Anfang November fragte mich eine Nachbarin: „Kann man die Pilze essen, die an Bäumen wachsen?“ Ich sagte ihr, das käme auf die Art an. Daraufhin nahm sie mich mit in ihren Garten und zeigte mir diese Pilze. So sehen sie aus:
Wie sich herausstellte, heißen sie Flammulina (weil sie zu dieser Gattung gehören), zählen zur Familie der Rjadkowyerpilze und gehören zur Gruppe der Winterpilze. Sie sind ein durchaus essbarer Vertreter des Pilzreichs und können gekocht, gebraten, eingelegt und konserviert werden. trocknen und einfrierenJa und halten Das kann auf verschiedene Arten geschehen.
Man kann sie unmöglich mit anderen Pilzen verwechseln. Das liegt an ihrem saisonalen Wachstum. Genauer gesagt wachsen und fruchten sie von November bis März, daher ihr Name: Winterpilze. Einfach ausgedrückt: Sie erscheinen, wenn andere Pilzarten bereits verschwunden sind.
Wo kann man sie finden?
Winterhallpilze wachsen vorwiegend auf alten Bäumen, Baumstümpfen und Totholz. Sie bevorzugen Pappeln, Weiden und andere Laubbäume. Man findet sie in Gärten, Parks, Alleen, in der Nähe von Gewässern und in Wäldern.
Die Fruchtkörperbildung erfolgt ausschließlich in Gruppen, und Pilze wachsen oft zusammen.
Kurzbeschreibung des Winterhallpilzes
Dieser Pilz ist optisch sehr ansprechend. Seine charakteristischen Merkmale sind:
- Hut. Zu Beginn der Wachstumsperiode ist der Hut halbkugelförmig, später breitet er sich aus. Die Farbe ist honigfarben bis gelbbraun und hängt stark vom jeweiligen Baum ab. Der Durchmesser variiert je nach Alter zwischen 2 und 10 cm.
- Oberfläche. Bei trockenem Wetter ist er trocken, bei feuchtem Wetter hingegen mit Schleim überzogen. Reife Pilze weisen aufgrund der erhöhten Luftfeuchtigkeit bräunliche Flecken auf.
- Zellstoff. Es ist leicht wässrig, von cremiger Farbe, hat aber ein angenehmes Pilzaroma und einen ebensolchen Geschmack.
- Fruchtkörper. Es handelt sich um einen Stiel vom Hut-Typ, der zentral oder exzentrisch angeordnet ist.
- Aufzeichnungen. Sie stehen nicht sehr dicht beieinander. Sie sind miteinander verwachsen und cremefarben. Je älter der Pilz, desto dunkler die Lamellen.
- Bein. Sie erreicht eine Länge von 2 bis 7 cm und einen Durchmesser von 3 bis 10 mm. Der Stiel ist röhrenförmig und dicht, zylindrisch und von ähnlicher Farbe wie der Hut, jedoch an der Basis etwas dunkler. Da der Stiel zäh ist, sollte er am besten sofort abgeschnitten und nicht gekocht werden. Auch langes Kochen hilft nicht.
Das Sporenpulver ist hell und hinterlässt keinerlei Rückstände. Die Pilze auf unserem Foto entsprechen genau der Beschreibung, ich habe mich also nicht geirrt. Ich weiß nicht, ob mein Nachbar etwas daraus gemacht hat, aber ich habe sie selbst schon einmal angebaut. Die Vorgehensweise habe ich bereits in diesem Artikel beschrieben. ArtikelDie



Oh! Ich habe ähnliche Pilze an einem Pappelstumpf gefunden. Sie sind nur früher aufgetaucht – Anfang bis Mitte Oktober. Ein Foto davon finden Sie in meiner Frage.
(Im Jahr 2024.)