Protein-Imitat-Blutwurm ist ein teilweise essbares Produkt, das dem Köder – Blutwürmern (Mückenlarven) – sehr ähnlich sieht. Es wird beim Angeln (hauptsächlich im Winter) verwendet.
Mein Mann und ich beschlossen, diese neue und interessante Sache auszuprobieren. Aber wir haben das Glas dann ein ganzes Jahr lang vergessen. Ja, sowas kommt vor. Wir kaufen jede Menge interessante Angelausrüstung, stopfen sie in kleine Kisten und vergessen dann komplett, wo wir sie aufbewahren. Ich wette, Angler kennen das!
Das Ding war wirklich ungewöhnlich – es hatte eine gelartige Oberfläche und einen Silikonstab im Inneren. Es sah aus wie ein echter Blutwurm! Man konnte den Unterschied nicht erkennen! Es roch sogar nach Würmern! Ich hatte einen chemischen, gummiartigen Geruch erwartet, aber nein, es roch herrlich nach einem lebenden Wesen.
Sie sehen zwar ekelhaft aus, aber es ist gar nicht so schlimm, sie aufzuheben; man weiß ja, dass es keine echten Würmer sind. Der einzige Nachteil ist, dass sie sich nicht bewegen.
Ein Stück Proteinparasiten ist dicht:
Ich musste ganz schön wühlen, um einige davon herauszubekommen. Dabei sind mir ein paar zerbrochen. Es sind echte „Geleewürmer“, aber man sollte sie nicht essen.
Sie kleben im Glas fest zusammen und müssen vorsichtig getrennt werden, da sie sonst zerdrückt werden und zu einem Krümelbrei werden. Die künstlichen Zuckmückenlarven erwiesen sich als sehr empfindlich.
Weitere Nuancen:
- Man kann nicht nur eine Sache aus dem Glas nehmen – alles klebt zusammen, man muss also alles auf einmal herausschütteln. Meine Hände sind in der Kälte schon ganz taub, deshalb ist das Hantieren mit dem Glas etwas mühsam.
- Das Anbringen einer Blutwurm-Imitation ist schwierig. Es eignet sich nur für sehr kleine Haken. Und selbst dann erfordert es noch etwas Mühe. Ich wiederhole: Bei Kälte ist es schwierig.
Hier ist eine größere Version des Einmachglases:
Die Struktur des Wurms ist auf der Verpackung detailliert dargestellt:

Wie reagieren Fische auf diese Eigenart? Bei schwachem Biss ignorieren sie ihn völlig! Aber bei gutem Wetter, wenn man einen Jig mit Köder bestückt und ein separates Vorfach mit Haken und dieser Imitation anfertigt, beißen sie gelegentlich an.
Wir verglichen diesen Kunstköder auch mit lebenden Zuckmückenlarven. Lebende Mückenlarven sind hier unübertroffen. Mein Mann fing zehn Barsche mit Zuckmückenlarven, und ich fing einen Kampffisch mit dem Kunstköder.
Ein Glas dieses essbaren Gummis kostet 240 Rubel. Lebende Zuckmückenlarven kosten für die gleiche Menge 50 Rubel. Wenn lebende besser sind, warum dann das Vierfache bezahlen?
Es ist sauber und gut verarbeitet, aber leider ist es sehr aufwendig. Man wird dieser kleinen Sache schnell überdrüssig.
Meiner Meinung nach eignen sich diese Gummiwürmer am besten, um Kinder und Angehörige zu erschrecken, indem man sie ins Essen mischt. Der Effekt ist viel größer als beim Angeln!









