Einen schönen Winter euch allen, Blumenzüchtern, Gärtnern und Sommergästen!
Es ist ein grauer, kalter Tag heute. Seit heute Morgen schneit es, fein wie Sand. Es weht ein starker Wind, der die Schneeflocken wahrscheinlich zerkleinert und in feine weiße Körnchen verwandelt. Ich liebe es, wenn große, flauschige Schneeflocken fallen, die man zum Schneemannbauen verwenden kann.
Der Winter ist nicht die beste Jahreszeit für Veilchen.
Sie leiden unter der eisigen Luft, die beim Lüften der Räume durch das Fenster hereinströmt, unter dem kalten Glas und den kalten Fensterbänken sowie unter der heißen Luft, die von den Heizbatterien ausgeht.
Damit die Blätter nicht das kalte Glas berühren, kann man bei kaltem Wetter einen Teil der Scheibe mit Schutzfolie, Pappe, Alufolie oder Wand- bzw. Bodenisolierung abdecken. Ich habe den unteren Teil des Fensters mit alten Frotteehandtüchern abgedeckt.
Legen Sie etwas Schaumstoff unter die Töpfe; er schützt die Blumen nicht nur vor der kalten Fensterbank, sondern auch vor dem heißen Luftstrom der Heizkörper.
Man kann die Töpfe in tiefe Untersetzer stellen und diese mit einem Abdecktuch, alten Frotteehandtüchern oder einem warmen Schal auslegen. Das Material sollte natürlich zum Gießen entfernt werden.
Ich habe die Töpfe in einen Schal eingewickelt.
Was passiert, wenn die Erde zu kalt wird? Kalte, nasse Erde begünstigt Pilzkrankheiten und Wurzelfäule. Im Winter sollten Sie beim Gießen weniger Wasser verwenden und nur dann gießen, wenn die Erde im Topf vollständig ausgetrocknet ist. Vermeiden Sie Staunässe; ein oberflächliches Gießen genügt. Das Wasser sollte etwas wärmer als Zimmertemperatur sein und mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher verdünnt werden.
Heiße Heizkörperluft und extrem trockene Wohnungsluft sind ebenfalls ungünstig für Veilchen. Im Winter muss die Luftfeuchtigkeit erhöht werden. Ein Luftbefeuchter eignet sich dafür gut. Da ich keinen besitze, decke ich die Heizkörper einfach mit einem feuchten Handtuch ab, stelle Wassergefäße in die Nähe der Blumen und lüfte die Wohnung häufiger.
Beim Lüften des Zimmers können Veilchen erfrieren, daher ist es besser, die Blumen mit einem Abdecktuch zu schützen oder sie für eine Weile vom Fenster zu entfernen.
Natürlich sind diese Maßnahmen etwas aufwendig, aber man tut eben alles, damit die geliebten Blumen gut wachsen, gesund bleiben und blühen. Blumen sind wie Kinder; sie brauchen Liebe und Pflege.
In den Wintermonaten dünge ich weiterhin, allerdings seltener – einmal im Monat.
Im Winter verkürzen sich die Tage, was zu unzureichender Beleuchtung führt. Zusätzliche Lampen und Leuchten können Abhilfe schaffen. Ob Veilchen im Winter blühen, hängt von der Beleuchtung ab; bei längeren Tagen bilden sie Blütenstängel und erfreuen mit ihrer winterlichen Blütenpracht.
Meine Veilchen stehen auf der Fensterbank, und im Winter schalte ich die Zusatzbeleuchtung nicht ein. Doch wenn der Frühling naht und aus den Blüten Sämlinge werden, stelle ich sie auf ein Regal und schalte die Leuchtstoffröhren an.
Veilchen beginnen im März zu blühen und blühen bis November. Lassen Sie sie im Winter eine Blütepause einlegen, damit sie Kraft sammeln können, und im Frühling werden sie zahlreiche Blütenstängel hervorbringen und Sie mit einer üppigen Blütenpracht erfreuen.








