Löwenzahn gilt als bekannte Heilpflanze und ist überall erhältlich. Man sollte ihn nur nicht an ungeeigneten Orten, wie zum Beispiel in der Nähe von Autobahnen, pflücken. Ich habe zwei Staffordshire Terrier und zwei Katzen, und eines Tages bemerkte ich, dass sie sich für Löwenzahn interessierten. Deshalb wollte ich herausfinden, ob die Pflanze schädlich für sie ist. Außerdem erzählte mir eine Nachbarin, dass sie daraus Tee für ihren kranken Hund zubereitet und ihn anschließend ihren Hühnern gibt.
Löwenzahn wird tatsächlich in der Geflügelzucht verwendet, und zwar in allen Teilen. Obwohl er leicht bitter schmeckt, fressen Hühner ihn mit Genuss. Löwenzahn enthält Farbstoffe, weshalb auch das Eigelb der Eier eine kräftigere Farbe hat.
Sogar die Finger werden gelb:
Löwenzahn fördert die Verdauung, wirkt aber leicht harntreibend. Zudem tötet er Bakterien ab. Er enthält Vitamine und Mineralstoffe und stärkt somit das Immunsystem.
Am besten verfüttert man junge Frühlingsblätter; sie sind saftiger und süßer. Kaninchen lieben sie auch. Und wie sich herausstellt, bieten Löwenzahnpflanzen für Kaninchen dieselben Vorteile wie für Vögel. Man sollte die Kaninchen nur nicht überfüttern und ihnen Löwenzahn erst ab einem Alter von etwa vier Monaten anbieten.
Löwenzahn ist für Katzen und Hunde bei Magenverstimmungen und Nierensteinen hilfreich. Die Pflanze ist schnell verdaulich, sollte aber roh oder gekocht verfüttert werden. Ich habe es sogar selbst ausprobiert, als meine Hündin Magenprobleme hatte: Ich habe Löwenzahn wie einen schwachen Tee aufgebrüht und ihr statt Wasser gegeben. Sie trank den ganzen Tag (etwa 750 ml) und hatte am nächsten Morgen normalen Stuhlgang. Es hilft!
Ich trockne Löwenzahn vorsichtshalber:

Ich habe außerdem herausgefunden, dass Löwenzahn sogar Hundefutter beigemischt wird. Frisst ein Haustier jedoch zu viel Löwenzahn, kann dies zu Problemen wie Magenschmerzen führen.



