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Welche Holzart eignet sich am besten zum Beheizen eines Ofens?

Das Leben im Dorf ist nicht nur ein Vergnügen (ich meine, dass schrieb), aber auch einige Probleme im Zusammenhang mit dem Heizen mit Öfen. Viele Haushalte verfügen heutzutage natürlich über Gas, aber es gibt auch traditionelle russische Öfen und gusseiserne Öfen. Daher ist die Wahl des Brennholzes (das übrigens um ein Vielfaches günstiger ist als Kohle) ein sehr dringliches Thema.

Brennholz Brennholz im Garten

Birkenholz gilt allgemein als bester Brennstoff, doch Birkenwälder sind in unserer Region sehr selten. Daher müssen wir nach einer Alternative suchen.

Ich werde Ihnen etwas über jeden Typ erzählen:

  • Eiche. Das ist eine sehr gute Option, da diese Holzscheite sehr lange brennen und man daher wenig Brennstoff verbraucht. Allerdings lassen sich Eichenholzscheite schwer entzünden. Sie verströmen übrigens einen angenehmen Duft, da Eichenholz viele ätherische Öle enthält.
  • Birke. Ich habe es bereits erwähnt, möchte aber noch etwas hinzufügen. Birkenholz brennt lange, lässt sich leicht spalten, verströmt einen angenehmen Duft durch ätherische Öle, hat einen hervorragenden Heizwert und ist funkenfrei. Trotzdem würde ich Birkenholz meiden, da es viel Ruß produziert, der den Schornstein schnell verstopft.
  • Obstbäume. Obstholz hat immer ein eigenes, unverwechselbares Aroma und ist harzfrei. Genauer gesagt, es enthält nur sehr geringe Mengen Harz. Außerdem erzeugt es eine hervorragende Heizleistung. Wir haben es bei einem größeren Rückschnitt in unserem alten Garten verwendet. Auch heute noch lassen wir nach dem Schneiden immer selbst die dünnsten Zweige stehen, trocknen sie gründlich und verwenden sie zum Anzünden.
    Insbesondere verschiedene Obstsorten:

    • Apfelholz – brennt lange und möglichst gleichmäßig;
    • Birnenholz hat eine etwas niedrigere Verbrennungstemperatur, aber nach dem Verbrennen des Holzes bleiben unverbrannte Kohlen übrig, die gesammelt und dann zum Kochen von Schaschlik und Grillgut verwendet werden können;
    • Kirsche - verströmt am besten ein fruchtiges Aroma, das in seinen Eigenschaften dem von Kirschen ähnelt.
  • Ulme. Es handelt sich um eine Ulmenart, die sich gut zum Heizen eines Ofens eignet, da sie Eichenholz völlig ähnelt, aber solches Brennholz ist viel günstiger.
  • Pappel. Es ist unmöglich, ein Haus allein mit Pappelholz zu heizen, da es erstens nur einen mäßigen Heizwert hat und zweitens sehr schnell verbrennt. Daher benötigt man zwei- bis dreimal so viel Pappelholz wie beispielsweise Eiche, Ulme usw. Pappelholz ist jedoch günstig, und wir verwenden es übrigens auch – wir legen Pappelholz vor dem Anzünden ins Feuer – es entzündet sich nicht nur schnell, sondern sofort. Und es erzeugt übrigens weder Ruß noch Rauch.
  • Nadelholz, aber nicht laubabwerfend. Absolut ungeeignet, da Holz übermäßig viel Harz enthält, das beim Erhitzen herausspritzt. Bei einem geschlossenen Ofen ist das kein Problem, aber der Nachteil ist, dass sehr dichter Rauch entsteht und sich ein klebriger Rußfilm an den Schornsteinwänden ablagert. Versuchen Sie mal, den wieder abzuwaschen!
  • Ahorn. Eine gute und preiswerte Option – es brennt lange, erzeugt kaum Rauch und spaltet sich schnell. Allerdings ist es sehr anfällig für Fäulnis und sollte daher nur an einem gut trockenen und belüfteten Ort gelagert werden.

Wussten Sie, dass die Menschen früher mindestens drei verschiedene Brennholzarten sammelten und diese Technik in Finnland auch heute noch angewendet wird? Denn die verschiedenen Brennholzarten ergänzen sich perfekt.

Schaut mal, wir haben eine Pappel, und die sieht so aus:

Baumquerschnitt Schneiden

Ulme:

Ulme als Brennholz Ulmenschnitt

Ahorn:

Ahorn-Brennholz Ahornschnitt

Und einige andere, um ehrlich zu sein, kennen wir gar nicht.

Brennholz vorbereiten Protokolle

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