Wir sind im Winter in ein neues Haus gezogen, und da stand ein Stachelbeerstrauch. Der sah allerdings ziemlich mitgenommen aus – irgendwie krank. Und er stand ganz am Ende des Gartens. Trotzdem habe ich ihn im Frühling mit Bordeauxbrühe behandelt, zurückgeschnitten und mit Harnstoff und Holzkohle gedüngt. Ich habe die Erde umgegraben und ihn gegossen. Das war’s dann auch schon, denn ich habe ihn aus Zeitmangel komplett vergessen – er ist ja wegen seiner abgelegenen Lage einfach außer Sichtweite.
Ich habe vor Kurzem Stachelbeeren wiederentdeckt und war einfach nur begeistert – es hingen so viele Beeren daran:
Einen Monat später kam ich in den Busch – er war natürlich mit Gras überwuchert und selbst sehr verzweigt:
Aber es hingen bereits große Beeren daran, und ich war mit der Menge sehr zufrieden:
Sie schmecken richtig süß! Schade, dass ich die Sorte nicht kenne. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Stachelbeeren recht einfach anzubauen sind. Jetzt plane ich, im nächsten Frühjahr fünf weitere Sträucher zu pflanzen.






