Die Filzkirschbäume auf der Datscha sind reif. In diesem Frühjahr haben sie üppig geblüht.
Aus irgendeinem Grund gibt es aber nur sehr wenige Beeren; nur an einem alten Baum sind alle Zweige mit roten Beeren bedeckt.
Entweder hat der Frost die Blumen beschädigt, oder der Regen hat sie weggespült.
Aber wir hatten genug Beeren zum Essen, und am nächsten Tag haben wir den Rest gepflückt.
Denn die Vögel wollen ja auch fressen und können an einem Tag den gesamten Busch plündern.
Sobald wir alles beisammen haben, müssen wir etwas kochen. Filzkirschmarmelade Sie stand schon seit letztem Jahr dort, und ich beschloss, Kompott daraus zu machen. Am selben Abend pflückten wir die verwelkten Erdbeeren und die reifenden Himbeeren.
Also beschloss ich, Kompott zu machen und gab zu den Kirschen noch Himbeeren und Erdbeeren hinzu.
Am Ende hatte ich vier Literflaschen: zwei reine Kirschkompott, eine Kirsch-Erdbeer-Kompott und eine Kirsch-Himbeer-Kompott. Ich frage mich, welches Kompott am besten schmecken wird?
Wie ich Kompott zubereitet habe
Zuerst habe ich die Beeren verlesen, sie gründlich unter fließendem Wasser gewaschen und in eine Schüssel gegeben, damit die Wassertropfen abtropfen konnten.
Ich habe die Flaschen gründlich ausgespült und sie 15 Minuten lang bei 150 Grad Celsius im Backofen sterilisiert. Nachdem die Flaschen etwas abgekühlt waren, habe ich sie fast bis zur Hälfte mit Beeren gefüllt. Ich verwende immer reichlich Beeren, damit die Kompott einen vollen, intensiven Geschmack bekommt. Die Beeren essen wir nach dem Kompott nicht mehr.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Brüder und ich als Kinder die letzten Beeren aufgegessen und Kompott in Drei-Liter-Gläsern eingekocht haben. Heute essen weder meine Kinder noch meine Enkelkinder Beeren, geschweige denn trinken sie Kompott. Deshalb mache ich nur noch das Nötigste. Wir trinken Kompott, wenn die ganze Familie zusammenkommt oder an Feiertagen.
Ich habe die Flaschen mit den Beeren 15 Minuten lang in heißem Wasser eingeweicht. Anschließend habe ich das Wasser in einen großen Topf gegeben und Zucker hinzugefügt. Ich habe 300 Gramm Zucker pro Liter Wasser, also etwa 1,5 Tassen, verwendet. Den Sirup habe ich aufgekocht und über die Flaschen mit den Beeren gegossen.
Ich gieße die Mischung zweimal ein, weil ich sie zu Hause in einem Wandschrank im Flur aufbewahre. Und da die Beeren Kerne haben, schadet es nicht, die Kirschen vorher gut zu erwärmen. Mir ist es egal, ob sie zerfallen oder platzen. Ich will die Kompott, nicht die Beeren; die isst sowieso niemand.
Ich habe die Deckel zusammengerollt. Ich habe die Flaschen geschüttelt, gedreht, darauf geachtet, dass die Deckel nicht auslaufen, und sie dann liegend unter eine warme Decke gelegt. Falls die Kompottmischung zu süß ist, kann man sie jederzeit mit Wasser verdünnen.







