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Wie pflegt man Schneebeeren richtig?

Das Thema Schneebeere bleibt bestehen: Eine überraschend schöne und anspruchslose Pflanze, deren Beeren selbst im Winter in Büscheln hängen. Lesen Sie mehr über ihre Anbaueigenschaften. HierAls Erstes möchte ich über Krankheiten sprechen. Der Strauch gilt als giftig und wird daher fast nie krank oder von Schädlingen befallen. Fast nie … denn wenn der Strauch völlig vernachlässigt wird, kann es zu Infektionen kommen, da die Abwehrkräfte der Pflanze stark geschwächt sind.

Es gibt jedoch zwei Krankheiten, die sich von anderen Pflanzen ausbreiten können, wenn diese zu dicht beieinander wachsen: Grauschimmel und Mehltau. Meine Schneebeeren werden nicht mehr krank, da ich sie im Frühjahr mit Fungiziden behandle. Ich verwende gerne Fitosporin-M, Topaz und Skor. Die Wahl liegt aber bei Ihnen.

Wie gießt man?

Schneebeeren benötigen nicht viel Wasser. Ich gieße sie selten – nur einmal pro Woche in trockenen Sommern. Pro Strauch verwende ich etwa 15–18 Liter Wasser. Bei gelegentlichem Regen ist Gießen gar nicht nötig. Ich habe bereits darüber geschrieben, dass diese Pflanze Staunässe absolut nicht verträgt (sie beginnt zu faulen und wird krank).

Nach dem Gießen lockere ich immer den Bereich um den Stamm herum auf, was ich Ihnen ebenfalls empfehle.

Wie füttern?

Ist Ihr Boden fruchtbar, können Sie ihn alle zwei Jahre düngen, ist er es nicht, sollten Sie ihn jährlich düngen. So mache ich es:

  • Im Herbst. Beim Umgraben vor dem Winter mische ich Kompost unter, der gut verrottet sein sollte. Zuerst verteile ich ihn 3–5 cm tief unter den Büschen und arbeite ihn dann ein.
  • Im Frühling. Beim Umgraben (bevor die Blätter blühen) gebe ich außerdem Mist, der zu gleichen Teilen mit Humus vermischt ist, in einer 3-4 cm dicken Schicht hinzu und füge gleichmäßig 20-40 g Kaliumsalz und Superphosphat hinzu.
  • Im Sommer. Ich dünge normalerweise nicht, aber bei nährstoffarmen Böden ist es nötig. Bei mäßig nährstoffarmen Böden dünge ich alle zwei bis drei Jahre. Dafür verwende ich 50 g Agricola und 10 Liter Wasser. Diese Menge gilt pro Pflanze.

Muss ich es beschneiden?

Schneebeerensträucher sehen recht ordentlich und attraktiv aus. Um jedoch mehr Blüten und Beeren zu erhalten, ist ein Rückschnitt notwendig. Dazu müssen die Triebe im zeitigen Frühjahr gekürzt werden. Jeder Trieb sollte auf 10–15 cm zurückgeschnitten werden, das genügt.

Schneebeerenstrauch

Bei einer Schneebeerhecke ist ein zweiter Rückschnitt erforderlich, den ich nach der Blüte durchführe. Dabei kürze ich die Zweige bis zu den am weitesten entwickelten Knospen und der Höhe der jungen Triebe.

Weitere Funktionen, die ich bei Bedarf nutze:

  • Ist der Strauch bereits alt, muss er verjüngt werden. Dazu kürze ich die Triebe um drei Viertel. Der Ertrag wird dieses Jahr gering ausfallen, aber der verjüngte Strauch wird Ihnen nächstes Jahr und in den Folgejahren Freude bereiten.
  • Im Frühling und Herbst versuche ich, übertrocknete, abgebrochene oder morsche Äste zu entfernen. Außerdem entferne ich zu dichte Zweige. Das geht im Frühling leichter.

Wenn du experimentierfreudig bist, steht dir alles offen. Mein Mann hat etwa drei Jahre damit verbracht, die Büsche immer wieder neu zu formen. Zum Beispiel hat er sie so gestutzt, dass sie aus der Ferne wie schwebende Wolken oder Wellen aussahen und manchmal einen inselartigen Effekt erzeugten.

Besonderheiten der Pflege zu verschiedenen Jahreszeiten

Je nach Jahreszeit führe ich spezielle Manipulationen durch.

Im Herbst:

  • Es ist Laubfallzeit, daher sieht das Gartenbeet nicht besonders schön aus. Ich harke also alle Blätter zusammen (und verwende sie dann als Mulch oder Kompost). Denken Sie daran, dass sich bei Wind Blätter zwischen den Zweigen der Schneebeere verfangen können. Entfernen Sie diese unbedingt.
  • Die zweite Frage ist, ob die Sträucher im Herbst winterfest gemacht und abgedeckt werden müssen. Schneebeeren müssen nicht abgedeckt werden – sie vertragen starken Frost sehr gut, aber wie kann man diese Schönheit schützen?
    Schneebeerenfrüchte Rosa Schneebeeren
    Mulchen lohnt sich aber. Dafür gibt es nur einen Grund: Mulch saugt überschüssige Feuchtigkeit auf, sodass die Schneebeere nicht unter Staunässe leidet. Ich verwende gehackte Kiefernrinde oder Holzschnitzel. In kalten Klimazonen ist es ratsam, zuerst eine Schicht Kompost und dann Holzschnitzel darauf zu verteilen (das hilft, die Wärme zu speichern).
  • Ist der Strauch noch sehr jung, also gerade erst gepflanzt und nicht im Süden gelegen, sollte er abgedeckt werden. Dazu biegt man die Stängel einfach leicht zum Boden, fixiert sie mit Klammern und bestreut sie mit gut getrockneten Blättern. Anschließend legt man Zweige oder Fichtenzweige darüber.

Ich möchte anmerken, dass die weißen und rosafarbenen Sorten, wie meine, überhaupt nicht frosthart sind, und ich wohne in der mittleren Klimazone, daher decke ich sie nie ab.

Weiße Schneebeere Schneebeerenstrauch

Zu anderen Jahreszeiten:

  • Im Winter. Es sind keine Maßnahmen erforderlich.
  • Im Frühling. Ich schneide, dünge und grabe regelmäßig um die Baumstämme herum. Als Erstes entferne ich aber die Mulchschicht. Dazu nehme ich den Mulch ab (die Blätter kommen sofort auf den Kompost) und grabe Gräben, damit das Wasser ablaufen kann.
  • Im Sommer. Wie im Winter mache ich gar nichts. Höchstens passe ich die Triebrichtung an und entferne eventuelle Pflanzenreste.
Kommentare: 1
2. Januar 2024

Ich wollte auch Schneebeeren in meinem Garten pflanzen, aber als ich erfuhr, dass ihre Beeren giftig sind, habe ich mich dagegen entschieden. Kinder aus den benachbarten Datschen besuchen meine Enkelkinder oft. Ich habe allerdings noch nie eine Schneebeere mit rosa Beeren gesehen. Sie sieht sehr schön aus, besonders ein Strauch mit sowohl rosa als auch weißen Beeren.

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