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Tatarische Aster

Unter den vielen Blumen, die Blumenbeete schmücken, möchte ich eine anspruchslose Pflanze hervorheben – die Tatarische Aster.

Der Name „Aster“ weckt Assoziationen mit einer einjährigen Herbstpflanze, und Kinder bringen am 1. September bunte Asternsträuße mit in die Schule. Es gibt aber noch eine andere Asternart – die Tatarische oder Buschaster. Diese Blumen werden auch „Sentyabrinkas“ genannt.

Tatarische Aster

Eine Pflanze mit dichten, länglichen Blättern und kräftigen Stängeln. Die dicken Stängel und Blätter bilden einen dichten Busch. In freier Natur kommt sie in Ostsibirien und im Fernen Osten vor.

Tatarische Aster

Die Pflanze ist anspruchslos in der Pflege, 2-3 Mal pro Woche gießen reicht aus, bevorzugt aber sonnige Standorte.

Busch-Aster
Eine Besonderheit dieser Pflanze ist ihre Fähigkeit, einen kugelförmigen, dicht mit Blüten besetzten Busch zu bilden. Sie benötigt keinen zusätzlichen Schnitt oder Formschnitt.

Busch-Aster

Die Blüten variieren je nach Sorte: schneeweiß, rosa, lila oder himmelblau.

Astern sind recht frosthart und überstehen Temperaturen bis zu -5 Grad Celsius. Die Blütezeit variiert je nach Sorte: Frühblühende Sorten blühen ab Mai, spätblühende (September-Sorten) von September bis zum Einsetzen der kältesten Temperaturen. Die leuchtenden Blüten, vom ersten Schnee überzogen, bieten einen bezaubernden und ungewöhnlichen Anblick.

Tatarische Aster

Buschastern können bis zu 150 cm hoch werden, während Beetaster bis zu 30 cm erreichen. In unserem Land werden häufiger niedrig wachsende Astern angebaut; bei einem Pflanzabstand von 20–30 cm verflechten sie sich und bilden einen farbenprächtigen Blütenteppich.

Busch-Aster

Neben ihren dekorativen Eigenschaften besitzt die Tatarische Aster auch medizinische Eigenschaften: Ihre getrockneten Blüten werden zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt.

Diese Pflanze lässt sich zwar durch Samen vermehren, blüht aber erst nach längerer Zeit, weshalb die Vermehrung meist durch Teilung oder Stecklinge erfolgt. Aufgrund der langen Blütezeit reifen die Samen bei Kälteeinbruch oft nicht vollständig aus, wodurch die Keimrate gering ist.

Im Kuban überwintert sie ohne Schutz; es genügt, die vertrockneten Sträucher nach der Blüte abzuschneiden.

Die Asternsträucher wurden gefällt.

Dies sind die verbleibenden Steckdosen:

Asternschnitt

So bereite ich die Sträucher auf den Winter vor. Um auf Nummer sicher zu gehen, falls der Winter strenger wird, schneide ich normalerweise die trockene Krone des Strauchs ab, lasse sie kopfüber über dem Strauch hängen und bedecke sie dann mit Laub.

In nördlicheren Regionen empfiehlt es sich, das Blumenbeet bei Kälteeinbruch mit Vlies statt mit Plastik abzudecken, da die Wurzeln anfälliger für Umfallkrankheit als für Frost sind. Im April wird die Abdeckung entfernt. Ein neuer Strauch treibt aus und erfreut Sie mit seiner Blütenpracht.

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