Als ich 2011 meine erste Datscha kaufte, fiel mir als Erstes eine riesige, kugelförmige, dornige Pflanze auf. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte, und ich hatte ohnehin schon genug Probleme, also gab ich sie ohne Zögern meinem Nachbarn, ohne überhaupt ihren Namen zu kennen.
Einige Zeit später sah ich diese Pflanze in einem prächtigen Zustand. Der Unterschied war enorm, und der Anblick der Blüten am Strauch faszinierte mich völlig. Von da an begann meine enge Bekanntschaft mit der Yucca – ich pflanzte gleich vier davon!
Die Yucca ist eine pflegeleichte, wunderschöne Pflanze, die in den wärmeren Regionen Amerikas beheimatet ist. Sie gedeiht im Kaukasus und in Südrussland. Sie benötigt etwas Pflege, einschließlich regelmäßigem Rückschnitt und Formgebung der Krone. Temperaturschwankungen und unregelmäßiges Gießen verträgt sie problemlos.
Sie fügt sich perfekt in jede Landschaft ein und kann als schöner Zaun oder als Dekoration für den Garten dienen. Ich habe sie zum Beispiel in meinem Garten und entlang des Zauns wachsen.
Die grünen Blätter an den Enden sind sehr stachelig, was nicht nur unerwünschte Tiere, sondern auch Menschen abschreckt.
Zum Zweck des Experimentierens wachsen einige Sträucher einfach im Boden, während andere am Fuß dicht mit großen Steinen bedeckt werden, um die Feuchtigkeit länger zu speichern und das Blumenbeet zu verschönern.

Nach einem Jahr der Beobachtung kann ich sagen, dass sich die Pflanze unter allen Bedingungen wohlfühlt, aber die Variante mit vielen Steinen bevorzugt sie etwas mehr: Die Blüte erfolgt früher und das Blattvolumen ist deutlich größer.
Im Juni und Juli bildet die Yucca einen zentralen Blütenstiel, aus dem zahlreiche Büschel weißer oder cremefarbener, glockenförmiger Blüten entstehen. Die Blütezeit dauert etwa einen Monat.
Im Herbst, wenn ich die Yucca auf den Winter vorbereite, schneide ich die unteren Blätter zurück, um die Krone in Form zu bringen. Manche machen das auch im Frühling, wodurch die Pflanze eher palmenartig als kugelförmig aussieht.
Bitte beachten Sie, dass ein Busch aus mehreren Pflanzen an einem einzigen Stamm bestehen kann. Diese werden als „Ableger“ bezeichnet und können abgebrochen und eingepflanzt werden. Ich habe sie jedoch gelassen; mir gefällt es so.
Eine einzelne Pflanze ist kompakt und benötigt nach dem Beschneiden nur wenig Platz – etwa 50-80 cm².
Mehrköpfige Sträucher beanspruchen eine Fläche von 100 bis 150 Quadratzentimetern. Sie werden am besten als einzelne Akzente in diesem Bereich gepflanzt.

Ich habe gehört, dass Yucca in der Volksmedizin oft als Heilmittel gegen Magen-Darm-Beschwerden, Gelenk- und Hautprobleme erwähnt wird. Ich selbst habe solche Mittel aber noch nie angewendet. Die abgeschnittenen Blätter werfe ich weg und bereite auch keine Abkochungen oder Aufgüsse zu.
Eine Freundin von mir hat früher Yucca gedämpft und anschließend nach dem Waschen ihre Kopfhaut und Haare mit dem Dampf gespült. Nach wenigen Anwendungen war sie ihre seborrhoische Dermatitis und den damit verbundenen Juckreiz los.
Welch eine Schönheit und welch ein Helfer die Yucca doch ist!






