Hallo, liebe Leser! Ich möchte euch von den Ergebnissen einer stillen Jagd während der Quarantäne 2020 berichten. Nach langer Zeit zu Hause beschloss ich im August spontan, angeln zu gehen! Außerdem hatte die Jagdsaison begonnen – wir wollten ein paar Enten schießen, um unseren Sinnen etwas Gutes zu tun. Also machten wir uns auf die Suche nach Beute…
Ort – Region Samara, Wolga-Kanäle in der Nähe der Stadt Oktjabrsk.
Ich kann nicht widerstehen, ein paar Worte über die Natur zu schreiben… Leute, es ist so wunderschön hier! Selbst die sumpfigen Bäche sind atemberaubend! Was soll man schon über die Türkei und die VAE sagen… seht euch das an:
Wir verbrachten vier Stunden damit, die Kanäle nach Fischen abzusuchen. Wir warfen unsere Angeln und Spinnrollen aus. Wie es der Zufall wollte, gab es weder Enten noch Fische. Und unser Boot hatte einen Motor, einen schnellen 40-PS-Motor. Wir fuhren kreuz und quer durch die Gegend, leckten jedes Schilf ab, aber nichts. Dann, ganz zufällig, gerieten wir in einen kleinen Wald, und da – Pilze wuchsen! So viele, dass ihre Augen fünf Rubel wert waren!
Schade, dass ich mich nicht getraut habe, ein Foto von diesem Moment zu machen. Wir sind schnell losgerannt, um sie zu pflücken … aber unsere Freude währte nicht lange. Die Pilze waren voller Würmer und schleimig. Es hatte am Tag zuvor geregnet, wodurch die Gegend feucht war, und außerdem gab es viele Parasiten. Und die Pilze waren schon ziemlich groß – sie waren sehr üppig.
Wir haben etwas gefunden, das mehr oder weniger essbar war. Aber für eine Familie ist es trotzdem ein guter Fang!
Wir brachten die Pilze nach Hause, schnitten sie klein und verteilten sie in Beutel. Dann wanderte die ganze Beute direkt in den Gefrierschrank. Aber natürlich hoben wir eine Portion für gebratene Pilze und Pilzsuppe auf. Uns lief schon das Wasser im Mund zusammen!
Und das Interessanteste war, dass wir alle nach dem Probieren der Pilzsuppe eine furchtbare Reaktion hatten… Sie war extrem bitter! Einer der Pilze (oder vielleicht auch mehrere) entpuppte sich als falsch (wahrscheinlich ein Bitterling oder ein Weißer Pilz, der einem weißen Champignon sehr ähnlich sieht). Deshalb mussten wir den gesamten gefrorenen Pilz fünfmal kochen, um die Bitterkeit zu entfernen. Erst dann konnten wir ihn wieder einfrieren.
Falls ihr diesen Parasiten auf dem Foto seht, sagt mir bitte Bescheid. Obwohl wir nicht blindlings Pilze gesammelt haben – unser Vater war Pilzsammler – sind wir trotzdem erwischt worden.




