Ein paar Tage nach dem ersten Frost machten wir uns auf den Weg zum Teich. Wir wollten einfach nur mit unseren Staffordshire Terriern spazieren gehen und die winterliche Schönheit der Landschaft genießen. Hunde lieben es, im Schnee zu springen – ehrlich, sie haben einen Riesenspaß dabei!
So sieht dieser wundervolle Ort aus – ein Teich, der mit einer dicken Eisschicht bedeckt ist:
Und dies ist das Küstengebiet mit den ehemaligen Schilf- und Dickichtbeständen:
Mein Mann beschloss, mit dem jüngsten Hund ans andere Ufer zu gehen. Ich hatte zunächst Angst und blieb deshalb am Ufer. Zu meiner Überraschung hatte auch der ältere Hund, Richard, Angst, aufs Eis zu gehen. Und das lag nicht daran, dass ich geblieben war, denn später lief sie ihm hinterher, während Richard am Ufer blieb. Hier sieht man ihn, wie er Chara und meinen Mann mit (offenbar traurigen) Augen beobachtet.
Wenn du nur wüsstest, wie schwer es war, Richard zum Überqueren des Eises zu bewegen! Ich umarmte ihn und zog ihn fast schon hinter mir her. Mein Mann kam daraufhin mit einer Leine zurück. Ich zog ihn über das Eis, bis er die Hälfte des Teichs überquert hatte. Und dann lief er von selbst. Seine Pfoten waren natürlich rutschig, aber er schaffte es. Dann war alles perfekt – er und Chara liefen schon mutig über die Eisfläche des Teichs.
Ich meinerseits entdeckte einige wirklich wunderschöne Momente, die ich unbedingt festhalten musste. Und zum ersten Mal sah ich die von den Fischern hinterlassenen Löcher mit eigenen Augen:
Am Ende unseres Spaziergangs fiel Chara in eines der Eislöcher. Wir mussten sie sofort herausziehen, sie mit dem Pullover meines Mannes abwischen und schnell nach Hause rennen. Es blieb keine Zeit für Fotos.
Aber im Grunde genommen möchte ich sagen, dass man in der Stadt nie einen so schönen Urlaub erleben wird. Das Landleben ist einfach unschlagbar! Wer stimmt mir zu?












