ohnehin schon so viel Saft enthalten, dass es zu viel ist.
- Ich stellte es aufs Feuer und es bildete sich noch mehr Saft.
- Nach dem Aufkochen habe ich es tatsächlich 20-25 Minuten lang gekocht (10 Minuten, wie sie üblicherweise im Internet angegeben werden, reichen nicht aus – es bleibt nicht genügend Zeit, um die gesamte Struktur des harten weißen Teils der Schale gründlich zu erhitzen).
- Nach dem Abkühlen wiederhole ich den Vorgang noch zweimal.
- Ich fülle es in sterile Gläser, stelle diese kopfüber und decke sie mit einer warmen Decke ab.
Um dem Ganzen etwas mehr Abwechslung zu verleihen, habe ich die andere Hälfte mit Orangen- und Zitronenaroma zubereitet. Der Geschmack ist wirklich einzigartig! Ich zeige euch, wie es richtig geht:
- Kochen Sie ein paar Orangen – etwa 10 Minuten lang. Diese Menge reicht übrigens auch für 3–4 kg Wassermelone.
- Lass es abkühlen.
- Wir schälen die Frucht und entfernen dabei gleichzeitig die Kerne.
- In zufällige Stücke schneiden.
- Gib es in einen Gemüseschneider (ich habe einen „Lightning“-Schneider).
- Schneide eine halbe Zitrone ab.
- Wir haben es auch in den Mixer gegeben.
- Alles gründlich zerkleinern.
- Gieße die Mischung während des zweiten Aufkochens in die Wassermelone.
- Von da an läuft alles nach Standard.
Meine Wassermelonenmarmelade ist zweifarbig geworden – die helleren Stücke sind die Schale, die roten das Fruchtfleisch. Anders als ich auf verschiedenen Webseiten gelesen habe (von Leuten, die angeblich Marmelade aus dem Fruchtfleisch kochen), zerfällt das Fruchtfleisch überhaupt nicht, sondern bleibt in festen, karamellisierten Stücken.
So schön sehen die Stücke aus, wenn sie keinen Saft mehr haben. Übrigens kann man sie trocknen und als kandierte Früchte mit Wassermelonen-Zitronen-Orangen-Geschmack genießen. Guten Appetit! Gelbe Wassermelonen eignen sich übrigens auch hervorragend für Marmelade.






























