Neben meinem neuen Haus, auf einem verlassenen Grundstück, befindet sich eine erstaunlich große Anzahl von Brennnesseln und Taubnessel, sodass ich beide Arten von Heilpflanzen problemlos für medizinische Zwecke verwenden kann. Diese Pflanzen sehen sich so ähnlich, dass man sie praktisch nicht unterscheiden kann. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied: Brennnesseln brennen auf der Haut, Taubnessel hingegen nicht. Hier sind einige Plantagen in meiner Nähe. Außerdem wachsen beide Pflanzenarten oft zusammen.
Trotz ihrer frappierenden Ähnlichkeit gehört die Taubnessel nicht zur Brennnesselfamilie, sondern zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), von der es viele verschiedene Arten gibt. Taubnesseln können ein- oder mehrjährig sein, aber ich werde wohl nie erfahren, welche Art ich gerade anbaue. In jedem Fall bildet diese Pflanze zahlreiche Samenkapseln. Die Blüten gibt es in vielen verschiedenen Farbtönen, von Schneeweiß bis Blau, daher ist dies kein Unterscheidungsmerkmal zur Brennnessel, wie manche im Internet behaupten.
So sieht ein junges Wasserpest-Pflanzenkraut aus:
Und hier ist eine ausgewachsene Pflanze:
Einer Legende zufolge bedeutet „Brennnessel“ wörtlich „Kehlmund“ oder „große Höhle“. Der Name leitet sich von der Form der Blüten ab, die einem Kehlkopf ähneln. Wenn eine Wespe, Biene oder ein anderes Insekt in die Blüte fliegt, um Pollen zu sammeln (Brennnessel), schließt sich der Kehlkopf und das Insekt wird eingeschlossen. Es kann jedoch auch problemlos wieder herausfliegen.
Die Taubnessel wird auch Kuckucksnessel genannt. Warum Taubnessel? Weil sie natürlich nicht brennt, wenn man sie berührt. Wenn Sie also jemals eine Brennnessel finden, die nicht brennt, wissen Sie, dass es sich um eine Taubnessel handelt. Heilende TaubnesselDie






